:: Man traf sich – FixFoto und Urlaub

am 08.05.2007 um 21:59 - abgelegt unter: Allgemein

Am letzten Wochenende im April war es mal wieder soweit. In Grevenkrug bei Kiel fand ein FixFoto-Treffen statt, das natürlich zum gemeinsamen Fotografieren genutzt wurde.

museum2-kleinFreitag abend trafen sich die Teilnehmer im Hotel Auerhahn zum gemeinsamen Palaver und gemütlichen Zusammensein.

Tags darauf, am Samstag brachen dann zwei Gruppen zum gemeinsammen “Rudelschießen” auf. Eine Gruppe fuhr zum Ostseestrand nach Laboe, die andere traf sich im Freilichtmuseum Molfsee, um dann am Spätnachmittag den Tüteberg, die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins zu erklimmen.

Wie an den Bildern zu erkennen ist, habe ich mich der Museums- und Tüteberg-Gruppe angeschlossen.

Bei hervorragendem Wetter entstanden viele schöne Bilder, von denen ich einige in einer Galerie auf meiner konventionellen Homepage zusammengestellt habe. (Einfach auf’ Fensterbild klicken).

NACHTRAG: Ich habe eben noch für alle Bilder der Galerie die GPS-Koordinaten eingetragen. Wer also besonders neugierig ist, kann mit entsprechendem Programm oder bei Google-Maps nachschauen, wo die einzelnen Bilder entstanden sind.

museum1-klein

Während der Tüteberg-Besteigung am Nachmittag zog dann das Wetter leider leicht zu und es wurde etwas diesig. Trotzdem entstanden noch ganz interessante Fotos, die ebenfalls in der Galerie zu finden sind.

tueteberg-klein

Der Sonntag Vormittag wurde dann noch zu einer gemeinsamen Schulung genutzt, bei der wieder viel Interessantes und Neues über FixFoto zu lernen war.

Mein Freund Uwe und ich hatten uns vorher schon entschlossen, anschließend ans Treffen noch eine Woche Urlaub in der Gegend anzuhängen, die wir dann auch für viele, viele Fotos genutzt haben. Darüber werde ich in den nächsten Tagen in einem eigenen Beitrag berichten.


:: FixFoto2ShiftN – neues Skript erschienen!

am 01.11.2006 um 18:38 - abgelegt unter: angetestet

Ich benutze seit einiger Zeit zum Entzerren meiner Architekturbilder praktisch nur noch ShiftN von Marcus Hebel , das ich aus FixFoto heraus mittels Skript aufrufe.

Durch die neue Version 2.3 von ShiftN ist jetzt auch ein Programmaufruf mittels Kommandozeile möglich, die mein Freund Michael Sonntag dazu genutzt hat, sein Skript für den automatisierten Aufruf von ShiftN aus FixFoto heraus nochmals zu optimieren.

ff2sn

Es ist jetzt möglich, die Übergabe so zu konfigurieren, daß das übergebene Bild ohne weitere manuelle Eingriffe entzerrt und wieder in FixFoto zurück übergeben wird. Ein extra Konfigurations-Skript erlaubt es, jederzeit zwischen automatischer und manueller Bearbeitung zu wechseln. So kann ShiftN später auch in der Stapelverarbeitung zum Serien-Entzerren benutzt werden.

Geniales Skript, für das ich nicht anders kann, als

KUNIS: von 5 zu vergeben!


:: Bilder formatfüllend ausbelichten lassen?

am 09.09.2006 um 19:34 - abgelegt unter: Tipps 'n FAQs

FRAGE:
Ich möchte bei meinem Labor Dateien ausbelichten lassen, die eine exakte, vorbestimmte Größe haben sollen, ohne daß Bildteile abgeschnitten werden. Was muß ich beachten?
ANTWORT:
Um ein vor berechnetes Ergebnis zu erhalten, müssen Sie mit dem Labor vorab folgende Punkte klären:

  • Mit welcher exakten Auflösung arbeitet der Printer
  • Wieviel überstehender Rand ist aus technischen Gründen nötig

erst wenn diese Punkte geklärt sind, können exakte Berechnungen angestellt werden. Dabei ist auch zu beachten, daß die exakten Bildformate Inch-Maße sind.

