World Pinhole Day – 29.04.2007

Am 29. April fand der diesjährige, 5. weltweite Tag der Lochkamerafotografie statt. Vor 5 Jahren fand sich ein Team von Leuten, die sich der Faszination verschrieben hatten, die Schönheit unserer Welt durch ein winziges Loch zu sehen, nämlich das einer Lochkamera. Sie schufen mit www.pinholeday.org eine Plattform für diese wohl ursprünglichste Art der künstlerischen Fotografie.

Jedes Jahr werden Lochkamera-Aufnahmen, die an diesem jeweiligen weltweiten Tag der Lochkamerafotografie entstanden, weltweit gesammelt und in einer riesigen Galerie vereint, die zum Betrachten, Genießen und Diskutieren einlädt. Ich habe in diesem Jahr meinen an das FixFoto-Treffen in Grevenkrug anschließenden 1. Urlaubstag genutzt um mit meiner EOS 5D und einem „Bubligon“ Lochkamerabilder zu erstellen. Das meiner Ansicht nach beste habe ich in die Galerie hochgeladen:

natureprotection-blog

Das Bild entstand mit einem 0,259 mm Loch, das mir mein, im Januar 2004 leider viel zu früh verstorbener Freund Dieter Bublitz besorgt hatte. (Zu seinen Ehren habe ich es „Bubligon“ getauft).

Dieter hat mich 2003 für die Lochkamerafotografie begeistert, als er im Rahmen des Welt-Lochkamera-Tages einen Workshop veranstaltete.

Dieter betrieb eine der besten deutschsprachigen Lochkamera-Websites, die – nach seinem Tod leider nicht mehr aktualisiert – von seinen Freunden noch im Netz gehalten wird. Für Lochkamera-Interessierte kann sie trotzdem noch reichlich Information bieten und lohnt sich, besucht zu werden.

In diesem Jahr nehme ich, nach 2003, 2004 und 2006 zum 4. Mal teil.

In der Zwischenzeit ist mein Bubligon auf allen meinen Fotoausflügen immer im Fotorucksack dabei. Es sind schon viele Lochkamera-Bilder entstanden, die immer wieder interessante Perspektiven und Blickwinkel unserer Erde zeigen. Wer mehr Lochkamera-Bilder sehen möchte, der Fundus in den Galerien von www.pinholeday.org ist schier unerschöpflich. Es würde mich außerordentlich freuen, wenn der eine oder andere Leser dieses Beitrags „Lust auf Lochkamera“ bekäme und sich für die Sache begeistern ließe.

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