:: Jetzt habe ich den „Holzblick“!

am 06.11.2014 um 15:32 - abgelegt unter: angetestet,Meckerecke

Achtung: einen, leider für mich etwas traurigen, Nachtrag gibt’s am Ende des Beitrags.

Heute ist meine neue Brille gekommen, die ich mir schon Jahrzehnte wünsche. Von meinem ungläubigen Staunen habe ich dann gleich ein Selfie machen müssen.

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Aber erst mal von vorne:

Vor etwa 25 Jahren hatte ich schon mal eine Holzbrille, die mir viele Jahre lang große Freude gemacht hat. Mein Freund und Optikermeister Hartmut hatte sie mir, damals noch in der Karstadt-Optik-Filiale in Memmingen, als besondere Brillenalternative verkauft. Leider litten nach vielen Jahren Tragen dann die Bügel durch die ständige Einwirkung von Schweiß so stark, dass ich mich irgendwann dann doch von ihr trennen musste.

Jahrelang gab’s dann einfach keine Gestelle aus Holz. Diesem Umstand habe ich immer wieder nachgetrauert. In den letzten Monaten habe ich dann bei diversen Edeloptikern hin und wieder doch mal Holzmodelle im Schaufenster gesehen und meinem Freund, der jetzt eine Filiale von Apollo-Optik in München am Rotkreuzplatz 2 leitet, schwärmend davon erzählt.

Der, und das ist meine erste große Freude, hat sich nicht lumpen lassen und, trotzdem Apollo keine Holzbrillen im Angebot hat, für mich nach einem passenden Holzgestell recherchiert.

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:: Netgear – Support ist was anderes!

am 13.06.2013 um 11:31 - abgelegt unter: Meckerecke

Heute habe ich einen interessanten Vormittag verbracht, in dem ich versucht habe, für meinen Netgear WNDR 3300 Router eine technische Frage beantwortet zu bekommen.

Ich habe die kostenpflichtige Supportnummer angerufen, um nachzufragen, was ich bei der Routerkonfiguration falsch gemacht habe, weil ich dort als DynDNS-Anbieter nur einen kostenpflichtigen Dienst, nicht aber den freien Dienst von twodns.de anwählen kann, bei dem ich mich angemeldet habe.

Die freundliche Dame mit starkem osteuropäischem Akzent bat mich zu allererst, ihr die Seriennummer meines Geräts durchzugeben, was ich tat. Auch mein Einwand, es würde sich nur um eine technische Frage zur Konfiguration handeln, hielt sie nicht davon ab, lang und breit meine persönliche Daten abzufragen. Nachdem ich Namen und Vornamen angegeben hatte, wurde auch meine eMail-Adresse abgefragt. Die Versicherung, dass die nur für interne Zwecke verwendet würde, kann man glauben, oder auch nicht.

Jede meiner Angaben wurde dann auch korrekt und LAAAAANNNGGGSSSSAAAAAMMM nachbuchstabiert (M wie Marta, A wie Anton….) und die Telefonzeit lief und lief und lief…

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:: The UNIQUE KUNI KACKAWARD darf bleiben!

am 14.07.2010 um 22:30 - abgelegt unter: Meckerecke

So sieht er (immer in Verbindung mit der nachfolgend nebenstehenden Erklärung verliehen) aus:

Kuni-Award für besonders schlechte Leistungen und übles Verhalten!

 

 

 

 

Für alles, was mich besonders ärgert, oder das ich als besonders übles Verhalten oder miserable Leistung empfinde, habe ich mir den „UNIQUE KUNI KACKAWARD“ ausgedacht, den ich in solchen Fällen verleihen möchte.

Zuletzt hatte ich diesen Award ja der Firma Penzel für Ihr Büro GmbH in Memmingen verliehen, über deren Preispolitik im Copy-Shop ich mich damals sehr geärgert hatte.

Die Firma Penzel hatte dann einige Monate später mit einer kostenpflichtigen Abmahnung reagiert und mir eine Aufforderung zur Unterlassung geschickt, die ich aber nicht unterzeichnet hatte.

Die anschließende Klage der Firma Penzel wurde mit stark nach unten angepasstem Streitwert vom Landgericht zum Amtsgericht Memmingen verwiesen.

Nach einer mündlichen Verhandlung am 29. April 2010 wurde dann am 27. Mai 2010 das Urteil verkündet (Az: 21 C 395/10):

„Die Klage wird abgewiesen, die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.“

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:: You Can – we dont want it! – Ein Kopiermärchen

am 28.11.2009 um 11:59 - abgelegt unter: Meckerecke

Heute wollte ich ein 6seitiges Dokument, einen Geburtstagsgutschein in Farbe ausdrucken lassen. Also habe ich mich kurzerhand ins Auto gesetzt, bin die 9 Kilometer in die Stadt nach Memmingen getuckert und habe, als langjähriger eingetragener Firmenkunde, bei meinem bisherigen Büroheimer, der Firma Penzel den Copyshop besucht.