DIE EXAKTEN BILDGRÖSSEN
Man sagt Bildgröße in Inch Bildgröße in cm Pixel bei
300 DPI Auflösung
9×13 3,5 x 5 89×127 mm 1050×1500
10×15 4 x 6 102×152 mm 1200×1800
13×18 5 x 7 127×178 mm 1500×2100
15×20 6 x 8 152×203 mm 1800×2400
20×30 8 x 12 203×305 mm 2400×3600
25×38 10 x 15 254×381 mm 3000×4500
30×45 12 x 18 305×457 mm 3600×5400
50×75 20 x 30 508×762 mm 5080×7620 (254 DPI)

Hier eine Berechnung anhand eines Beispiels:

Die Maschine belichtet mit 300 DPI und benötigt 2mm Überstand. Es soll ein formatfüllendes Bild in 20x30cm belichtet werden.

Umrechnungsfaktor cm in Inch : cm / 2,54 = Inch

Höhe = 20,3 cm = 8 Inch x 300 (Auflösung in DPI) = 2400 Pixel
Breite = 30,5 cm = 12 Inch x 300 (Auflösung in DPI) = 3600 Pixel

Dazu kommt der Überstand von 0,2 cm = 0,0787 Inch x 300 (Auflösung in DPI) = 23,6 x 2 Seiten = aufgerundete 48 Pixel. Dieser Überstand ist in der Praxis nötig um zu vermeiden, daß durch Schwankungen in Transportlänge und Papierführung unschöne weiße Ränder entstehen. Die exakte Dateigröße, die vom Labor 1:1 belichtet werden müßte, wäre also in unserem Beispiel 2448 x 3648 Pixel.

Soll die komplette Datei ohne Randabschnitt abgebildet werden, wählen Sie einfach die nächst größere Papiergröße und lassen darauf die komplette Datei mittig 1:1 belichten. Später können Sie dann selbst zu Hause exakt so schneiden, wie Sie wollen.

ffbelichterfaq

Ich habe einen kleinen Workshop, die FixFoto Belichter-FAQ als PDF-Dokument verfasst, in dem viele weitere Informationen zum Thema enthalten sind. Der Workshop ist zwar auf das Bildbearbeitungsprogramm FixFoto bezogen, enthält aber auch viele Infos, die mit anderen Bildbearbeitungsprogrammen ebenfalls umsetzbar sind.

Ich hoffe, damit dem Einen oder Anderen ein wenig mehr Klarheit über das Thema verschafft zu haben und wünsche viel Erfolg beim Vorbereiten der eigenen Bilder zum Ausbelichten. Warum ich das so wichtig finde, habe ich auch in einem anderen Beitrag hier versucht zu erklären.

Beitrag als PDF  Beitrag als PDF herunterladen.


:: Welche Bildbearbeitung zum Vorbereiten zum Ausbelichten

am 08.09.2006 um 20:06 - abgelegt unter: Tipps 'n FAQs

FRAGE:

Wie kann ich meine Bilder optimal zum Ausbelichten vorbereiten? Welche Bildbearbeitungsprogramme kann ich dazu benutzen?

ANTWORT:

Selbstverständlich sorgt das jeweilige Labor dafür, daß auch aus Dateien, die nicht exakten Vorgaben entsprechen, gute Bilder werden. Ihr Labor wird üblicherweise auch eine Bildverbesserung vornehmen, wenn Sie das wünschen und bei den Bemerkungen eintragen. In diesem Fall genügt es, wenn Sie sich in etwa an die im Punkt Welche Auflösung für welches Bildformat? beschriebenen Vorgaben halten.

Möchten Sie selbst bestimmen, können prinzipiell alle Arten von Bildbearbeitungsprogrammen zur Vorbereitung der Dateien dienen. Die Palette reicht vom Freeware-Bildbetrachter IrfanView über Programme wie Photoshop, Paintshop Pro, PicturePublisher, PhotoPaint, etc. bis hin zu FixFoto.(*)

Fixfoto bietet hier eine Besonderheit, die man in vielen anderen Bildbearbeitungsprogrammen vergeblich sucht. In dieses Programm lassen sich sogenannte Belichter-Profile einbinden, in denen Bildgrößen- und Auflösungsdaten eines Labors hinterlegt werden können. Hat man das für sein Labor individuelle Profil in FixFoto eingebunden, kann am Ende der Bearbeitung mit wenigen Mausklicks der Bildausschnitt im korrekten Seitenverhältnis und in der optimalen Auflösung gewählt und das automatisch fertig skalierte Ergebnis in einem definierten Ordner gespeichert werden, der dann alle Dateien einer bestimmten Größe enthält.

Die Dateien dieses Ordners können dann jeweils mit den angebotenen Möglichkeiten zum Labor hochgeladen werden.

