:: GPS-Blitzschuhempfänger – Gequirlter Schwachsinn?

am 17.09.2008 um 20:06 - abgelegt unter: Meckerecke

Gerade lese ich bei Golem, daß ein auf den Blitzschuh aufsteckbarer GPS-Empfänger auf den Markt kommen soll. Wieder ein Ding, das die Welt nicht braucht!

Schwachfug 1: Das Teil trackt nur, wenn man auslöst, ist also wirklich ausschließlich für das Geotaggen von Bildern geeignet.

Schwachfug 2: Es blockiert den Blitzschuh und verhindert damit, daß geblitzte Bilder getaggt werden können.

Schwachfug 3: Es ist technisch offensichtlich unausgereift, weil der interne Akku nur via USB und PC geladen werden kann, wie auch beim I-GotU-Tracker, der hier beschrieben ist.

Schwachfug 4: Es ist wohl offensichtlich nur möglich 1000 Trackpunkte zu schreiben. Da muß ich schon auf einer Halbtages-Session meine Computerausrüstung mitschleppen, damit ich mehr als 1000 Bilder machen kann.

Schwachfug 5: Für alle Kameras ohne Blitzschuh wird dann wohl Gaffer-Tape für die Fixage mitgeliefert?

Alle Tracker schreiben übrigens Rohdaten und erst die Software sorgt für die nötige Formatierung, um die Daten weiter verarbeiten zu können. Für eine Investition von 60 bis 90 Euro kann ich mir zum Beispiel einen Holux M-241 kaufen, den ich in der Außentasche des Fotorucksacks mitnehmen oder mir um den Hals hängen kann. Dieses Gerät arbeitet mit einem handelsüblichen AA-Akku, mit dem mindestens 12 Stunden getrackt werden kann. Der Akku ist mit jedem handelsüblichen Ladegerät aufladbar und falls kein Strom vorhanden, kann auch am Kiosk mitten in der Wüste Gobi eine AA-Batterie erstanden und eingesetzt werden.

Die Aufzeichnungsdichte ist einstellbar und die Übertragung der Daten in die fotografierten Bilder übernimmt automatisch meine bevorzugte Bildbearbeitung FixFoto.

Alles weitere könnt ihr in den diversen Beiträgen hier im Blog nachlesen.


:: Wintec WPL-1000 – es ist vollbracht!

am 03.09.2008 um 15:27 - abgelegt unter: Meckerecke

“Ja iss denn heut scho…?” – Heute kam von GPS-Total ein nagelneues WPL-1000 bei mir an. Es handelt sich um ein Gerät neuester Generation mit der aktuellsten Software (V 1.0.5.9). Der allererste kurze Test (ich lasse jetzt erst mal die Werkseinstellungen stehen) verlief sehr positiv.

Edit: 5. Sept. 2008 – ersten etwas längeren Test nachgetragen!

wintec-wp1000neu

Was mich sehr gefreut hat, ist der, wie mir gesagt wurde, jetzt zur IFA in Berlin kurzzeitig nochmals erweiterte Lieferumfang. Es war neben der schon bekannten Umhängeschlaufe, der USB-Verlängerung, der englischen Bedienungsanleitung und der (von GPS-Total dazugepackten!) Neoprentasche auch noch eine kunstlederne schwarze Schutzhülle für das Gerät mit Gürtelschlaufe, sowie ein flexibles mittels Klettverschluß verschließbares Band enthalten, das zum Beispiel als Fahrradhalterung für den Lenker oder zur zusätzlichen Fixierung am (Foto-)Rucksack verwendet werden kann.

Ich hatte ja hier schon über das alte Gerät berichtet und es, wegen der technischen Probleme, nach und nach heruntergewertet. Diese Wertung muß ich jetzt

Weiterlesen »


:: Holux M-241 und BT-747

am 02.08.2008 um 00:28 - abgelegt unter: angetestet

Ich habe mir einen Holux M-241 Tracker zugelegt, der ja leider mit der Standard-Übertragungs-Software “Holux Logger-Utility” etwas seltsame Export-Dateien liefert.

So waren die erzeugten GPX-Files nicht mit FixFoto zu verarbeiten, noch konnte ich sie mit meinem MapSource-Programm öffnen.

Für FixFoto gibt es inzwischen ja, dank der wieder besonders schnellen Reaktion des Programmautors Joachim Koopmann, eine neue Beta-Version, die auch das seltsame Holux-GPX einlesen und verarbeiten kann.

Von Natur aus penentrant, wie ich bin, habe ich natürlich nicht locker gelassen und bin auf die Suche nach einer alternativen Software gegangen und habe im Netz die Lösung für mich und mein Windows XP gefunden.

