Canon Powershot G15 – wieder mal am Anwender vorbei entwickelt?

Heute habe ich mir mal die Daten der neuen Canon Powershot G15 angesehen, die ja zur Photokina auf den Markt kommen soll. Das Gehäuse kommt dem meiner G11 noch sehr nahe. Warum die Drehrädchen für Belichtungsmodus und Belichtungskontrolle jetzt über einander gelegt wurden, entzieht sich meinem Verständnis.

Und was muß einen Entwickler reiten, um zur Entscheidung zu kommen, den schwenkbaren Monitor der G11 und G12 wieder weg zu entwickeln? Hat der vielleicht auch auch mal mit dem Teil fotografiert, das er entwickelt hat? …oder wenigstens einmal damit auf ein Blümchen fokussiert?

Gut, die größtmögliche Blendenöffnung von 1:1,8 im Weitwinkelbereich und 1:2,8 im Telebereich hätte mich davon überzeugen können, von meiner G11 auf die G15 umzusteigen, aber der fehlende Schwenkmonitor ist für mich ein absolutes KO-Kriterium. Da liegt die Vermutung schon nahe, dass entweder die Powershot G1 X für teuer Geld noch ab verkauft werden muss, oder tatsächlich die Entwicklungsabteilung von Canon kein gutes Näschen hatte, als die Entwicklung der G15 begonnen wurde.

Traurig das, meiner Ansicht nach! Da wird meine G11 nun doch noch weiter ihren Dienst tun müssen. Und wenn ich umsteige, dann wohl doch auf einen anderen Hersteller, der das bietet, was ich mir wünsche.

Und ehrlich, so langsam überlege ich, ob ich nicht meinen ganzen Canon-Klumpatsch inklusive EOS 5D MkII und Objektiven verticke und mir mit dem Erlös eine Leica M9 finanziere. Die hat auch keinen Schwenkmonitor, dafür aber High-End-Optiken und einen Vollformat-Chip.

Da wurde mal wieder ein (Ex?)-Canonianer heftigst von seinem (Ex?)-Lieblingshersteller frustriert.

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