Mit dem USB-Stick winkend, der die PDF-Datei enthielt, wollte ich einen Ausdruck bestellen und fragte nach dem Preis. Die freundliche Dame sagt mir, und jetzt haltet euch fest:

1,70 € pro Seite

Da bin ich jetzt doch ein wenig blass geworden. Es eilte, ich mußte zur Gutscheinübergabe rechtzeitig erscheinen, also habe ich mich entschieden, nur die erste Seite des Dokuments in Farbe ausdrucken zu lassen und den Rest zu Hause in Schwarz-Weiß auszudrucken.

Achtung! jetzt kommt’s: „Das kostet dann aber 1,– € Computerbearbeitung extra„.

Damit war für mich die Sache erledigt!

Kuni-Kack-Award für besonders schlechte Leistungen und übles Verhalten!Liebe Firma Penzel, durch Ihre luxuriösen Preise haben Sie einen langjährigen Kunden auf immer und ewig verloren. Ihr Geschäftsgebaren und Ihre Preispolitik zeigt eindrücklich, wie wichtig Ihnen zufriedene Kunden sind. Auf Nimmerwiedersehen! und dafür gibt’s den berühmten

Für alles, was mich besonders ärgert, oder das ich als besonders übles Verhalten oder miserable Leistung empfinde, habe ich mir den „UNIQUE KUNI KACKAWARD“ ausgedacht, den ich in solchen Fällen verleihen möchte.

Gottseidank fuhr ich keine 200 Meter weiter an einem Copyshop-Schild vorbei. Diesen Laden, der seit über einem Jahr in einem kleinen Einkaufszentrum existiert, hatte ich bisher immer übersehen. Heute nicht!

Ich wurde freundlich empfangen, fragte nach dem Preis und siehe da, hier kostete die Seite 90 Cent. Der Ausdruck war hervorragend, auf extra dickeres Papier gefertigt, damit der Gutschein auch wertig wirkt. Da’s nur 6 Seiten waren, trat natürlich der Mengenpreisnachlass noch nicht in Kraft. Ich wurde vom Chef, Herrn Sikiters prima beraten, ausgesprochen freundlich bedient und war, wie schon gesagt, von der Qualität der Ausdrucke sehr angetan.

Bei der Gelegenheit stellte sich heraus, dass ich es nicht nicht mit einem gewöhnlichen Copyshop zu tun hatte, wie man aus dem Namen CanonCopyCenter schließen könnte. Vielmehr handelt es sich um einen Büromaschinenladen mit Kompetenz, bei dem neben Geräten auch noch alle Verbrauchsmaterialien zu bekommen sind. Das CanonCopyCenter in Memmingen hat einen nagelneuen, zufriedenen Kunden! Die Tonercartridge für meinen Laserjet 1200 habe bei der Gelegenheit auch gleich gekauft.


:: Garmin in der Service-Wüste?

am 26.02.2009 um 13:54 - abgelegt unter: Meckerecke

Prinzipiell bin ich mit meinen Garmin-Geräten ja ganz zufrieden. Die letzte größere Garmin-Anschaffung war mein Nüvi 860 und letzten Monat noch ein LifeTime-Karten-Update für dieses Gerät.

Mein lieber Schwan, die nehmen’s schon von den Lebenden! Für jeden Furz, den man in Sachen Garmin macht, wird man zur Kasse gebeten, und nicht zu wenig. na ja, gut, man gönnt sich ja sonst nix.

Im Rahmen der Updaterei ist mir jetzt ziemlich unangenehm aufgefallen, daß die Garmin-Software vor allem nach Hause telefoniert und bei jedem Aufruf ausgiebig die Gerätedaten und was sonst auch alles noch? an Garmin meldet. Dafür hat das automatische Update der Gerätesoftware und der Karten bei mir bis jetzt aber immer reibungslos funktioniert.

Als ich jetzt im POI-Loader von Garmin einen Menü-Eintrag fand, der mir vorgaukelte, ich könnte die individuellen POIs nicht nur mit dem Nüvi nutzen, sondern auch in die Karten der MapSource-Software integrieren und damit nutzen, habe ich eine Nacht damit verplempert, eine Lösung für den Import zu finden.

Also habe ich auf der „MyGarmin“-Homepage eine Support-Anfrage gestellt. Nach zwei Tagen kam Antwort, ich zitiere:

„Vielen Dank für Ihre Email. Leider sind wir unfähig Ihre Frage zu übersetzen. Um Hilfe, wenden Sie sich bitte an Garmin Deutschland. Die Kontaktinfo ist Folgendes:…“

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:: GPS-Blitzschuhempfänger – Gequirlter Schwachsinn?

am 17.09.2008 um 20:06 - abgelegt unter: Meckerecke

Gerade lese ich bei Golem, daß ein auf den Blitzschuh aufsteckbarer GPS-Empfänger auf den Markt kommen soll. Wieder ein Ding, das die Welt nicht braucht!

