:: Garmin in der Service-Wüste?
Prinzipiell bin ich mit meinen Garmin-Geräten ja ganz zufrieden. Die letzte größere Garmin-Anschaffung war mein Nüvi 860 und letzten Monat noch ein LifeTime-Karten-Update für dieses Gerät.
Mein lieber Schwan, die nehmen’s schon von den Lebenden! Für jeden Furz, den man in Sachen Garmin macht, wird man zur Kasse gebeten, und nicht zu wenig. na ja, gut, man gönnt sich ja sonst nix.
Im Rahmen der Updaterei ist mir jetzt ziemlich unangenehm aufgefallen, daß die Garmin-Software vor allem nach Hause telefoniert und bei jedem Aufruf ausgiebig die Gerätedaten und was sonst auch alles noch? an Garmin meldet. Dafür hat das automatische Update der Gerätesoftware und der Karten bei mir bis jetzt aber immer reibungslos funktioniert.
Als ich jetzt im POI-Loader von Garmin einen Menü-Eintrag fand, der mir vorgaukelte, ich könnte die individuellen POIs nicht nur mit dem Nüvi nutzen, sondern auch in die Karten der MapSource-Software integrieren und damit nutzen, habe ich eine Nacht damit verplempert, eine Lösung für den Import zu finden.
Also habe ich auf der “MyGarmin”-Homepage eine Support-Anfrage gestellt. Nach zwei Tagen kam Antwort, ich zitiere:
“Vielen Dank für Ihre Email. Leider sind wir unfähig Ihre Frage zu übersetzen. Um Hilfe, wenden Sie sich bitte an Garmin Deutschland. Die Kontaktinfo ist Folgendes:…”

Hut ab! Das nenne ich Kompetenz. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, daß eine ranzige Fritzkarte einen solchen Effekt erzeugen kann. Ich gratuliere dem Service-Team der Telekom, das bewiesen hat, daß die allgemein in der Öffentlichkeit grassierende Meinung, die Telekom hätte einen eher bescheidenen Service, absolut nicht stimmt. Im Gegenteil, ich habe mich wirklich in besten Händen gefühlt und hatte jederzeit den Eindruck, daß meine Gegenüber wissen, wovon sie sprechen.
Mittlerweile bin ich ziemlich sauer und frage mich, ob Sony als renommierte Firma sich einen solch miesen Service wirklich leisten sollte.