:: Meine neue Canon PowerShot G11

am 07.10.2009 um 21:27 - abgelegt unter: angetestet

Bei Golem.de hatte ich erstmals darüber gelesen, daß Canon endlich ein Einsehen hat und in die G11 wieder einen Schwenkmonitor eingebaut, sowie dem Megapixelwahn den Rücken gekehrt hat. Hier nun ein erster Test, denn die neue Canon Powershot G11 ist da. Heute habe ich sie abgeholt. Sie soll die G10 ersetzen. Allererster Eindruck: Fühlt sich ein wenig “billiger” an und macht nicht mehr einen ganz so soliden Eindruck, wie die G10.

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Bildqualität: Erscheint deutlich rauschärmer, als die G10. (Ich habe RAW fotografiert und ohne Rauschunterdrückung mit DCRAW entwickelt. Erste Tests bei 400 ISO zeigen sichtbar weniger Farbrauschen.

Wie’s aussieht hat Canon am CR2-Format noch was geändert. Mit den DCRAW-Einstellungen, die ich für die G10 ermittelt habe, bekomme ich bei den G11-Raws keine gleich guten Ergebnisse. Da muß ich vermutlich doch noch einiges drehen.

Wenn ich in den nächsten Tagen dazu komme, werde ich genauer testen und die beiden Modelle direkt vergleichen. Der Schwenkmonitor ist schon mal obergeil.

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Das Drehrad rechts unten ist ein ganzes Stück kleiner als bei der G10. Trotz des Schwenkmonitor-Klappmatismus ist die G11 10 Gramm leichter. (400 Gramm)

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:: Canon PowerShot G10 angetestet

am 29.01.2009 um 21:18 - abgelegt unter: angetestet

Neu: Für manche G10 ist ein Firmware-Update nötig. Um eine falsche Farbdarstellung im RAW-Modus bei 1600 ISO zu beheben, ist bei manchen Kameras ein Update der Firmware von 1.0.0.0 auf 1.0.2.0 nötig. Meine Kamera war dabei. Ich habe upgedatet, obwohl mir dieser Fehler nie untergekommen war, und alles lief problemlos.

Jetzt habe ich das gute Stück, die Canon “Powershot G10″ schon einige Tage. Heute bin ich erstmals dazu gekommen, ein wenig damit zu spielen. Darüber will ich heute hier einen Testbericht verfassen.

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  • Bedienungselemente und Einstellmöglichkeiten
    Alle wichtigen Bedienelemente sind sehr solide als Drehrädchen ausgeführt. So lassen sich Über- und Unterbelichtung, sowie ISO-Einstellungen und Programmwahl wie in alten Analog-Zeiten sehr schnell und übersichtlich wählen.

    Alle Bedienelemente der G10 sind intuitiv zu bedienen. Auswahlmöglichkeiten sowie das jeweils zu drückende Knöpfchen werden am Bildschirm angezeigt. Ich habe keine Bedienungsanleitung benötigt, um mit der Kamera in ihren Grundfunktionen zu arbeiten.

    Vorgewählte Werte lassen sich auf zwei Custom-Funktionen legen, die dann mit einem Dreh angewählt werden können.

    Ich habe gleich die Zeitautomatik bei 100 ISO eingestellt und für die Entfernungsmessung die diversen Gesichtserkennungs und Motivkuckuck-Funktionen abgestellt. Zum Messen habe ich Spotmessung eingestellt und dort sogar den kleinst möglichen Messbereich gewählt. Ja, selbst die Größe des Spot-Bereichs lässt sich nochmal individuell einstellen. Als Blende habe ich 4,5 vorgewählt. Alle Einstellungen liegen jetzt auf “C1″. Auf dem EOS-ähnlichen Drehrad auf der Rückseite mit integrierter Wippe kann ich später gerade die Blendeneinstellung ruck-zuck ändern, den Blitz zuschalten oder die Makro-Funktion wählen.

    Bewertung: hervorrgagend gelöstes Bedienkonzept mit allen denkbaren Einstellungen von der “kleines grünes Arschloch”-Einstellung bis zum rein manuellen Modus alles vorhanden.

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:: Burnout-Syndrom

am 26.01.2009 um 17:50 - abgelegt unter: Gedanken

So stelle ich mir den Seelenzustand eines Menschen vor, der am Burnout-Syndrom leidet:

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“mirror of soul 1″

Das Bild entstand während meines heutigen Spaziergangs, als ich meine neue Powershot G10 zum Testen mit hatte.


:: Ich hab’s getan! – Canon G 10

am 21.01.2009 um 23:19 - abgelegt unter: angetestet

Der persönliche Frust saß tief, deshalb war ich heute einkaufen. Lange hatte ich hin und her überlegt, ob ich’s wirklich machen soll! – Der innere Schweinehund hat gewonnen und mir den Kontostand um etwa 500 Euro erleichtert.