Arbeiten Sie bereits mit Fixfoto? Dann können Sie sich ein Beispielprofil herunterladen, das die Standard-Daten für die gängigen Bildgrößen in der vielfach verwendeten Auflösung von 300 DPI enthält.

Beim Einbinden der Profile hilft mein kleiner Workshop, den Sie sich als PDF-Dokument herunterladen können. Falls Sie sich näher für FixFoto interessieren, surfen Sie einfach zur Homepage des Autors oder laden Sie sich die Testversion aus dem Supportforum herunter. Zum Vorbereiten von Bildern zum Ausbelichten unter Zuhilfenahme von FixFoto habe ich eine FAQ erstellt, die ausführlicher über die Zusammenhänge informieren soll.

Fragen Sie in Ihrem Labor nach einem passenden Belichterprofil für FixFoto. Falls Ihr Labor kein solches Profil bietet und Sie mit unserem Workshop nicht weiter kommen, wenden Sie sich einfach per Kontaktformular meiner privaten Homepage an mich. Ich helfe Ihnen gerne weiter, soweit es in meiner Macht steht.


:: CopyCard und MKCanon angetestet

am 06.09.2006 um 19:35 - abgelegt unter: angetestet

Lange habe ich nach einem Kopiertool gesucht, um meine Bilddaten von der Karte auf den Computer zu übertragen. Vieles habe ich probiert.

Cam4you, Cam2PC und einiges andere hatte ich in der Mache. Alles im Großen und Ganzen gut tauglich, teils mit interessanten Konzepten, wie zum Beispiel das Tool, das ich zu meiner Casio QV3000 dazu bekommen hatte.

Nichts hat mich aber wirklich befriedigt. Erst durch und über FixFoto habe ich dann Werner Pilwousek kennen gelernt, der für FixFoto zwei kostenlose Skripte entwickelt hat, die ich hier kurz vorstellen möchte:

CopyCard

CopyCard kopiert alle auf der Speicherkarte befindlichen Bilddaten auf den heimischen Rechner in einen temporären Ordner und löscht die Daten auf Wunsch anschließend auf der Karte. Nach dem Kopiervorgang kann CopyCard ein weiteres Skript aufrufen, das dann den Rest der Arbeit automatisiert übernimmt, nämlich

MKCanon, das ursprünglich für Canon-Kameras geschrieben wurde, aber inzwischen mit Digiknipsen aller Art umgehen kann. Dazu später mehr. MKCanon bekommt eine INI mitgeliefert, in der die wirklich mächtigen funktionen konfiguriert werden können. Es kann unter anderem

  • Bilder verlustfrei nach Orientation-Flag drehen
  • Daten aus den Canon Makernotes den Exifdaten hinzufügen
  • Exifdaten wie Autor und Copyright hinzufügen
  • Dateien unter Verwendung von Exif-Angaben umbenennen
  • Backups der Kamera-Originale anlegen und schreibschützen

Diese Funktionen werden automatisch auf jedes zu tranferierende Bild angewendet. Am Ende erhält man eine frei einstellbare, fertige Struktur auf der Festplatte, die je nach Wunsch auch nach Hersteller der Kamera oder nach dem Kameratyp sortiert, wenn man mehrere verschiedene Kameras des gleichen Herstellers besitzt.

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:: Testergebnis FixFoto Bildbearbeitung

am 15.06.2006 um 18:13 - abgelegt unter: angetestet

Produktgruppe: Bildbearbeitungs-Software (30,– €)

  • hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • größte Funktionsvielfalt
  • einfache Bedienung
  • Einknopf-Optimier-Automatismen
  • umfangreiche Stapelverarbeitung
  • Skriptfähig – unterstützt Javascript und VB-Script
  • Selektive Schattenaufhellung
  • 16Bit-Unterstützung für RAW- und TIF-Dateien
  • unterstützt Photoshop-kompatible Plugins
  • Exif und IPTC – Daten können erstellt, bearbeitet und gespeichert werden
  • Integriertes Rahmungstool
  • hervorragendes Umwandlungsmodul für Schwarz-Weiss (MonochromiX = + 25 €)
  • Hervorragendes, kostenloses Skript für IPTC-Verschlagwortung erhältlich
  • Hervorragendes, kostenloses Skript für Datenübertragung von der Speicherkarte erhältlich
  • Sehr gute Hilfe integriert

 

 

  • nur für Windows erhältlich
  • RAW-Umwandlung zwar gut, aber etwas lahm

 

Gesamturteil: äußerst empfehlenswert
KUNIS: KUNIKUNIKUNIKUNIKUNI von 5

ff-screenshotDie Bewertung entspringt aus meinen persönlichen Erfahrungen, die ich ganz subjektiv mit der getesteten Software im praktischen Einsatz gemacht habe. Andere Anwender können durchaus zu komplett anderen Ergebnissen kommen!

