:: Zwei alte Herren auf Kreuzfahrt

am 23.06.2008 um 13:04 - abgelegt unter: Reiseberichte

Die letzten zweieinhalb Wochen war ich mit meinem Kumpel Uwe auf Kreuzfahrt unterwegs. Über die Orkney-Inseln ging es nach Island, Spitzbergen, zum Nordkap und dann über Fjordane, Bergen und Stavanger zurück nach Bremerhaven – 4846 Seemeilen.

Interessant finde ich, trotzdem wir die meisten Tagesausflüge und auch sehr viel Zeit an Bord gemeinsam verbracht haben, daß die Eindrücke der Reise doch von uns beiden teilweise sehr unterschiedlich wahrgenommen, eingeschätzt und bewertet werden.

So lohnt es sich also, auch bei Uwe vorbei zu schauen und nachzulesen, wie er die einzelnen Reisetage gesehen und kommentiert hat! Also schnell mal hinklicken!

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In den nächsten Tagen werde ich Stück für Stück über die Reise, die Eindrücke, den Service an Bord und über sonstige Erlebnisse berichten.

5. Juni 2008 – Anfahrt und Abreise

Für die Anreise nach Bremerhaven hatten wir die Bus-Anreise mit gebucht. Mein Zustiegsort war Ulm, wo ich am 4. Juni kurz vor 23 Uhr den Bus entern durfte. Mein Kumpel Uwe hatte Stuttart als Zustiegsort gewählt.

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Mit einem komfortablen Reisebus, ausgestattet mit genügend bayerischer Brotzeit und diverser Flüssignahrung ging’s dann zügig von Ulm über Stuttgart, Würzburg und Kassel nach Bremerhaven, wo wir das Cruise-Terminal schon am späten Vormittag erreichten. Der Zubringer-Service, durchgeführt von der Firma “Komm mit” aus dem Allgäu war auch diesmal wieder makellos. Freundliche Hostess, ausgeschlafene Fahrer in genügender Anzahl und ein rundum perfekter Service hat mich die 11-Stunden-Anreise als sehr angenehm empfinden lassen. Zumindest hier war alles auf gleich hohem Niveau, wie bei früheren Anreisen zur “Mona Lisa” und zur “Lili Marlen”.

Die für 12 Uhr geplante Einschiffung (auf’s Schiff um 13 Uhr) verzögerte sich dann letztendlich um Stunden. Auch das um 18 Uhr geplante Auslaufen fand dann kurz vor Mitternacht statt.

Die bildliche Zusammenfassung der ersten Stunden (leider nicht) auf dem Schiff:

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Fortsetzung folgt in Kürze…


:: Die Bernsteinreise mit der Lili Marleen

am 07.07.2006 um 23:55 - abgelegt unter: Reiseberichte

titel-kleinWir haben’s gewagt, mein Freund Uwe und ich, sind in das Abenteuer “Kreuzfahrt” eingetaucht und haben uns am 24. Juli abends in Stuttgart in den Bus nach Warnemünde geschmissen, wo die Lili Marleen auf uns wartete, um am nächsten Tag, dem 25. Juli in See zu stechen.

Aber halt, schon am Abend des Anreisetags habe ich die erste positive Erfahrung dieser Reise machen dürfen. Da das Busunternehmen “Komm-mit-Reisen” im Allgäu beheimatet ist und von dort aus gestartet war, hatte ich nachgefragt, ob ich eventuell schon von der Raststätte “Illertal” bei mir vor der Haustür aufgenommen werden könnte. Und siehe da, Flexibilität und Kundenfreundlichkeit gibt’s hin und wieder auch mal in Deutschland zu erfahren.

kuniawardAuf diesem Wege nochmals herzlichen Dank an die Mitarbeiter von Komm-mit-Reisen, die Busfahrer und die Hostess, die extra für mich im “Illertal” angehalten haben, um mich aufzunehmen.

Sie haben mir eine lange (ca. 15 Stunden), aber vergnügliche Anreise bei bestem Service und prima Verpflegung ermöglicht. Ein Busunternehmen, mit dem ich schon in der Vergangenheit, ebenfalls bei einem Kreuzfahrt-Transfer, allerbeste Erfahrungen machen durfte. Sie haben den Award mehr als verdient!

Was es von der eigentlichen Kreuzfahrt so alles zu berichten gibt, darum werden sich die nächsten Beiträge drehen. Vorab mal eine Zusammenfassung der ersten Eindrücke:

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  • Altes Schiff, sehr altes Schiff
  • Altes Publikum, wir haben das Durchschnittsalter auf dem Dampfer mächtig gedrückt!
  • Hervorragendes Essen (hätte man gewollt, hätte man sich täglich zweimal mit 5 Gängen beschäftigen können).
  • Gute Betreuung (Ein besonderer Dank an Ekatarina, unser “Kabinenmädchen” und an Attila, unseren Restaurantkellner)
  • Im Großen und Ganzen schöne, leider meist zu kurze Landausflüge, dazu aber im nächsten Beitrag mehr.
  • Publikum: zu großen Teilen aus “akademischen Proletariat” mit Schnäppchenjägermentalität bestehend. Die offensichtliche Rücksichtslosigkeit manch eines Zeitgenossen war, gelinde gesagt, manchmal schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Wobei ich jetzt keinesfalls den Eindruck erwecken möchte, daß ich die Reise in einem negativen Licht sehen würde. Im Gegenteil, ich habe zum allergrößten Teil positive Eindrücke mit nach Hause genommen. Ein paar wenige Bilder und Erklärungen zum Reiseverlauf habe ich schon mal in einer kleinen Bildergalerie zusammengestellt.


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