GPS-Tracker-Vergleich – ungleiches Trio

30. Juli 2008 – Achtung – neue Erkenntnisse und Testergebnisse am Ende des Beitrags!

========================[ schnipp ]=========================

Gestern hatte ich Kaufwahn. Neben einem neuen Nüvi (da werde ich extra drüber berichten) habe ich mir, weil er gerade im Angebot war, einen Holux M-241 GPS-Tracker („H“) gekauft.

trackervergleich

Er ist in der Mitte zu sehen. Links davon der Wintec WPL-1000 Tracker („W“), mit dem ich in den letzten Wochen sehr, sehr unzufrieden war, weil die Zuverlässigkeit und die Empfangsqualität deutlich zu wünschen übrig ließen. Rechts ist mein GPSmap 60CSx („G“) zu sehen, das ich heute zum Vergleich der Geräte mal als Referenz hergenommen habe.

TRACKING:

Ich bin mit den drei Geräten meine Spazierrunde gelaufen. W und H hingen um den Hals, G war in der Hemdtasche verstaut, wobei die Antenne im Freien lag.

trackertragen

Ich bin zu Hause zur Tür raus und hab alle drei innerhalb möglichst kurzer Zeit angemacht. Dann bin ich los gelaufen. Alle drei Geräte waren in der letzten Nacht das letzte mal eingeschaltet, ohne Satellitenempfang zu haben.

track-vergleichgesamt

Als erstes Gerät bekam, nach ca. 3 Minuten das G seinen Fix. Etwa 1 Minute später haben sich dann W und H praktisch gleichzeitig gemeldet. Ich könnte es beweisen, wenn ich nicht blöderweise beim Einschalten beim H aus Versehen das automatische Tracken ausgeschaltet hätte. So müßt ihr mir’s einfach glauben.

Im ersten Teil der Route habe ich einen kurzen Abstecher vom Weg ab in einen ziemlich …

dichten Wald gemacht, um ein Foto zu schießen. (Inzwischen hatte ich auch beim H das Tracking zugeschaltet).

track-vergleichwald1

der G (rot) und der H (cyan) wichen nur unerheblich von der gegangenen Route ab, wobei ich gefühlsmäßig dem G den korrekt gegangenen Weg zuordnen würde. Der W (blau) hat als einziger dann doch ziemlich danebengehauen und diverse Kapriolen getrackt.

Ein Stück weiter auf einem Waldweg mit ein wenig freier Sicht zum Himmel über mir habe ich dann alle drei Geräte ausgeschaltet. Ich bin ca. 100 Meter weitergelaufen, habe einige Sekunden gewartet und dann alle drei Geräte nacheinander wieder eingeschaltet. Erst W, dann H, dann G.

track-vergleicheinschalten

Praktisch verzögerungsfrei hat H wieder einen Fix gemeldet. Der erste Trackpunkt liegt allerdings 400 Meter vom eigentlichen Standort entfernt. Erst der 2. Trackpunkt saß dann in etwa korrekt. Auch hier war der G wieder am präzisesten und nur 1 Sekunde später als der H. Der W hat am längsten gebraucht, (ca. 3 Sekunden), war allerdings auch korrekt auf Kurs.

600 Meter später bin ich dann an einer Stelle mit freier Sicht zum Himmel einige Treppen zur Iller runter gestiegen, habe schnell ein Bild geknipst und bin wieder hoch und weiter…

track-vergleichwehr

kurz vorher (im Bild links unten) habe ich noch schnell einige Bilder von einer Blindschleiche fotografiert. Beim Wiedereintritt in den Wald war wieder der W am weitesten vom Weg ab und hatte auf der weiteren Waldstrecke auch die größten Zappler zu verzeichnen.

trackertest-hexenhaeusle

Nächster Halt war das mitten im Wald gelegene „Hexenhäusle“ bei dem ich mich einige Minuten unters Dach auf eine Bank gesetzt und gewartet habe.

track-vergleichhuette

Diesmal hatte der H den größeren Versatz, was allerdings darauf zurück zu führen sein sollte, daß der W im Stillstand nicht mehr trackt. (Hab ich leider vergessen, umzustellen).

Aber nach dem Loslaufen hat der W dann wieder wie üblich die größten Versetzer gezeigt, bis kurz vor zu Hause. An der Hauptstraße hatte dann der H den größten Versatz, obwohl da der Himmel wieder frei zugänglich war.

