:: Willy Astor, jetzt mit allen Freunden!

am 23.01.2011 um 19:16 - abgelegt unter: Allgemein

Fast ein Jahr hat’s gedauert, bis ich, auch diesmal in Begleitung von Steffi, jetzt wieder die Gelegenheit hatte, Willy Astor mit Freunden und deren “Sound of Island”-Tourne zu besuchen. In Biberach hatte Kiko Pedrozo krankheitsbedingt gefehlt, diesmal in der Kemptener “Kultbox” war er wieder mit von der Partie!

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In familiärer Atmosphäre in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Kultbox in Kempten trafen wir auf diesmal 4 geniale Musiker, die locker drauf waren und denen das Musizieren sichtbar immens viel Spaß gemacht hat. Um Acht ging’s los, um Viertel nach Elf war’s dann leider, für mich viel zu schnell, nach einigen Zugaben zu Ende.

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Martin Kälberer spielt massig Instrumente in hammermäßiger Qualität und Pointierung – immer wieder beeindruckend das Hang, oder wie von Willy Astor angekündigt, “die Jetta-Radkappe”… Man würde es eher Asien zuordnen, es kommt aber aus der Schweiz.

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Willy Astor, Gitarrist der Spitzenklasse führte wieder launig und bestens aufgelegt durch’s Programm.

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Titus Vollmer – bei ihm sieht das alles so leicht und locker aus, er beherrscht seine Instrumente so außergewöhnlich gut, daß ich jetzt noch Gänsehaut kriege, wenn ich dran denke. Von ihm habe ich leider keine Homepage zum Verlinken gefunden.

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Kiko Pedrozo, auf den wir ja beim letzten Konzert leider verzichten mußten, an Volksharfe und diversen weiteren Zupf- und Schlaginstrumenten. Ein Gedicht, ihm zuzuhören. Seine Improvisation an der Harfe werde ich so schnell nicht vergessen.

Alle vier zu hören, und das noch in akustischer Spitzenqualität (der Tonmann versteht sein Handwerk perfekt), war ein Erlebnis der Sonderklasse, das nur

KUNIS: von 5 geben kann!

Ich bedanke mich für den tollen Abend, der mir sicher als Highlight in Erinnerung bleiben wird. Die Sound-of-Island-DVD, die ich mir von allen Vieren signieren ließ, wird einen Ehrenplatz bekommen. Auch ein durchaus erwähnenswerter Umstand war die persönliche Anwesenheit aller vier Musiker während der Pause, in der sie gut gelaunt und äußerst sympathisch den Fragen der Zuschauer Rede und Antwort standen und signiert haben.

Wer die Gelegenheit hat, diese Vier live zu sehen, sollte die Gelegenheit schnell beim Schopf packen. Dieses Konzert ist jeden Cent mehr als 4fach wert. Es war sicher nicht das letzte Mal, daß ich mir diesen Genuss gegeben habe.


:: Willy Astor und (fast alle) Freunde

am 17.01.2010 um 23:25 - abgelegt unter: Allgemein

waren heute abend mit einem Konzert in Biberach in der Stadthalle zu Gast und spielten das aktuelle Programm “Sound of Island”. Vielen Dank an meine Kinder und Elli, die mir die Karte zum Geburtstag geschenkt hatten. Und danke Steffi, für die Begleitung! Ihr habt mir eine große Freude gemacht.

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Und vielen Dank natürlich an Willy Astor und diese Freunde, die ihn begleiteten: links Martin Kälberer, rechts Titus Vollmer. Leider war Kiko Pedrozo, der Harfenist, vor 3 Tagen plötzlich erkrankt und liegt derzeit in Lindau im Krankenhaus. Deshalb gab’s von Kiko in Biberach diesmal nur seine Harfe:

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Schade, daß er fehlte. Gute Besserung in die Klinik nach Lindau auch von mir. Wenn er auf der Sommer-Tour wieder dabei ist, werde ich einfach nochmal hin gehen.

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:: Wenn das Klavier von der Bühne hüpft! – Jörg Hegemann

am 02.05.2009 um 00:58 - abgelegt unter: Allgemein

Zwei Bilder sind seit heute abend in meinem Kopf: Ein von der Bühne hüpfendes Klavier und der Duracell-Hase. Ich war im Konzert des Jörg Hegemann Trio und hab mir heute abend jede Menge Boogie-Woogie reingetan.

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Als einer, der in früheren Jahren selbst mal Klavier gelernt hat, kann ich nicht verstehen, wie man das spielen kann, was Jörg Hegemann mit seinem Trio und teils auch alleine am Instrument, hier und heute abgeliefert hat. Es hätte mich gar nicht gewundert, wenn er einen großen Schlüssel am Rücken zum Aufziehen getragen hätte. Das hat sowas von gefetzt! 3 Gigs mit zwei Pausen, in einer von denen ich eine CD ergattert habe, voller Rhythmus, Geschwindigkeit, Fingerfertigkeit und Ausdruck haben den Abend mehr als wertvoll für mich gemacht. Der Mann ging ab wie Schmidts Katze, oder eben wie der Duracell-Hase.

Ich bin ehrlich beeindruckt und begeistert. Das beste an Boogie-Woogie seit Champion Jack Dupree, den ich in den frühen 70ern des letzten Jahrhunderts als Jungfuchs live erleben durfte.