:: Vollformat-CCD-Sensor von Kodak angekündigt!

am 28.10.2006 um 18:14 - abgelegt unter: Allgemein

Eine interessante Ankündigung, betreffend Kodak habe ich golem.de entdeckt. Kodak hat einen neuen Vollformat-CCD-Sensor mit satten 16 Megapixeln vorgestellt.

Nachdem Kodak ja auch schon in der Anfangszeit der digitalen Spiegelreflex-Fotografie mit ihren DCS-Kameras in Profi-Kreisen für Furore sorgte, darf man wirklich gespannt sein!

Schade nur, daß die neue Leica M8, die meines Wissens mit einem Kodak Chip ausgestattet ist, noch mit dem Verlängerungsfaktor von 1,3 “belastet” ist. Der Leica hätte der neue KAI-16000 CCD-Sensor sicher gut gestanden.

Wobei ich selbst den 16 Megapixeln keine so große Bedeutung beimesse. Viel interessanter wird es sein, das Rauschverhalten in Verbindung mit höherer Lichtempfindlichkeit zu sehen, und da hat Kodak schon damals mit ihrer DCS 720 bei mir für Staunen gesorgt. Jetzt muß ich erst mal mit meiner Canon 5D zufrieden sein. Den neuen Kodak-Sensor werde ich mir eh erst mal nicht leisten können, wie auch die Leica M8.

Aber vielleicht schlage ich dann bei der M9 zu, die ja eventuell mit dem neuen….. Warten wir’s ab.


:: Licht ins Dunkel! – Sensorbezeichnungen von Digiknipsen

am 16.09.2006 um 18:44 - abgelegt unter: Tipps 'n FAQs

In der Praxis herrscht bei vielen Anwendern die totale Verwirrung, wenn es darum geht, die Sensorgrößen und Verlängerungsfaktoren der einzelnen Digitalkamerahersteller einzuordnen. Zudem haben die Sensorbezeichnungen überhaupt nichts mit der jeweiligen echten Größe des Sensors zu tun. Ich möchte deshalb heute einmal etwas Licht ins Dunkel bringen:

In der Spalte “Sensortyp” finden Sie die, bei den Angaben in den technischen Daten, meist verwendeten Bezeichnungen für die verwendeten Chipgrößen. diese Größenangaben haben aber mit der eigentlichen Chipgröße überhaupt nichts zu tun. Sie rühren aus alten Video- und Fernsehkamerazeiten her. Da diese Fernsehkammeras keine Chips als Sensor, sondern Fernsehaufnahmeröhren (Vidicon, Plumbikon, …) (engl. tube) hatten, gibt der äußere Druchmesser der jeweils verwendeten “Tube” dem Chip den Namen.

Ein Dank an Konrad Wilhelm und Dieter Lefeling (d.a.r.d.) für die Aufklärung!

Unter “Breite”, “Höhe” und “Diagonale” finden Sie die zum jeweiligen Sensor gehörige Größe in Millimetern. Seitenverhältnis des Sensors und der Verlängerungsfaktor im Vergleich zum herkömmlichen Kleinbildformat komplettieren die Tabelle.

Sensor-
typ
Tubus Breite Höhe Diagonale Seiten-
verhältnis
Verlängerungs-
faktor
1/3,6″ 07,1 04,000 03,000 05,00 4:3 8,0
1/3,2″ 07,9 04,536 03,416 05,68 4:3 7,0
1/3″ 08,5 04,800 03,600 06,00 4:3 6,7
1/2,7″ 09,4 05,371 04,035 06,72 4:3 5,9
1/2,5″ 10,2 05,760 04,290 07,18 4:3 5,6
1/2″ 12,7 06,400 04,800 08,00 4:3 5,0
1/1,8″ 14,1 07,176 05,319 08,93 4:3 4,5
1/1,7″ 14,9 07,600 05,700 09,50 4:3 4,2
2/3″ 16,9 08,800 06,600 11,00 4:3 3,6
1″ 25,4 12,800 09,600 16,00 4:3 2,5
4/3″ 33,9 18,000 13,500 22,50 4:3 1,8
1,8″ Canon 45,7 22,200 14,800 26,70 3:2 1,6
1,8″ Nikon 45,7 23,700 15,700 28,40 3:2 1,5
35mm Film - 36,000 24,000 43,30 3:2 1,0

Alle Angaben sind natürlich wieder vollkommen unverbindlich und sollen Ihnen lediglich in der Praxis helfen, den in Ihrer Kamera verwendeten Sensor zu bestimmen.

Für die 1,8″-Sensoren wird in unseren Breiten auch die Bezeichnung “APS-Sensor” verwendet, weil seine Größe in etwa dem APS – Format entspricht.

Hier ist zu beachten, daß, je nach Hersteller, mehrere unterschiedliche Größen verbaut werden. Dadurch haben zum Beispiel die Sensoren von Canon (cmos) und von Nikon (ccd) unterschiedliche Verlängerungsfaktoren. Die APS-Chips der Sony-Kameras messen übrigens 21,5 x 14,4 mm

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