Da’s letzen Endes um wenige Meter Differenz geht, würde ich allen drei Geräten für das Foto-Tracking eine ausreichende Genauigkeit attestieren wollen. Da vermutlich die Antennen unterschiedliche Leistung bieten, möchte ich nicht auf die Leistungsfähigkeit der verbauten Chips schließen. G hat einen Sirf-III (20 Kanäle), W läuft mit einem Atmel/u-blox Antaris 4 (16 Kanäle) und H mit einem MTK GPS – MT3318 (32 kanäle).

Die beste Verbindung scheint aber der G mit Sirf-III zu sein. Er liefert für mich das präziseste Gesamtergebnis.

WEITERVERARBEITUNG DER DATEN:

G und H benötigen für den Connect mit dem Compi jeweils einen Treiber. der G kann allerdings auch als Wechsellaufwerk über USB angesprochen werden. Da beim G die Aufzeichnung von Tagestracks im GPX-Format eingestellt werden kann, bietet er auch die komfortabelste Möglichkeit zur Weiterverarbeitung der Daten mit FixFoto. Einfach das GPX-Tagestrackfile einlesen, fertig.

W lässt sich zwar auch als Wechsellaufwerk verwenden, legt seine Trackdaten aber in einem Wintec-eigenen Format ab. Mit Start der auf dem Gerät vorhandenen Software kann allerdings auch ein von FixFoto lesbares GPX-File exportiert werden. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da beim Start des Programms erst mal der IE aufgeht und eine Verbindung zu Gockel-Mepps aufbaut, um den aufgezeichneten Track anzuzeigen. Erst wenn man den ganzen Klumpatsch geschlossen und das eigentliche Programm in der Taskleiste angeklickt hat, können die Konvertierungsarbeiten nach GPX vorgenommen werden.

H ist datenmäßig für FixFoto die Katastrophe schlechthin. Das mit der mitgelieferten Software von Holuxirgendwasundmitgarnixverwendbar nach GPX konvertierte File können weder FixFoto noch die Garmin MapSource Software verarbeiten. Nur Gockel-Erth macht’s auf und zeigt es an. Es scheint mir, daß hier statt Trackpunkte Waypoints ausgegeben werden.

Edit: Alles bleibt besser! Joachim Koopmann hat sich des Problems angenommen! FixFoto kann jetzt auch die komischen Holux-GPX problemlos direkt einlesen. FixFoto ist angepasst. Nötig dazu ist allerdings die neueste Beta (V2.91 Build 42) die aus dem FixFoto-Forum (www.ffsf.de) von angemeldeten Mitgliedern aus dem Betabereich heruntergeladen werden kann.

Um die Daten des H mit älteren Versionen von FixFoto weiterverarbeiten zu können, muß ich mit der Holux-Software erst mal nach NMEA konvertieren, dann daraus mit GPSBabel ein GPX machen. Dann geht’s sowohl mit FixFoto, als auch mit MapSource.

Auch mit der von Holux erstellten NMEA-Datei kann FixFoto nix anfangen.

Nochmal edit: Ich habe für mich die passende Software für einen direkten Export nach GPX gefunden. Hier hab ich drüber geschrieben.

FAZIT:

Das WPL-1000 ist < DEL> mir zu unzuverlässig und scheint, abhängig von den verwendeten Batterien/Akkus und deren Ladestand, mal relativ gut (wie heute) mal überhaupt nicht zu funktionieren. Beim vorletzten Versuch hatte ich mit gleichen Einstellungen auch nach 35 Minuten! noch keinen Fix. TFT! (= Teil für die Tonne< /DEL> )< /DEL> < /DEL> , zumal die Laufzeit mit den von mir verwendeten Kodak-eneloopartigen Recarged-Akkus bei 6-8 Stunden endet. Da helfen auch die möglichen 94000 Trackpunkte nicht im Geringsten weiter.

kackaward[1]Neu: Eine Nachfrage bei Wintec Deutschland, die ich im Abstand von einer Woche noch einmal per eMail geschickt habe, blieb bis heute unbeantwortet. eMail-Support scheint nicht existent zu sein. Für diese Leistung gibt’s den Kack-Award.

