Viel muß nicht immer gut sein. Das gilt besonders bei Digitalkameras. Die Chips werden immer kleiner, die Auflösung immer höher. Diese höhere Auflösung erkauft man sich durch ein teils extrem hohes Rauschen vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen und höheren Empfindlichkeiten.
Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß auf eine nicht mal fingernagelgroße Fläche von ca. 4x6mm oder weniger, ca. 3000 x 2000 (6 Millionen) Pixel oder mehr untergebracht sind.
Einige moderne Kameras rechnen mit technischen Tricks das Rauschen raus und damit das Ausgangsbild schon kaputt, bevor es überhaupt vom Benutzer in die Bildbearbeitung geladen werden kann.
Die Megapixel können also als Kriterium für den Kauf getrost vergessen werden, da auch mit 4 Megapixeln Vergrößerungen auf 20×30 cm in so guter Qualität möglich sind, daß auch bei näherer Betrachtung keine Qualitätsverluste sichtbar sind. Ich habe Ausbelichtungen in 30×45 cm von meiner ollen Casio QV3000 im Aufgang hängen, denen man die 3 Megapixel nicht ansieht. Allerdings hatte diese Kamera mit ihren 1/1,8″ einen noch etwas größeren Chip, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen recht rauscharme Ergebnisse liefert. In der Qualität der Endergebnisse kann diese Kamera durchaus mit modernen 6-Megapixel-Kameras konkurrieren.
Welches sind aber die für eine gute Entscheidung wirklich relevanten Kriterien?
Wofür will ich die Kamera vor allem verwenden?
Als „Immer-dabei-Kamera“ für Schnappschüsse
eignen sich prinzipiell alle Kompaktkameras mit kleinem Gehäuse und einem optischen Zoom.

- Sollen Urlaubsbilder (Städtereisen, Landschaften, etc.) oder Innenräume fotografiert werden, ist eine möglichst kurze Anfangsbrennweite nötig. (ca. 28mm KB-Equivalent)
- Je größer der Zoombereich, desto schlechter ist im allgemeinen die Qualität der optischen Abbildung. Ein 3-4fach optisches Zoom sollte für die meisten Fälle reichen. Digitale Zooms sind immer mit Qualitätsverlusten verbunden, da damit lediglich ein Ausschnitt aus dem Gesamtbild generiert wird.
Diese digitalen Zooms sind nutzlos und sollten grundsätzlich als erstes…
Hut ab! Das nenne ich Kompetenz. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, daß eine ranzige Fritzkarte einen solchen Effekt erzeugen kann. Ich gratuliere dem Service-Team der Telekom, das bewiesen hat, daß die allgemein in der Öffentlichkeit grassierende Meinung, die Telekom hätte einen eher bescheidenen Service, absolut nicht stimmt. Im Gegenteil, ich habe mich wirklich in besten Händen gefühlt und hatte jederzeit den Eindruck, daß meine Gegenüber wissen, wovon sie sprechen.


Gerade die engagierten Hobbyfotografen werden oft von Freunden und Verwandtschaft gebeten eine Hochzeit fotografisch zu dokumentieren. Hat man nicht all zu viel Erfahrung mit solchen Situationen, macht sich oft Hilflosigkeit breit. Dem möchte ich mit ein paar gut gemeinten Tipps entgegenwirken. Scheu und Angst vor der Aufgabe sind unbegründet, wenn man sich ein wenig auf die Situation vorbereitet:
Für Aufnahmen in der Kirche solltest Du Dich unbedingt vorher mit dem Pfarrer absprechen. Meist gibt es Situationen, in denen nicht fotografiert werden sollte. Auch solltest Du mit dem Pfarrer abklären, ob Du während der Zeremonie vor/hinter dem Altar die Seiten wechseln darfst.