Mein ASUS MeMO Pad HD 7

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Der Testbericht meines Freundes Micha hat mich ja dazu veranlasst, mit dieses Gerät zu kaufen. Dank seiner diversen Tipps kam ich auch von Anfang an gut damit klar. Ein Kauf, den ich nicht bereut habe!

Weil ich mein MeMO Pad HD 7 auch behalten werde, habe ich mir gleich noch eine Hülle dazu bestellt, dazu aber später mehr. Erst noch zu meinen Erfahrungen mit den diversen Apps, die ich mir installiert habe.

1) Mein Lieblings-GPS-Tracking-Programm LOCUS PRO

Es ließ sich problemlos installieren und konfigurieren. Der GPS-Empfänger des Asus scheint mir hervorragend zu funktionieren. Selbst mit Asus in der Hülle und zusätzlich in der geschlossenen Fahrrad-Satteltasche transportiert, wird metergenau aufgezeichnet. Die Präzision würde ich als ähnlich genau bewerten, wie die meines Garmin 60CSx .

Einzig die exportierten Tracks schienen anfangs im Nirvana zu verschwinden und ließen sich bei über USB angestöpseltem Gerät weder über den Windows-Explorer, noch über meinen Desktop-Total-Commander aufspüren.

2) der TotalCommander für Android

Einfach genial, diese App. Damit habe ich dann auch die verloren gegangen geglaubten Tracks von Locus gefunden. Sie wurden wie gewünscht in einem Ordner Locus\export gespeichert, nur werden sie mittels USB-Verbindung nicht angezeigt, da Gerät und Speicherkarte nicht als Laufwerke, sondern als Geräte eingebunden werden.

3) FTP-Server pro

Das ist die angesagte App, wenn man das MeMOPad HD7 mit mit einem Desktop-Rechner verbinden möchte. Die App startet einen Server, der dem Gerät eine IP-Adresse zuordnet. Diese IP-Adresse kann dann vom Desktop aus mit einer FTP-Verbindung angesprochen werden. Auf diese Weise besteht dann auch die Möglichkeit, auf alle gespeicherten Ordner und Dateien, sowohl auf dem Gerät, als auch auf der zusätzlichen Speicherkarte zuzugreifen, zu kopieren, zu verschieben und auch zu löschen.

Kleiner Tipp am Rande: Auf dem Gerät in der App das Root-Verzeichnis als Ursprung wählen und auf dem Desktop als entferntes Verzeichnis /mnt/ eintragen, sorgt für Zugriff sowohl auf den Speicher des Geräts (sdcard), als auch auf die zusätzliche Speicherkarte sdcard2).

4) TPE

„The Photographers Ephemeris“ ist eine App, mit der man an jeder Stelle der Erde zu jeder Tageszeit unter anderem exakt den Sonnenstand bestimmen kann. Es wird entweder eine Karte oder eine Google Earth-Aufnahme unterlegt. Die App ist prima für die Reisevorbereitung geeignet, wenn man noch nie vorher an einem bestimmten Ort war, aber wissen muss, wie die Lichtverhältnisse an einem bestimmten Tag und zu einer definierten Zeit aussehen.

5) MyPhoneExplorer Client

Ich benutze schon seit längerer Zeit für die Synchronisation meiner Kalender- und Adressdaten mit meinen diversen Handys das Programm MyPhoneExplorer. Auch das MeMO Pad 7 wird mittels USB-Verbindung zum Desktoprechner problemlos und korrekt erkannt. So kann ich auch alle Daten mit dem Asus-Kalender und den Asus-Kontakten synchronisieren.

Natürlich habe ich inzwischen auch noch weitere Apps installiert. Das Pad lässt sich inzwischen auch zum Skypen (bei relativ schlechter Lautsprecherqualität – aber zur Not reicht’s) oder auch zur Lärmmessung verwenden, wenn der Nachbar, wie gerade, mal wieder seine Kreissäge anschmeisst. Als Browser habe ich mir den Dolphin-Browser installiert und zum Suchen verwende ich DuckDuckGo. Zum eBooks lesen benutze ich den Moonreader+, der auch PDFs anzeigen kann.

Jetzt aber zur zugekauften Hülle „EasyAcc“:

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Es handelt sich um eine schwarze Kunstlederhülle, die zwar sehr günstig war (ca. 13 Euro), aber auch entsprechend schäbig verarbeitet ist. Wenigstens passt das MeMOPad7 korrekt rein. Auch die im Pad eingebaute und aktivierte Standbyschaltung bei Schließen des Hüllendeckels funktioniert.

Der Deckel wird mittels zweier Magnete geschlossen gehalten und kann komplett nach hinten umgeklappt werden.

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Die Deckelinnenseite ist beflauscht und sorgt so dafür, dass die Oberfläche des MeMOPad7 nicht zerkratzen kann.

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Die Rückseite der Hülle ist mit einer Halterung versehen, in die der umgeklappte Deckel eingeführt werden kann. So kann das Gerät im Querformat aufgestellt werden, wenn man zum Beispiel mal einen Film oder eine Diashow ansehen will.

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Insgesamt ist die Hülle also durchaus tauglich. Die Nähte allerdings sind schon recht krumm genäht und die Abdeckung um den Bildschirm herum ragt doch recht weit bis an den eigentlichen Bildschirmrand des Gerätes ran. Das führt manchmal dazu, dass sich die Klappmenüs nicht aufklappen lassen, die man vom Bildschirmrand aus aufwischen kann. Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich in Ordnung, ich werde mir aber auf jeden Fall, sobald erhältlich, eine andere Hülle kaufen, die nicht so weit in den Bildschirm reinragt und besser verarbeitet ist.

Für die Hülle vergebe ich KUNIS: von 5!

Für das ASUS MeMO Pad HD 7 werden es KUNIS: von 5! Den halben Kuni muss ich abziehen, da sich das Gerät nicht als Laufwerk über USB einbinden lässt.

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