 

 

 


:: Testergebnis MonochromiX Schwarz-Weiss-Modul

am 15.06.2006 um 16:28 - abgelegt unter: angetestet

Produktgruppe: Bildbearbeitungs-Software – Schwarz-Weiss-Umwandlung für FixFoto (+25,– €)

  • Filmprofile vieler Schwarz-Weiss-Filme integriert
  • Eigene Filmprofile können erstellt werden
  • zusätzliche Filtermöglichkeit mit Schwarz-Weiss-Filtern
  • Papiergradation wählbar
  • Einzelbeeinflussung von Schatten, Mitten und Lichtern
  • Auswahl verschiedener Schwarz-Weiss-Papiere (Warmton, Chamoise, etc.)
  • Sepia- und Blautonung wählbar

  • noch keine Simulation von Filmkorn integriert

Kurze Erklärung: von hier herunterladen!

Gesamturteil:

äußerst empfehlenswert
KUNIS: KUNIKUNIKUNIKUNIKUNI von 5

monochromix-screenshot

Die Bewertung entspringt aus meinen persönlichen Erfahrungen, die ich ganz subjektiv mit der getesteten Software im praktischen Einsatz gemacht habe. Andere Anwender können durchaus zu komplett anderen Ergebnissen kommen!
Hier bin ich zugegebenermassen zusätzlich voreingenommen, da ich an der Entwicklung von MonochromiX selbst beteiligt war

 


:: Gegen den Trend – Schwarz-Weiss-Fotografie

am 10.06.2006 um 18:03 - abgelegt unter: Gedanken
Die Aufnahme entstand als Farbbild mit einer Canon D60 und einem Objektiv 17-35L, wurde mit MonochromiX umgewandelt und mit FixFotos MFDL gerahmt. Eine Zusammenfassung der praktischen Erfahrungen mit FixFoto und MonochromiX findet sich in der Kategorie “angetestet”.

Die Beschäftigung mit der Schwarz-Weiss-Fotografie bietet in jedem Fall eine wirklich hervorragende Möglichkeit, sich mit seinen Bildern auch gestalterisch vom Digital-Einerlei abzuheben. Die intensive Beschäftigung mit Licht und Schatten schult das Auge auch für Farbbilder.

Ich möchte behaupten, wer Schwarz-Weiss fotografieren kann, kann auch farbig fotografieren. Sich mit einem Bildmotiv bezüglich seiner Schwarz-Weiss-Tauglichkeit auseinanderzusetzen, heißt gleichzeitig, sich intensiv Gedanken über das Motiv und seine Gestaltung zu machen.

Leider gibt es sehr wenige Digitalkameras auf dem Markt, mit denen man überhaupt Schwarz-Weiss fotografieren kann. Bei denen, die’s gibt, fehlt üblicherweise die Möglichkeit, mit Filtern zu arbeiten, was hier ja eine große Rolle spielt.

Ich habe meine Programmkombination für solche Aufgaben gefunden: FixFoto, zusammen mit dem ganz neu erschienenen Zusatzmodul MonochromiX, das mir all die oben angesprochenen Möglichkeiten bietet.

Die Bilder lassen sich mit MonochromiX in wirkliche optimaler Qualität auf der Basis vieler mitgelieferter Filmprofile umwandeln, mit Schwarz-Weiss-Filtern beeinflussen und als Standard-Schwarz-Weiss, auf simuliertem Chamoise-Papier oder auch getont ausgeben. FixFoto und MonochromiX sind selbstverständlich auch auf der Homepage des Programmautors erhältlich. Ich finde Programm und Zusatzmodul aber so gut, daß ich gerne ehrenhalber und unentgeltlich dafür klappern möchte.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn sich- mit oder ohne oben erwähnte Software – der allgemeine Trend möglichst schnell zu mehr Qualität und Gestaltung wandeln würde. Eine höhere Wertschätzung des Hobbys Fotografie jedenfalls würde uns allen gut zu Gesicht stehen.

Ich wünsche allzeit “gut Licht” und verabschiede mich für heute mit einer nicht ganz ernst gemeinten Emfpehlung: “Immer wenn die Sonne lacht – Blende acht!”


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