Timetracking – da weiss man, wo die Zeit draufgeht

Immer wieder habe ich probiert, verschiedene Programme und Tools getestet, um eines zu finden, das mir meine Aktivitäten am Computer loggt und trotzdem im laufenden Betrieb nicht zu merken ist. Seit August letzten Jahres habe ich das Programm „ManicTime“ im Einsatz, über das ich hier kurz schreiben möchte.

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Anfangs habe ich ja mit „WinLog Assist“ gearbeitet, danach auf den „Inidona Time Tracker“ umgestellt. Die Pflege und Anpassung für das Logging der Projekte mit dem Inidona Time Tracker hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Zudem brauchte ich ja nur für ganz wenige Computer-Aktivitäten wirklich eine Zuordnung zu bestimmten Projekten. Und, dann hat mich irgendwann mal die lange Zeit genervt, die das Programm zum Starten benötigt hat, also hab ich’s ausgeschaltet, um zu vermeiden, daß ich mit der Verwaltung der Verwaltung mehr Zeit einsetzen mußte, als mit der eigentlichen Arbeit.

„ManicTime“ bietet nun präzise das, was ich mir immer gewünscht habe…

Es startet sich mit dem Hochfahren des Rechners selbst und bleibt bis auf ein Icon in der Schnellstartleiste im Hintergrund. Alle Aktivitäten am Computer werden aufgezeichnet. Bei vielen Programmen werden sogar Einzelaktivitäten, wie zum Beispiel das öffnen von Dateien mit deren Namen mit geloggt.

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Dadurch lässt sich auch im Nachhinein meist noch sehr exakt feststellen, was mit welcher Anwendung gearbeitet wurde. Einzelne Anwendungen oder Zeitfenster lassen sich so bequem selektieren und benennen. So kann ich, wenn ich nach getaner Arbeit wissen möchte, wie viel Zeit ich für ein bestimmtes Projekt aufgewendet habe, alle zum Projekt gehörenden Aktivitäten markieren und taggen.

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Das geht ratz-fatz und benötigt minimalen Arbeitsaufwand für die Selektion. Es lassen sich sehr umfangreiche Statistiken erstellen und die Daten sind im CSV-Format exportierbar.

Genau nach so einem Tool habe ich schon lange gesucht. Es startet, wenn ich den Rechner hoch fahre und trackt im Hintergrund, bis ich ihn runter fahre. Genial! Schön, daß es auch solch gute Software gibt, und das sogar für lau. Der einzige kleine Wermutstropfen ist die Sprache. Leider ist ManicTime nur in englischer Sprache erhältlich. Ich denke aber, daß die Bedienung so einfach und strukturiert ist, daß ein Arbeiten auch ohne Englischkenntnisse möglich sein sollte Ich wünsche schon mal viel Spaß beim Ausprobieren.

Dafür gibt’s KUNIS: von 5!

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