Schwachfug 1: Das Teil trackt nur, wenn man auslöst, ist also wirklich ausschließlich für das Geotaggen von Bildern geeignet.

Schwachfug 2: Es blockiert den Blitzschuh und verhindert damit, daß geblitzte Bilder getaggt werden können.

Schwachfug 3: Es ist technisch offensichtlich unausgereift, weil der interne Akku nur via USB und PC geladen werden kann, wie auch beim I-GotU-Tracker, der hier beschrieben ist.

Schwachfug 4: Es ist wohl offensichtlich nur möglich 1000 Trackpunkte zu schreiben. Da muß ich schon auf einer Halbtages-Session meine Computerausrüstung mitschleppen, damit ich mehr als 1000 Bilder machen kann.

Schwachfug 5: Für alle Kameras ohne Blitzschuh wird dann wohl Gaffer-Tape für die Fixage mitgeliefert?

Alle Tracker schreiben übrigens Rohdaten und erst die Software sorgt für die nötige Formatierung, um die Daten weiter verarbeiten zu können. Für eine Investition von 60 bis 90 Euro kann ich mir zum Beispiel einen Holux M-241 kaufen, den ich in der Außentasche des Fotorucksacks mitnehmen oder mir um den Hals hängen kann. Dieses Gerät arbeitet mit einem handelsüblichen AA-Akku, mit dem mindestens 12 Stunden getrackt werden kann. Der Akku ist mit jedem handelsüblichen Ladegerät aufladbar und falls kein Strom vorhanden, kann auch am Kiosk mitten in der Wüste Gobi eine AA-Batterie erstanden und eingesetzt werden.

Die Aufzeichnungsdichte ist einstellbar und die Übertragung der Daten in die fotografierten Bilder übernimmt automatisch meine bevorzugte Bildbearbeitung FixFoto.

Alles weitere könnt ihr in den diversen Beiträgen hier im Blog nachlesen.


:: Wintec WPL-1000 – es ist vollbracht!

am 03.09.2008 um 15:27 - abgelegt unter: Meckerecke

„Ja iss denn heut scho…?“ – Heute kam von GPS-Total ein nagelneues WPL-1000 bei mir an. Es handelt sich um ein Gerät neuester Generation mit der aktuellsten Software (V 1.0.5.9). Der allererste kurze Test (ich lasse jetzt erst mal die Werkseinstellungen stehen) verlief sehr positiv.

Edit: 5. Sept. 2008 – ersten etwas längeren Test nachgetragen!

wintec-wp1000neu

Was mich sehr gefreut hat, ist der, wie mir gesagt wurde, jetzt zur IFA in Berlin kurzzeitig nochmals erweiterte Lieferumfang. Es war neben der schon bekannten Umhängeschlaufe, der USB-Verlängerung, der englischen Bedienungsanleitung und der (von GPS-Total dazugepackten!) Neoprentasche auch noch eine kunstlederne schwarze Schutzhülle für das Gerät mit Gürtelschlaufe, sowie ein flexibles mittels Klettverschluß verschließbares Band enthalten, das zum Beispiel als Fahrradhalterung für den Lenker oder zur zusätzlichen Fixierung am (Foto-)Rucksack verwendet werden kann.

Ich hatte ja hier schon über das alte Gerät berichtet und es, wegen der technischen Probleme, nach und nach heruntergewertet. Diese Wertung muß ich jetzt

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:: Navigon hatte offensichtlich Finanzprobleme

am 01.05.2008 um 20:28 - abgelegt unter: Meckerecke

In meiner Testkategorie hatte ich ja vor geraumer Zeit über das Navigon Transonic 6000 T berichtet, das ich inzwischen gnadenlos abwerten mußte und inzwischen auch gegen ein Garmin Nüvi 660 ausgewechselt habe.

Jetzt lese ich bei Golem, daß Navigon nur mit Finanzspritze über die Runden kommt. Da macht man sich als Anwender so seine Gedanken:

  • Könnte es sein, daß die Gerätequalität und der öfter mal zitierte „suboptimale“ Service von Navigon mit dazu beigetragen haben, die Situation so zu verschärfen?
  • Könnte es sein, daß durch den als Rettungsmanöver bezeichneten Zukauf alles noch schlimmer werden könnte, weil die Investition sich ja rechnen und irgendwo eingespart werden muß?
  • Wird dann nicht noch mehr an Gerätequalität und Service gespart?

Paranoid wie ich bin, sehe ich da gleich wieder heuschreckische Züge in solchen Übernahme-Aktionen. Ich als Ex-Anwender kann mich ja locker zurück lehnen. Trotzdem bin ich gespannt, wie’s weiter geht und freue mich über mein Garmin Nüvi, dessen TMC-Funktion jetzt auch den Namen „Funktion“ verdient hat.


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