Neu: Das von GPS-Total kostenlos ausgetauschte, neue Gerät arbeitet zuverlässig und bei guten Empfangsbedinungen sehr, bei schlechten Empfangsbedingungen befriedigend präzise. (Siehe auch hier!) Mit dem ersten Gerät hatte ich wohl ein defektes Montagsgerät erwischt. Deshalb revidiere ich die frühere Abwertung und bestätige einEmpfehlenswert! Wegen der etwas geringeren Empfangsleistung und der kurzen Laufzeit mit Akkus kann ich leider kein „Sehr“ voranstellen.

Das Holux M-241 arbeitet zuverlässig auch mit Akkus, fixt schnell und ist mehr als ausreichend präzise. (Der eine Ausrutscher bei einem Trackpunkt stört mich nicht weiter). Allerdings ist die Weiterverarbeitung der Daten mit Fremdprogrammen katastrophal gelöst. Die Laufzeit soll mit einem eneloop-artigen AA-Akku ca. 12 Stunden betragen, was in der Praxis wohl ausreichen dürfte. Dieses Gerät werde ich bevorzugt verwenden wenn ich mit wenig Gewicht länger unterwegs sein will. Tests mit Gerät im Thermopen-Täschchen oder in der Fotorucksack-Außentasche werde ich noch machen, bin aber zuversichtlich, daß die Empfangsleistung und Laufzeit dafür dicke ausreichen werden. Dann nehme ich die 130000 Trackpunkte in eine große Datei und wandle einmal um. Das ist vertretbar.

Neu: Der Test mit dem Holux als einzelnes Gerät um den Hals verlief durchweg positiv. Auch hier habe ich komplett geresettet und die Firmware neu aufgespielt. Das Gerät hat die besten Empfangsleistungen von allen drei Geräten und die Ausrutscher beim 5-Sekunden-Tracken, längere Zeit an der selben Stelle, sind gering (im freien Gelände ca. max. 20 Meter im Radius).

Auch der Ausrutscher beim ersten gesetzten Trackpunkt nach dem Fix ist bei den Tests, bei denen ich das Gerät alleine dabei hatte, nicht mehr aufgetreten. Könnte sein, daß sich da beim ersten Test wirklich die Geräte gegenseitig beeinflusst haben. Als kleine, leichte Alternative, wenn nur getrackt werden soll, sehr empfehlenswert!

Als Software zum Auslesen der Tracks verwende ich inzwischen BT-747 , das nach dem Runterladen der Tracks auf den PC mit einem weiteren Mausklick auch ein korrektes GPX-File erstellen kann, das sowohl von MapSource, als auch von FixFoto problemlos gelesen wird.

Das 60CSx ist immer dann das Gerät meiner Wahl, wenn’s auf die Größe und das Gewicht nicht ankommt. Es läuft mit zwei eneloop-artigen AA-Akkus 14 bis 16 Stunden absolut präzise und zuverlässig. Die automatisch erstellten GPX-Files lassen sich ohne Änderungen und Anpassungen direkt weiterverarbeiten. Da ich für dieses Gerät auch noch die Topo-Deutschland und die routingfähige Europakarte besitze, bleibt hier kein Auge trocken.

Wer ein universelles Gerät mit vielen Zusatznutzen haben möchte, der auf Zuverlässigkeit, Laufzeit und Kompatibilität Wert legt, dem rate ich uneingeschränkt zum 60CSx. Auf die beiden anderen Teile könnte ich verzichten, auf mein 60CSx nie!

Neu: in der Empfangsqualität (sichtbar vor allem in Innenräumen oder an Stellen ohne freie Sicht auf die Satelliten) kommt es an die Leistung des Holux nicht ganz ran. Trotzdem sehr empfehlenswert!

Dieser Beitrag wurde unter angetestet abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

34 Kommentare zu GPS-Tracker-Vergleich – ungleiches Trio

  1. Pingback: Holux M-241 GPS-Tracker im Test » blumenstrasse

  2. Paddy sagt:

    Interessanter Artikel, sehr informativ, da wirklich in der Praxis unter typischen Bedingungen getestet. Dein Fazit überrascht aber natürlich nicht wirklich, zumal das Garmin noch ein paar Dinge mehr kann als die beiden Winzlinge. 😉 Ich bin selbst neu im GPS-Bereich, habe seit einem Monat einen Garmin Edge für auf’s Bike.