Es handelt sich um das Open-Source-Projekt BT-747, das ich mir heruntergeladen und in ein eigenes Programmverzeichnis entpackt habe. Anfangs habe ich das Programm einfach nicht zum Laufen bekommen. Es enthält viele Dateien, von denen ich nicht weiß, ob und wofür sie benötigt werden. Also habe ich probiert. Zum Betrieb muß IMHO Java installiert sein. Da ich es schon installiert hatte, konnte ich mich gleich mit der eigentlichen Programmausführung beschäftigen.

run_rxtx.bat führt zum gewünschten Erfolg und ein Programmfenster öffnet sich:

bt-747-01

 

Es öffnet sich automatisch gleich das Verbindungsfenster, in dem die ersten Einstellungen getätigt werden müssen, damit mit dem Holux verbunden werden kann. Für die Connect-Geschwindigkeit muß 38400 Baud eingestellt werden.

Da für die Verbindung des Holux mit dem Computer ein COM-Emulator verwendet wird, der mit der Original-Software-Installation eingerichtet wurde, muß nur noch nachgeschaut werden, welcher COM-Port für den Connect verwendet wird. Das geht in der Windows-Systemsteuerung.

bt-747-02

 

Wenn der Holux mittels USB-Kabel verbunden ist, kann der verwendete COM-Port im Gerätemanager abgefragt werden:

bt-747-03

 

Im beschriebenen Fall ist das COM 7, der in der BT747-Software eingestellt werden muß.

bt-747-04

 

Sind diese beiden Werte eingestellt, können, bevor der Port verbunden wird, noch die restlichen Voreinstellungen vorgenommen werden.

Weiterlesen »


:: Erfahrungsbericht Garmin NÜVI 860TFM

am 18.07.2008 um 23:48 - abgelegt unter: angetestet

Heute habe ich kurzerhand mal zu Fuß “nüvigiert”. Das bedeutet, ich habe mein neues Nüvi 860 als Tracker mißbraucht. Aber erst mal der Reihe nach…

nuevi

Nach meinen diversen Reinfällen mit Sony- und Navigon-Geräten hatte ich mir vor einigen Monaten ein Garmin Nüvi 660 TFM zugelegt, mit dem ich sehr zufrieden war. Die Navigation war von hervorragender Qualität, die einfache Konfiguration mit meinem Handy als Freispreicheinrichtung hat mich begeistert. War ein guter Kauf, aaaaaber:

Als Faulpelz, der seine Reisekostenabrechnungen immer relativ spät macht, hat mich die Möglichkeit interessiert, die Fahrten mit zu tracken, um später anhand der Tracks die Route präziser erinnern zu können. Ich habe gelesen, daß das neue Nüvi 860 genau dieses Feature bietet. Zusammen mit einer neuen Sprachsteuerung bietet es auch die Anzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Fernstraßen und Autobahnen. Lauter lustige Gimmicks, die mir gut reinlaufen würden, dachte ich mir und habe auf einer meiner letzten Reisen bei meinem Lieblings-GPS-Laden “gps24.de” einen Stop eingelegt. Nachdem ich mich habe nochmal kompetent beraten lassen, habe ich mich entschlossen, mich dem Kaufwahn hinzugeben und schon war ich neuer Besitzer des obigen Geräts. Da hab ich meine Faulheit “teuer bezahlt”, und gleich das High-End-Modell gekauft.

Klar habe ich es gleich an die Frontscheibe gepappt und mich heim lotsen lassen.

Allererste positive Erfahrungen:

  • Navigation hervorragend, wie das 660 auch.
  • Kartenmaterial auf dem neuesten Stand
  • Inbetriebnahme problemlos
  • Einrichten von Handy und freisprechen problemlos
  • Sprachsteuerung intuitiv und problemlos (inkl. Handy-Funktionen)
  • Autohalterung besser als die des 660

Was mir negativ aufgefallen ist:

  • Die Lautstärke von Ansage und Telefon ist mir deutlich zu leise (da war das 660 optimal!)

Das TMC konnte ich mangels Stau noch nicht testen, ich hatte aber den Eindruck, daß der Empfang etwas besser ist, als beim 660.

Heute habe ich, wie oben schon erwähnt, mit dem Gerät getrackt. Das funktioniert wirklich ganz passabel. Ich hatte vorher auf “Fußgänger” eingestellt und außerdem die Displaybeleuchtung abgestellt, damit der Akku länger hält. Wobei Akkulaufzeiten von ca. 6 Stunden für das mal schnell zur Not mittracken mit Sicherheit dicke ausreicht.

