Vor einigen Tagen ist eine neue Version von DCRAW (V 8.99) released worden, die nun meine Canon Powershot G11 perfekt unterstützt.
Da ich DCRAW in Verbindung mit FixFoto benutze, habe ich in der “Schdulle” einen Beitrag zu diesem Thema verfasst, in dem ich erkläre, wie ich die Tools zusammen verwende.

Die mit FixFoto 3.01 Build 82 (enthält die neueste Version von DCRAW) entwickelten RAWs aus meinen Canon-Kameras (G10, G11 und EOS 5D) liefern nun perfekte Ergebnisse. Ich bin begeistert! So macht das RAW-Fotografieren wieder richtig Spaß.
Bei Golem.de hatte ich erstmals darüber gelesen, daß Canon endlich ein Einsehen hat und in die G11 wieder einen Schwenkmonitor eingebaut, sowie dem Megapixelwahn den Rücken gekehrt hat. Hier nun ein erster Test, denn die neue Canon Powershot G11 ist da. Heute habe ich sie abgeholt. Sie soll die G10 ersetzen. Allererster Eindruck: Fühlt sich ein wenig “billiger” an und macht nicht mehr einen ganz so soliden Eindruck, wie die G10.

Bildqualität: Erscheint deutlich rauschärmer, als die G10. (Ich habe RAW fotografiert und ohne Rauschunterdrückung mit DCRAW entwickelt. Erste Tests bei 400 ISO zeigen sichtbar weniger Farbrauschen.
Wie’s aussieht hat Canon am CR2-Format noch was geändert. Mit den DCRAW-Einstellungen, die ich für die G10 ermittelt habe, bekomme ich bei den G11-Raws keine gleich guten Ergebnisse. Da muß ich vermutlich doch noch einiges drehen.
Wenn ich in den nächsten Tagen dazu komme, werde ich genauer testen und die beiden Modelle direkt vergleichen. Der Schwenkmonitor ist schon mal obergeil.

Das Drehrad rechts unten ist ein ganzes Stück kleiner als bei der G10. Trotz des Schwenkmonitor-Klappmatismus ist die G11 10 Gramm leichter. (400 Gramm)
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Neu: Für manche G10 ist ein Firmware-Update nötig. Um eine falsche Farbdarstellung im RAW-Modus bei 1600 ISO zu beheben, ist bei manchen Kameras ein Update der Firmware von 1.0.0.0 auf 1.0.2.0 nötig. Meine Kamera war dabei. Ich habe upgedatet, obwohl mir dieser Fehler nie untergekommen war, und alles lief problemlos.
Jetzt habe ich das gute Stück, die Canon “Powershot G10″ schon einige Tage. Heute bin ich erstmals dazu gekommen, ein wenig damit zu spielen. Darüber will ich heute hier einen Testbericht verfassen.

- Bedienungselemente und Einstellmöglichkeiten
Alle wichtigen Bedienelemente sind sehr solide als Drehrädchen ausgeführt. So lassen sich Über- und Unterbelichtung, sowie ISO-Einstellungen und Programmwahl wie in alten Analog-Zeiten sehr schnell und übersichtlich wählen.
Alle Bedienelemente der G10 sind intuitiv zu bedienen. Auswahlmöglichkeiten sowie das jeweils zu drückende Knöpfchen werden am Bildschirm angezeigt. Ich habe keine Bedienungsanleitung benötigt, um mit der Kamera in ihren Grundfunktionen zu arbeiten.
Vorgewählte Werte lassen sich auf zwei Custom-Funktionen legen, die dann mit einem Dreh angewählt werden können.
Ich habe gleich die Zeitautomatik bei 100 ISO eingestellt und für die Entfernungsmessung die diversen Gesichtserkennungs und Motivkuckuck-Funktionen abgestellt. Zum Messen habe ich Spotmessung eingestellt und dort sogar den kleinst möglichen Messbereich gewählt. Ja, selbst die Größe des Spot-Bereichs lässt sich nochmal individuell einstellen. Als Blende habe ich 4,5 vorgewählt. Alle Einstellungen liegen jetzt auf “C1″. Auf dem EOS-ähnlichen Drehrad auf der Rückseite mit integrierter Wippe kann ich später gerade die Blendeneinstellung ruck-zuck ändern, den Blitz zuschalten oder die Makro-Funktion wählen.
Bewertung: hervorrgagend gelöstes Bedienkonzept mit allen denkbaren Einstellungen von der “kleines grünes Arschloch”-Einstellung bis zum rein manuellen Modus alles vorhanden.
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So stelle ich mir den Seelenzustand eines Menschen vor, der am Burnout-Syndrom leidet:

“mirror of soul 1″
Das Bild entstand während meines heutigen Spaziergangs, als ich meine neue Powershot G10 zum Testen mit hatte.
Der persönliche Frust saß tief, deshalb war ich heute einkaufen. Lange hatte ich hin und her überlegt, ob ich’s wirklich machen soll! – Der innere Schweinehund hat gewonnen und mir den Kontostand um etwa 500 Euro erleichtert.

Da ist sie nun, mein neues gutes Stück für “Immer dabei”, die Canon Powershot G10. Nach allerersten Tests bin ich ziemlich begeistert. Sie hat (fast) alles, was ich mir für eine solche Mitnehm-Kamera wünsche:
- 28 mm Anfangsbrennweite
- ne “richtige Blende” (zwar nur bis “8″, aber immerhin)
- relativ lichtstarkes Objektiv (1:2,8 im Weitwinkelbereich)
- richtig schöne Einstellknöpfe für die wichtigsten Funktionen, fast wie früher
- Neben Programm-, Blenden- und Zeitautomatik auch eine rein manuelle Einstellmöglichkeit
- Blitzschuh für einen externen Blitz
- optischer Sucher mit Dioptrienausgleich
- Metallgehäuse
Was mir fehlt, ist ein richtig großer Chip, denn der verbaute 1:1,7″-Chip, obwohl etwas größer als die der Standard-Sucherknipsen, hat mit seinen ca. 15 MPx eine vermutlich gleich hohe Aufzeichnungsdichte wie die kleinen Chips. Stellt man höher als ca. 400 ISO, rauscht das Teil ganz heftig. Allerdings arbeitet die Rauschunterdrückung der Kamera längst nicht so heftig, wie die der IXUS bei hohen Empfndlichkeiten. Die Bildqualität würde ich daher insgesamt als deutlich besser als bei der IXUS beurteilen.
In den nächsten Tagen werde ich mal einige Testaufnahmen bezüglich Auflösung, Rauschen und Objektivverzeichnung machen. Mal sehen, wie sie da abschneidet. Ich werde hier berichten, was ich rausgefunden habe.
Bis dahin freue ich mich jetzt einfach über meinen Neuerwerb. Fehlt nur noch ein schnuckeliges Täschchen für den Gürtel, denn das IXUS-Täschchen ist ein wenig zu klein für das Trumm. Mit seinen 109 x 78 x 46 mm bringt es inklusive Akku und Tragegurt immerhin stattliche 423 g auf die Waage. Mir gefällt’s, weil ich gerne “was in der Hand” habe.