  3. Pingback: Krokusweg » Bericht ĂŒber 3 GPS-Tracker

  4. hari37666 sagt:

    „Vermeiden Sie, dass sich während der Positionsbestimmung zwei GPSGeräte zu dicht eieinander befinden.“
    Original aus Bedienungsanleitung Seite 32.
    Vielleicht ergibt sich ja doch ein etwas besseres Ergebnis.
    Jeder Empfänger ist ja gleichzeitig auch Sender, und bei diesen winzigen Empfangssignalen
    wären Störungen denkbar.

    Gruß Hans

  5. kuni sagt:

    Guter Einwand, der IMHO auch so einiges erklären würde. Muß ich mal testen!

  6. kuni sagt:

    @hans: Ich hab nochmal je eine Runde gedreht bei der ich jeweils nur einen Tracker dabei hatte. Die großen Ausrutscher beim Setzen des ersten Trackpunkts nach dem Fix habe ich jetzt nicht mehr feststellen können. Die Präzision und die Empfangsleistung hat sich durch die Einzeltests aber bei keinem der Geräte sichtbar geändert.

  7. micha sagt:

    Es ist mir immer noch nicht klar, warum sich die Tracker gegenseitig beeinflussen sollen. Weiter oben schrieb jemand, dass die Tracker auch senden. Das sehe ich anders. Was senden denn Logger? Die Positionsdaten der Paranoiker?

  8. kuni sagt:

    Ich hab auch keine Ahnung. Daß die Außreißer beim Einschalten nicht mehr da sind, kann natürlich auch Zufall sein. Die Empfangsqualität ist von so vielen Faktoren abhängig. Satellitenstellung, Reflexionen von Signalen durch Hauswände, Wetter, Stoffdicke der Hosen-/Jackentasche, Ausrichtung des Trackers, und so heiter…

  9. Pingback: Ansichten eines Sturkopfs » Erfahrungsbericht Garmin NÜVI 860TFM

  10. Wolfgang sagt:

    Wie sieht es denn mit dem letzten Track aus, wenn der Akku leer wird/ist? Geht der wirklich komplett verschütt, wie ich in einem Forum gelesen habe?

    Und hat denn schon jemand die Laufzeit mit einem Akku tatsächlich mal getestet?

  11. kuni sagt:

    Nein, bis zum Ausfall des Loggers ist er selbstverfreilich gespeichert, so vorher ein Satelligenfix zu verzeichnen war, was beim Wintec nicht unbedingt immer vorausgesetzt werden kann. Also so lange er Saft hat und einen Fix, dann trackt er und schreibt auch die Daten, die dann auch ausgelesen werden können.

    Anders, wenn er sich, wie bei mir mit der „Sleep“-Funktion aufhängt. Von den vor dem Aufhängen weggeschriebenen Daten war zumindest bei mir dann nix mehr da.

  12. hari37666 sagt:

    Leider komme ich erst heute dazu die Seite zu lesen, habe momentan kein DSL.
    Warum ein Gerät auch sendet?? Jeder Empfänger brauch ja auch einen Verstärker, so wie jedes Radio auch einige Oszillatoren brauch um die winzigen Signale verstärken zu können.
    Somit ist jeder Empfänger mit seinen Oszillatoren und Schwingkreisen ungewollt auch ein Sender. Und die können zu unerwünschten Effekten führen.
    Gruß Hans

  13. hari37666 sagt:

    Warum denn gleich so unsachlich, von wegen Paranoiker.

  14. hari37666 sagt:

    Die einzigen Empfänger die keine Strahlung abgeben sind die Blechdosen mit dem Strick dazwischen und der gute alte Bleikristalldedektor von 1920.

    Gruß Hans

  15. basaltnischl sagt:

    ich habe jetzt schon etliche Seiten zum Holux M-241 GPS-Tracker gelesen, nur leider ist
    mir nicht klar ob ich den Akku im Gerät laden kann (z.B. mit dem mitgelieferten
    Autoladegerät) oder ob das nur für die Stomversorgung im Auto da ist.
    Hoff mir kann jemand helfen.