Die Präzision in offenem Gelände, Gerät in Lederetui in der oberen Hemdtasche ist mit der des 60CSx vergleichbar. Im Wald habe ich etwas größere Abweichungen festgestellt (vielleicht 20 m). Ich habe auch den Eindruck, daß das Gerät für die Synchronisation länger braucht. Es dauert auch länger, bis das Gerät die exakte Position gefunden hat.

nuevitrack

Ich hab die Aufzeichnung des Nüvi mal in weiß über die anderen Tracks der gestern getesteten Geräte gelegt.

Der Start rechts unten ist deshalb verunglückt, weil ich, ganz kurz nach dem ich den Satellitenfix hatte, für mehrere Minuten in einem Gebäude verschwunden bin. Danach hat’s einfach ein Minütchen benötigt, bis es wieder Satelliten hatte. Anscheinend hat es die dann beim ersten Eintauchen in den Wald nochmal kurz verloren.

Alles in allem taugt es auf jeden Fall gut als Notlösung für die Trackaufzeichnung. Es speichert übrigens auch beim Herausnehmen aus der Autohalterung automatisch die letzte Position, damit man als Fußgänger in einer fremden Stadt dann auch wieder zu seinem geliebten Auto zurückfindet. Nette Sache, das.

Jetzt brauche ich noch einige Wochen Praxis, hoffe auf ein Firmwareupdate, das dann hoffentlich das Lautstärkeproblem in den Griff bekommt und werde von den weiteren Erfahrungen berichten.


:: GPS-Tracker-Vergleich – ungleiches Trio

am 16.07.2008 um 21:21 - abgelegt unter: angetestet

30. Juli 2008 – Achtung – neue Erkenntnisse und Testergebnisse am Ende des Beitrags!

========================[ schnipp ]=========================

Gestern hatte ich Kaufwahn. Neben einem neuen Nüvi (da werde ich extra drüber berichten) habe ich mir, weil er gerade im Angebot war, einen Holux M-241 GPS-Tracker (“H”) gekauft.

trackervergleich

Er ist in der Mitte zu sehen. Links davon der Wintec WPL-1000 Tracker (“W”), mit dem ich in den letzten Wochen sehr, sehr unzufrieden war, weil die Zuverlässigkeit und die Empfangsqualität deutlich zu wünschen übrig ließen. Rechts ist mein GPSmap 60CSx (“G”) zu sehen, das ich heute zum Vergleich der Geräte mal als Referenz hergenommen habe.

TRACKING:

Ich bin mit den drei Geräten meine Spazierrunde gelaufen. W und H hingen um den Hals, G war in der Hemdtasche verstaut, wobei die Antenne im Freien lag.

trackertragen

Ich bin zu Hause zur Tür raus und hab alle drei innerhalb möglichst kurzer Zeit angemacht. Dann bin ich los gelaufen. Alle drei Geräte waren in der letzten Nacht das letzte mal eingeschaltet, ohne Satellitenempfang zu haben.

track-vergleichgesamt

Als erstes Gerät bekam, nach ca. 3 Minuten das G seinen Fix. Etwa 1 Minute später haben sich dann W und H praktisch gleichzeitig gemeldet. Ich könnte es beweisen, wenn ich nicht blöderweise beim Einschalten beim H aus Versehen das automatische Tracken ausgeschaltet hätte. So müßt ihr mir’s einfach glauben.

Im ersten Teil der Route habe ich einen kurzen Abstecher vom Weg ab in einen ziemlich …

Weiterlesen »


:: Wintec WPL-1000

am 12.04.2008 um 01:39 - abgelegt unter: angetestet

ACHTUNG, neue Erkenntnisse – bitte zum Beitragsende schauen!

Heute kam mein neues Spielzeug. Neben meinem Garmin GPSmap 60CSx wollte ich mir schon immer mal einen kleinen, leichten, aber trotzdem leistungsfähigen GPS-Tracker anschaffen. Jetzt ist’s der Wintec WPL-1000 geworden, den ich mir bei GPS total im Internet bestellt habe.

wpl1000

 

Das Teil war dort inklusive der abgebildeten, schnuckeligen Neopren-Tasche für 83,90 Euro inklusive Versandkosten angeboten worden. Das Angebot erschien mir gut, und so habe ich (per Voraus-Überweisung) bestellt.

Bestell-Abwicklung und Lieferung:
Sonntag Nacht (6. April) habe ich bestellt und bei meiner Bank die Online-Überweisung angestupst. GPS-total hat bereits am 8. April verschickt.