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Da ist sie nun, mein neues gutes Stück für “Immer dabei”, die Canon Powershot G10. Nach allerersten Tests bin ich ziemlich begeistert. Sie hat (fast) alles, was ich mir für eine solche Mitnehm-Kamera wünsche:

  • 28 mm Anfangsbrennweite
  • ne “richtige Blende” (zwar nur bis “8″, aber immerhin)
  • relativ lichtstarkes Objektiv (1:2,8 im Weitwinkelbereich)
  • richtig schöne Einstellknöpfe für die wichtigsten Funktionen, fast wie früher
  • Neben Programm-, Blenden- und Zeitautomatik auch eine rein manuelle Einstellmöglichkeit
  • Blitzschuh für einen externen Blitz
  • optischer Sucher mit Dioptrienausgleich
  • Metallgehäuse

Was mir fehlt, ist ein richtig großer Chip, denn der verbaute 1:1,7″-Chip, obwohl etwas größer als die der Standard-Sucherknipsen, hat mit seinen ca. 15 MPx eine vermutlich gleich hohe Aufzeichnungsdichte wie die kleinen Chips. Stellt man höher als ca. 400 ISO, rauscht das Teil ganz heftig. Allerdings arbeitet die Rauschunterdrückung der Kamera längst nicht so heftig, wie die der IXUS bei hohen Empfndlichkeiten. Die Bildqualität würde ich daher insgesamt als deutlich besser als bei der IXUS beurteilen.

In den nächsten Tagen werde ich mal einige Testaufnahmen bezüglich Auflösung, Rauschen und Objektivverzeichnung machen. Mal sehen, wie sie da abschneidet. Ich werde hier berichten, was ich rausgefunden habe.

Bis dahin freue ich mich jetzt einfach über meinen Neuerwerb. Fehlt nur noch ein schnuckeliges Täschchen für den Gürtel, denn das IXUS-Täschchen ist ein wenig zu klein für das Trumm. Mit seinen 109 x 78 x 46 mm bringt es inklusive Akku und Tragegurt immerhin stattliche 423 g auf die Waage. Mir gefällt’s, weil ich gerne “was in der Hand” habe.


:: Lumix DMC-FX50 gegen Digital IXUS 850IS – ein Bruderkampf

am 16.06.2007 um 16:07 - abgelegt unter: angetestet

Im Februar diesen Jahres hatte ich meine Ricoh Caplio R2 gegen eine Panasonic Lumix DMC-FX50 eingetauscht, da ich mit der Bildqualität und Schärfeleistung der Ricoh überhaupt nicht mehr zufrieden war. Jetzt habe ich mir eine Digital IXUS 850IS gekauft, die die Lumix ersetzen soll.

Und das kam so: Mit der allgemeinen Bild- und Verarbeitungsqualität der Lumix sehr zufrieden, habe ich (das war schon bei der R2 so) immer einen optischen Sucher schmerzlich vermisst. Mehr durch Zufall in der de.rec.fotografie – oder war’s in der de.alt.rec.digitalfotografie? – bin ich auf einen Beitrag gestoßen, in dem nach den Vor- und Nachteilen der beiden Kameras gefragt wurde. Dabei habe ich festgestellt, daß die IXUS die letzte Kamera auf dem Markt ist, die neben den von mir unbedingt gewünschten 28mm Weitwinkel auch noch einen optischen Sucher besitzt.

Da habe ich mir die IXUS gleich noch bestellt, bevor sie nicht mehr produziert, durch das Nachfolgemodell 950IS, mit leider nur noch 35mm Minimalbrennweite, ersetzt werden wird. Gestern abend kam sie dann und heute habe ich schon erste (Vergleichs-)Tests gemacht.

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Über die zwei Herzen, die fortan in meiner Brust schlagen und den Erfahrungen möchte ich hier berichten.

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:: Sensor-Reinigung bei DSLR-Kameras

am 11.06.2007 um 12:02 - abgelegt unter: angetestet

Ich betreibe an meiner Canon EOS 5D regelmäßig zwei Objektive, die ich regelmäßig wechsle. Da das 100-400L als Schiebezoom, so ist mein Eindruck, als Staub-Blasebalg wirkt, wenn man die Brennweite verstellt, ist Sensorreinigung natürlich ein wichtiges Thema für mich.

Zu Anfang meiner DSLR-Karriere hatte ich mir mal einen SpeckGrabber

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gekauft, den ich zusammen mit dem Naßreinigungssystem SensorSwab/Eclipse eingesetzt habe.

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Alle Körnchen, die ich mit dem SensorSwab zum Rand des Sensors verschoben hatte, habe ich vorsichtig mit dem SpeckGrabber aufgenommen.

Das funktionierte prinzipiell ganz gut. Nur ist die Eclipse-Lösung ein wenig ziemlich giftig und darf zum Beispiel nicht im Flugzeug transportiert werden. Fällt also im Urlaub aus, und gerade da sollte ja ein effektives Reinigen möglich sein, weil gerade dann viele Bilder geschossen und die Objektive öfter gewechselt werden, als im Zu-Hause-Normalbetrieb. Zumindest bei mir ist das so. Außerdem ist ein solches Reinigungskit auch nicht gerade billig.