  16. kuni sagt:

    „Das Gerät lädt die Batterie nicht auf“ steht in der Anleitung. Du mußt den Akku also extern laden. Das Autokabel dient nur als Stromversorgung, wenn Du den M-241 als GPS-Maus verwendest.

    Ist aber IMHO schon deshalb kein Problem, weil es sich beim Akku um einen Standard-AA-Akku handelt.

  17. Pingback: Ansichten eines Sturkopfs » Wintec WPL-1000 - es ist vollbracht!

  18. Marek sagt:

    Hi, danke für deine ausführlichen Tests. Eigentlich war ich sowieso nur noch am Holux interessiert, da er angeblich Loggen und gleichzeitig als GPS-Maus über Bluetooth funktionieren kann. Hast du auch mal den Empfangstest in der Neopren-/Jackentasche gemacht? Ich würde ihn gerne beim Skifahren einsetzen, fürchte aber, dass die Temperaturen außen am Rucksack zu niedrig sind.

  19. kuni sagt:

    Im Neoprentäschchen habe ich keine merkbaren Verluste in der Empfangsleistung feststellen können. Allerdings werden die Abweichungen größer, wenn man das Teil unter dem Anorak trägt. Da reicht schon ein Regencape, damit das Teil >50m abweicht. Ist natürlich auch von der Bewölkung, Bebauung etc. abhängig. Ich kann mir vorstellen, daß Du auf der Piste auch mit Gerät unter dem Anorak durchaus vertretbare Genauigkeit erhältst.

  20. Schwab sagt:

    Hi, Danke für den Test. Ich hab gelesen dass der Holux scheinbar auch DGPS kann. (DGPS (EGNOS/WAAS/MSAS)) Kann das jemand bestätigen?

  21. SD sagt:

    Hallo!

    Ich habe mir diese Woche, nicht zuletzt wegen der Berichte auf dieser Seite (die ich, um das auch mal zu sagen, echt super finde), den Holux bestellt. Die Bestellung bei gps-total wurde absolut reibungslos und schnell bearbeitet, Donnerstag bestellt, Montag mittag den ersten Track geloggt – klasse.
    Und das Teilchen ist auch super, bisher keinerlei Beschwerden, macht absolut Spaß.

    Grüße aus der Westpfalz (die jetzt auch nach und nach „getrackt“ wird :-))
    sd

  22. noamik sagt:

    Hallo Sturkopf 😉

    Heute ist mein Holux M-241 gekommen. Da ich mit derartigen Geräten null Erfahrung habe, habe ich natürlich erstmal alle Anleitungen ignoriert und drauflos getrackt. Die hier genannten Ergebnisse kann ich nur bestätigen, allerdings scheint das Gerät zusätzlich eine Art Offset von ca. 20 Metern zu haben (mal schauen ob das so bleibt, wenn man sich mit dem Gerät auch bewegt). Ich bin erstaunt, dass das normal sein soll.
    Zumindest für die Linuxer ist das Gerät aber recht einfach zu verwenden. Einfach per USB anschließen und mtkbabel installieren. Mit dem Befehlt „mtkbabel -s 38400 -f trackname -t“ bekommt man dann gleich gpx-Daten, wie es sich gehört. Es gibt auch tausend andere Software (unter anderem BT747 für Win/Max/Lin), die ebenfalls gleich sinnvolle Daten aus dem Gerät herausholt. Dann entfällt das Konvertieren (wobei das mit GPS-Babel auch kinderleicht ist).
    Die mitgelieferte Software habe ich mir nicht mal die Mühe gemacht auch nur auszuprobieren 😀

    Gruß
    Michael

  23. Frankyls sagt:

    Hallo Kuni,

    nachdem mein WBR-201 den Geist aufgegeben hat habe ich mich an die FF-Threads zum Thema Geotagging erinnert und bin dadurch auch hier gelandet. Vor dem Lesen Deines Berichtes habe ich mit dem WPL-1000 geliebäugelt, nach dem Lesen habe ich mich dann doch für den Holus entschieden, den ich bei GPS-Total bestellt habe. Ich hoffe am Samstag kommt der Holux, ich bin echt gespannt auf die ersten Tracks.

