:: Die Bernsteinreise mit der Lili Marleen

am 07.07.2006 um 23:55 - abgelegt unter: Reiseberichte

titel-kleinWir haben’s gewagt, mein Freund Uwe und ich, sind in das Abenteuer “Kreuzfahrt” eingetaucht und haben uns am 24. Juli abends in Stuttgart in den Bus nach Warnemünde geschmissen, wo die Lili Marleen auf uns wartete, um am nächsten Tag, dem 25. Juli in See zu stechen.

Aber halt, schon am Abend des Anreisetags habe ich die erste positive Erfahrung dieser Reise machen dürfen. Da das Busunternehmen “Komm-mit-Reisen” im Allgäu beheimatet ist und von dort aus gestartet war, hatte ich nachgefragt, ob ich eventuell schon von der Raststätte “Illertal” bei mir vor der Haustür aufgenommen werden könnte. Und siehe da, Flexibilität und Kundenfreundlichkeit gibt’s hin und wieder auch mal in Deutschland zu erfahren.

kuniawardAuf diesem Wege nochmals herzlichen Dank an die Mitarbeiter von Komm-mit-Reisen, die Busfahrer und die Hostess, die extra für mich im “Illertal” angehalten haben, um mich aufzunehmen.

Sie haben mir eine lange (ca. 15 Stunden), aber vergnügliche Anreise bei bestem Service und prima Verpflegung ermöglicht. Ein Busunternehmen, mit dem ich schon in der Vergangenheit, ebenfalls bei einem Kreuzfahrt-Transfer, allerbeste Erfahrungen machen durfte. Sie haben den Award mehr als verdient!

Was es von der eigentlichen Kreuzfahrt so alles zu berichten gibt, darum werden sich die nächsten Beiträge drehen. Vorab mal eine Zusammenfassung der ersten Eindrücke:

proleten

  • Altes Schiff, sehr altes Schiff
  • Altes Publikum, wir haben das Durchschnittsalter auf dem Dampfer mächtig gedrückt!
  • Hervorragendes Essen (hätte man gewollt, hätte man sich täglich zweimal mit 5 Gängen beschäftigen können).
  • Gute Betreuung (Ein besonderer Dank an Ekatarina, unser “Kabinenmädchen” und an Attila, unseren Restaurantkellner)
  • Im Großen und Ganzen schöne, leider meist zu kurze Landausflüge, dazu aber im nächsten Beitrag mehr.
  • Publikum: zu großen Teilen aus “akademischen Proletariat” mit Schnäppchenjägermentalität bestehend. Die offensichtliche Rücksichtslosigkeit manch eines Zeitgenossen war, gelinde gesagt, manchmal schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Wobei ich jetzt keinesfalls den Eindruck erwecken möchte, daß ich die Reise in einem negativen Licht sehen würde. Im Gegenteil, ich habe zum allergrößten Teil positive Eindrücke mit nach Hause genommen. Ein paar wenige Bilder und Erklärungen zum Reiseverlauf habe ich schon mal in einer kleinen Bildergalerie zusammengestellt.