Die Bernsteinreise mit der Lili Marleen

titel-kleinWir haben’s gewagt, mein Freund Uwe und ich, sind in das Abenteuer „Kreuzfahrt“ eingetaucht und haben uns am 24. Juli abends in Stuttgart in den Bus nach Warnemünde geschmissen, wo die Lili Marleen auf uns wartete, um am nächsten Tag, dem 25. Juli in See zu stechen.

Aber halt, schon am Abend des Anreisetags habe ich die erste positive Erfahrung dieser Reise machen dürfen. Da das Busunternehmen „Komm-mit-Reisen“ im Allgäu beheimatet ist und von dort aus gestartet war, hatte ich nachgefragt, ob ich eventuell schon von der Raststätte „Illertal“ bei mir vor der Haustür aufgenommen werden könnte. Und siehe da, Flexibilität und Kundenfreundlichkeit gibt’s hin und wieder auch mal in Deutschland zu erfahren.

kuniawardAuf diesem Wege nochmals herzlichen Dank an die Mitarbeiter von Komm-mit-Reisen, die Busfahrer und die Hostess, die extra für mich im „Illertal“ angehalten haben, um mich aufzunehmen.

Sie haben mir eine lange (ca. 15 Stunden), aber vergnügliche Anreise bei bestem Service und prima Verpflegung ermöglicht. Ein Busunternehmen, mit dem ich schon in der Vergangenheit, ebenfalls bei einem Kreuzfahrt-Transfer, allerbeste Erfahrungen machen durfte. Sie haben den Award mehr als verdient!

Was es von der eigentlichen Kreuzfahrt so alles zu berichten gibt, darum werden sich die nächsten Beiträge drehen. Vorab mal eine Zusammenfassung der ersten Eindrücke:

proleten

  • Altes Schiff, sehr altes Schiff
  • Altes Publikum, wir haben das Durchschnittsalter auf dem Dampfer mächtig gedrückt!
  • Hervorragendes Essen (hätte man gewollt, hätte man sich täglich zweimal mit 5 Gängen beschäftigen können).
  • Gute Betreuung (Ein besonderer Dank an Ekatarina, unser „Kabinenmädchen“ und an Attila, unseren Restaurantkellner)
  • Im Großen und Ganzen schöne, leider meist zu kurze Landausflüge, dazu aber im nächsten Beitrag mehr.
  • Publikum: zu großen Teilen aus „akademischen Proletariat“ mit Schnäppchenjägermentalität bestehend. Die offensichtliche Rücksichtslosigkeit manch eines Zeitgenossen war, gelinde gesagt, manchmal schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Wobei ich jetzt keinesfalls den Eindruck erwecken möchte, daß ich die Reise in einem negativen Licht sehen würde. Im Gegenteil, ich habe zum allergrößten Teil positive Eindrücke mit nach Hause genommen. Ein paar wenige Bilder und Erklärungen zum Reiseverlauf habe ich schon mal in einer kleinen Bildergalerie zusammengestellt.

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2 Kommentare zu Die Bernsteinreise mit der Lili Marleen

  1. U. Schumann sagt:

    Ich von Rostock nach Bergen und zurück an Bord und hatte mit 51 Jahren natürlich keine Probleme mit der zum Teil etwas älteren Generation. Die Kotzten nicht besoffen das Schiff voll und machten sich außer auf dem Sonnendeck nicht sonderlich BREIT. Das habe ich mit 25 schon einmal ganz anders erlebt und mir wird heute noch schlecht.

    Ohne Witz wir waren mit FÜNF Personen an Bord und echt gut zufrieden. Das Abendprogramm konnte sich sehen lassen und dieser André machte als Chef-Reiseleiter einen tollen Job. Ich glaube, dass seine Leute gerne mit diesem Mini-Gottschalk abreiten.

    Die Norwegenreise ist zu empfehlen … Die Hafenzeiten hätte ich mir auch etwas länger gewünscht, waren aber bei diesem Zeitfenster nicht drin.

    Mein Sohn 12 Jahre hatte mit seinem Freund Frederick viel Spaß und keine Langeweile.

  2. Tien-Lun Yao sagt:

    Schade – wir müssen uns um eine oder zwei Reisen auf der Bernstein-Reise verpasst haben.

    Auch wir hatten, wie Amerikaner so schön sagen würden eine „great time“.

    Er war die allererste Kreuzfahrt von meinem Freund und mir und uns hat der Kreuzfahrtvirus infiziert.

    Das war einfach schön, was dazu gehört, um infiziert zu werden:

    Sehr nettes, freundliches und hilfsbereites Personal (angefangen von unserer Zimmerstewardess Olga bis zum Cruise Director Andrej)!
    Eine schöne, nette Kabine auf dem D-Deck, in dem man sich schnell an die Vibrationen und dem Komödienstadl nebenan gewöhnt hat!
    Essen, das immer mit Liebe dekoriert war und was uns gut bis sehr gut schmeckte!
    Tolles Wetter!
    Schöne Orte, die wir besucht haben!
    Sehenswerte Shows!

    Also, alles was man braucht, um süchtig nach Kreuzfahrten zu werden.

    Hätten wir eher mit der NORWEGIAN PEARL angefangen, wären wir vielleicht eher erschlagen worden. Aber so konnten wir in einer Woche schön übersichtlich alles erleben, was dazu gehört und es war einfach toll!!!

    Lang lebe die LILI MARLEEN – oder besser OCEAN COUNTESS, wie sie heute wieder heißt – und ab 2007 wieder in der Ägäis buchbar!!!

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