    LG Frank

  24. Gerd sagt:

    1) Dieser „Praxistest“ ist informativer als die Antworten, die man so in Forenbekommt von selbsternannten(?) Experten, die einem Nur-Anwender einfach und klar nicht antworten können!
    2) Fazit schein ja zu sein, dass das Holux-Gerät insgesamt mam besten wegkommt.
    3) Da Du ja die drei Geräte hast (und hoffentlich auch die Beschreibungen dazu), welches geht auch am Mac? Steht da was drin?
    4) Anfngerfrage: was ist eine GPS-Maus????Oder der Maus-Modus???
    5) Wer ist der Hersteller? Wer der Verkäufer? ich kann natürlich „googeln“, dazu wäre es sinnvoll, die genauen Typbezichnungen und die herstellernamen/Versendernamen aufzulisten, damit man sich das umständliche Raussuchen der vernüftigen treffer bei Google sparen kann!
    6) ich danke herzlich für den Bericht, auch für den Hinweis in einem Forum, sonst hätt ich da ja nie hergefunden, und letztlich für eine hoffentlich zu bekommende Antwort!
    Herzlichen Dank!

  25. kuni sagt:

    zu 1) Dankeschön!
    zu 2) Das kommt drauf an. Wer ein kleines Gerät zum überall mitnehmen sucht, ist mit dem Holux sicher sehr gut bedient. Ich hab das Wintec inzwischen mehr oder weniger ausgemustert. Wenn’s nicht auf Gewicht und Größe ankommt, nehme ich möglichst mein 60CSx. Wenn ich spazieren gehe oder auf „mal ’ner schnellen Fototour“ nehme ich das Holux.
    zu 3) Für das Holux in Verbindung mit BT747 scheint’s für den Mac ensprechende Software zu geben. Das BT747 gibt’s ja als Java-Version und Mac-Treiber gibt’s dafür. Das ist der Vorteil des virtuellen COM-Ports, mit dem beim Holux gearbeitet wird.

    Das Wintec kann, soweit ich weiß nur Windows und beim Garmin weiß ich’s nicht so genau. Da müßte ich mal die Schachtel suchen, vielleicht steht da was drauf. MapSource gibt’s wohl nicht für Mac, das Interface ist aber wohl wahlweise seriell oder USB. Ob man dadurch an die Trackdaten kommt, weiß ich nicht.
    zu 4) das ist nix anderes als ein GPS-Empfänger, der die Daten an ein Gerät (Notebook) weitergeben kann. So können zum Beispiel diverse Routenplaner für die Standortbestimmung verwendet werden. Diese GPS-Mäuse werden üblicherweise einfach an USB oder (virtuellen) Serialport angeschlossen und liefern einen dauernden Datenstream (meistens im Sekundentakt), der die GPS-Standortangaben enthält.
    zu 5) wovon? Die genauen Typenbezeichnungen hast Du doch? Die Hersteller doch auch?

    Und was möchtest Du jetzt zu den Verkäufern hören? Wo ich meine Geräte gekauft habe, würdest Du in meinem Blog in den Beiträgen finden, wenn Du lesen würdest. Im Wintec-Beitrag steht der eine, im Nüvi 860-Beitrag der andere, jeweils sogar mit Link, wenn ich mich recht erinnere. Mit denen bin ich gut klar gekommen. Ob das für Dich auch gelten muß, kann ich Dir nicht sagen.
    zu 6) ein bißchen mitmachen und im Blog stöbern solltest Du schon auch. Für das Tragen zum Händler in einer Sänfte und persönlichen, individuellen Vorlesearbeiten in Deinem Wohnzimmer lägen meine Tagessätze für dann im vierstelligen Bereich…;-)

  26. SK sagt:

    Ich bin demnächst ein halbes Jahr mit dem Rucksack durch Südamerika auf Tour.
    Sehr gerne möchte ich die Route tracken. Beschäftige mich jetzt seit 5 Minuten mit GPS-tracken und bin doch sehr von den Akkulaufzeiten überrascht. 12 h ist ein Wert mit dem ich nicht leben kann.
    Ich bin nicht auf viele Wegpunkte aus. Eine „grobe“ Route ist in Ordnung.
    Gibt es denn Tracker/Möglichkeiten Wegpunkte über zumindest 1-2 Wochen mit einer Akkuladung abzuzeichnen?