Weiterlesen »


:: Mein neues Spielzeug – Garmin GPSmap 60CSx

am 16.04.2007 um 14:01 - abgelegt unter: Allgemein

Seid ihr auch schon unter die “Trackies” gegangen? Ich bin schon ganz “depp” und renne den ganzen Tag mit eingeschaltetem GPS-Empfänger rum.

garmion-kleinWarum ich das mache, fragt ihr jetzt vielleicht? – Weil ich FixFoto im Einsatz habe! Mit dieser Bildbearbeitung ist es nämlich möglich, GPS-Standortdaten direkt in den EXIF-Teil der JPGs eintragen zu lassen. So lässt sich jedes Bild anhand dieser Daten in den diversen Anzeigeprogrammen einem Standort auf Karte oder Luftbild metergenau zuordnen.

Das passiert relativ automatisch. Man muß nur alle Bilder markieren und dann den entsprechenden Menüpunkt auswählen. Alles andere passiert automatisch. Es lassen sich sogar die Höhenangaben, die bei vielen GPS-Empfängern relativ ungenau sind, direkt aus Google Earth auslesen und eintragen. (Meiner ist übrigens ziemlich genau und lässt sich mittels eingebautem Barometer auch kalibrieren.)

Da ich für meine Bildergalerien Stefan Heymanns “Homegallery” einsetze, kann ich den Bildern gleich die GPS-Koordinaten zuordnen und sie in der Bildbeschreibung anzeigen lassen.

<A TARGET=”_blank” HREF=”http://maps.google.com/maps?q=##EXIF-GPSLATITUDE</A>decsep=”.”##+##EXIF-GPSLONGITUDEdecsep=”.”##+(##EXIF-IMAGEDESCRIPTION##)&spn=0.020,0.020&t=h+&z=16″>##CALC-GPSLATITUDE-DEG##° ##CALC-GPSLATITUDE-MIN##’ ##CALC-GPSLATITUDE-SEC##” ##EXIF-GPSLATITUDEREF## – ##CALC-GPSLONGITUDE-DEG##° ##CALC-GPSLONGITUDE-MIN##’ ##CALC-GPSLONGITUDE-SEC##” ##EXIF-GPSLONGITUDEREF## – ##EXIF-GPSALTITUDE## m</A>

So sieht übrigens die Zeile aus, die man in Homegallery in das entsprechende Feld eintragen muß, damit die Position angezeigt wird und durch Klick darauf ein Blick auf die entsprechende Position, hier in Google Maps, geworfen werden kann.

Eine schöne Sache, das – deshalb bin ich jetzt ein “Trackie”!


:: Vom Warten auf die Route… (Teil 1)

am 13.06.2006 um 23:38 - abgelegt unter: Meckerecke

Bis vor kurzem habe ich, wenn ich dienstlich unterwegs war, immer mein Garmin etrex zwischen Scheibe und Armaturenbrett meines Autos gelemmt, den Subnote angest�pselt und die s�ndteure Travelbook-Software gestartet. Das hat zwei Minuten gedauert, bis ich meinen Zielort und die Stra�e eintragen konnte und einige weitere Sekunden sp�ter bekam ich die Route angezeigt und erste Anweisungen, wie ich zu fahren h�tte.

So weit so gut. Die Karte ist inzwischen etwas veraltet und die Routenf�hrung an sich war eher m��ig. Man wurde hin und wieder durchaus mal auf eine mehrere Kilometer weite Ehrenrunde geschickt oder angewiesen “scharf links” abzubiegen, statt die mehrspurige Stra�e �ber die Ausfahrt nach rechts zu verlassen. Hin und wieder durfte ich auch mal rechts oder links abbiegen, wo es gar nix abzubiegen gab. Langer Rede kurzer Sinn: ein neues Navi mu�te her, und diesmal eins, das installiert bleiben konnte und ohne Notebook auf dem Beifahrersitz auskommen sollte.

Also habe ich mich umgesehen, umgeh�rt, habe Testberichte gelesen und mich am Ende f�r ein Sony NAV U70T entschieden, das mir sogar noch Traffic-Control bieten konnte, h�bsch aussah und in den Testberichten eigentlich ganz gut weg kam.

Vorneweg, damit niemand den gleichen Fehler macht, wie ich ihn gemacht habe: Ich habe mich noch nie in meinem Leben so “verkauft” wie mit diesem Ger�t. Es ist in der Praxis schlicht untauglich.

Warum ich so entt�uscht bin, ist eine l�ngere Geschichte, die damit beginnt, da� ich mir beim frisch gekauften Ger�t eine andere Karte, n�mlich die inklusive Italien und Skandinavien installieren wollte.

Weiterlesen »