    Danke und Grüße
    SK

  27. kuni sagt:

    Man kann die Laufzeit sicher verlängern, indem man weniger Trackpunkte aufzeichnet. Das finde ich dann allerdings eher suboptimal, denn zum Versorgen der Bilder mit genauen GPS-Daten sollten IMHO nicht mehr als 10-20 Sekunden zwischen zwei Trackpunkten vergehen.

    Das wird aber die Zeit höchstens um einige Stunden verlängern.

    Als Alternative nimm doch einfach einen Tracker, der (auch) normale Batterien frißt. Erstens halten die meist länger als vergleichbare Akkus, zweitens kannst Du vermutlich an jedem Kiosk entsprechende Batterien nachkaufen. Der Holux (1 Batterie) und das 60CSx (3 Batterien) arbeiten mit normalen Mignon-Batterien (1500er) und das Wintec WPL1000 mit Micro-Batterien (2400er).

  28. micha sagt:

    Wenn er nur die Tour tracken will, reicht es imho alle paar Minuten einen Trackpunkt zu setzen. Dann könnte es durchaus sein, dass so ein Tracker auch mal 24h mit einer Ladung auskommt. Wie lange loggt denn dein Garmin, wenn du alle 10min einen Trackpunk setzt mit einer Akkuladung? Würde mich wirklich mal interessieren.

  29. SK sagt:

    Es gibt offenbar auch lowcost-Lösungen, die 30h versprechen!
    Hama GPS TRAVEL LOGGER GT-100
    Hama GPS TRAVEL LOGGER GT-120

    Das ganze für ca. 45 Euro.

  30. kuni sagt:

    GT-120 habe ich bei Hama keinen gefunden. Der GT-100 scheint baugleich mit dem I-GotU zu sein. Die angegebenen „ca.“ 30 Stunden halte ich für utopisch. Dazu kommt noch, daß dieses Ding einen eingebauten LI-Ionen-Akku hat, den Du dann nach 30 Stunden mittels USB-Kabel aufladen mußt, weil er fest eingebaut und nicht austauschbar ist.

    Mein Freund Micha hat darüber geschrieben: http://www.littlecompany.de/gps-tracker-i-gotu-gt-100.html

    Du solltest auch beachten, daß das Gerät nicht gerade rasend viele Trackpunkte aufzeichnen kann. Also gut überleben, bevor Du kaufst, ob dieses Gerät wirklich das richtige für Dich ist.

  31. Katja sagt:

    Hallo. Ich habe mir den Columbus V-900 zugelegt. Hier wird sogar eine Betriebszeit von bis zu 1 Monat versprochen. Das war mir aber eher unwichtig. Was mir sehr wichtig war, war die Software für Mac OS + Speicherkartenslot für über 25 Millionen Wegpunkte. Weitere Informationen zu dem Gerät findet Ihr unter http://www.columbus-gps.de

  32. kuni sagt:

    Hört sich ganz gut an. Was ich schade finde, ist die fehlende Exportmöglichkeit als GPX. KMZ finde ich eher suboptimal, weil man erst wieder von dort aus nach GPX wandeln muß, um mit der Bildbearbeitung einzulesen. Schade finde ich das fehlende Display und vor allem den eingebauten Akku. Mich würde auf jeden Fall sehr interessieren, wie sich das Gerät bei Dir in der Praxis bewährt. Mit über 100 Euro finde ich es auch nicht gerade billig.

    Interessant und gut finde ich auch die Sprachaufzeichnungsmöglichkeit, die ich mir schon öfter gewünscht hätte. Allerdings mache ich das inzwischen mit meiner Kamera, die auch aufzeichnen kann. Ich bin jedenfalls gespannt, wie Du mit dem Teil zufrieden bist.

  33. Pingback: GPS-Tracking mit Android-Handy und “Locus” » Ansichten eines Sturkopfs

  34. Andreas sagt:

    Das GPSmap 60CSx ist bei mir seit einigen Jahren im Einsatz und ich bin damit ebenfalls sehr zufrieden. Verwende es hauptsächlich zum Geocachen. Akkulaufzeit im Dauereinsatz: ca. 12-15 Stunden. Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig und ja, es ist nicht das Kleinste. Hat mich aber in all den Jahren noch nie im Stich gelassen und arbeitet wirklich sehr genau. Bei freier Sicht ist eine Genauigkeit von bis zu 3 Metern drin!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.