Vor kruzem habe ich dann die ultimative Alternative gefunden, den “Arctic Butterfly”® der Firma Visible Dust. Ich habe mir das Modell 724 geleistet, das einen auswechselbaren Pinsel besitzt und am kräftigsten arbeitet.

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Hier wird der Pinsel vor der eigentilchen Reinigung mittels Batteriebetrieb in Rotation versetzt. Er wird so von Reststaub befreit und lädt sich gleichzeitig statisch auf. Danach genügt ein einfaches über den Sensor pinseln, um den Staub zuverlässig in den Pinsel aufzunehmen. Nach jedem Pinselwisch wird kurz “gerödelt” und schon ist der Sensor picobello sauber. Ein Test mit meinem Loch (ich verwende die 5D auch als Lochkamera), das eine ca.-Blende von 145 hat, war mir Bestätigung genug, mir das Teil sofort zu kaufen. Seither erfreue ich mich eines blitzblanken Sensors und der Pinsel kann im Kamerarucksack wirklich immer dabei sein. Er darf sogar fliegen.

Das Teil bekommt von mir, nur wegen des hohen Preises nicht die volle Punktzahl. ich vergebe deshalb:

KUNIS: von 5!

Dieser Beitrag ist auch hier erschienen!


:: Panodapter mit der EOS 5D und 24-105

am 01.02.2007 um 00:28 - abgelegt unter: angetestet

Ich erstelle meine Panoramas schon seit längerer Zeit mit Hilfe des Nodalpunkt-Adapters “Panodapter” von Jens Kestler. Am Anfang hatte ich Probleme mit dem Halt der Kamera, da die 5D mit dem 24-105 IS L doch ein ganz schön schwerer Kloben ist.

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Ich habe deshalb, wie im Kommentar zu einem Beitrag in der Blumenstraße einige kleine Umbauten vorgenommen, die ich hier kurz vorstellen möchte, falls jemand interessiert ist, seinen eigenen Panodapter ebenfalls nachzurüsten.

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Als erstes habe ich die Moosgummistreifen entfernt, die serienmäßig für den Halt der anmontierten Kamera sorgen sollen. Das funktioniert mit Sicherheit problemlos mit leichteren Kameras, nicht aber mit den 1,7 kg meiner 5D. Zusätzlich ist das Gerät mit ca. 11 cm Objektivdurchmesser inklusive Gegenlichtblende ganz schön ausladend. Wird die Kamera direkt auf den Panodapter geschraubt, schleift das Objektiv an der Adapterschiene. Abhilfe schaffte bei mir eine Manfrotto Stativ-Schnellkupplung, deren Fuß ich an den Panodapter montiert habe. So bekomme ich auch genügend Abstand für das Objektiv und kann sogar die Gegenlichtblende dran lassen.

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Im nebenstehenden Bild kann man erkennen, daß mit der Manfrotto-Kupplung ein guter cm Platz gewonnen werden konnte. Der Auszug des Panodapters ist so groß, daß das Objektiv trotzdem mittig über der Drehachse zu stehen kommt.

Ein weiteres Problem tauchte auf, da ich an meinem Staiv einen 3d-Neiger betreibe, mit dem es nur möglich ist, direkt am Stativ zu drehen. Das würde aber voraussetzen, daß das Stativ selbst absolut eben steht, was in der Praxis schier unmöglich zu erreichen ist. Aus diesem Grund habe ich mich für eine Novoflex-Panoramaplatte entschieden, die ich direkt unten am Panodapter angebracht habe.

panodapter05Unter der Panoramaplatte befindet sich wieder eine Manfrotto-Schnellkupplung mit der ich den Panodapter am Stativneiger befestigen kann.

panodapter03Die Panoramaplatte lässt sich nun mit dem Stativneiger perfekt horizontal ausrichten. Schade finde ich, daß die Novoflex-Panoramaplatte nicht rastet. Man sollte sich bei 360°-Panoramas also schon konzentrieren, damit die für die 24mm Brennweite nötigen 30°-Schritte auch eingehalten werden.

Der komplett aufgerüstete Panodapter findet hervorragend im oberen Teil meines Lowepro Fotorucksacks Platz. Wird er gebraucht, ist er durch die Schellkupplungen innerhalb von Sekunden am Sativ befestigt und mit der Kamera bestückt. Nach dem Ausrichten (nicht nur die Panoramplatte, auch der Panodapter sind mit Wasserwaage ausgerüstet) bin ich sofort schußbereit.

Eine Anmerkung noch: Die 5D mit dem 14-105mm bringt den Panodapter an die absolute Grenze, was den Auszug betrifft, da der Nodalpunkt bei diesem Objektiv fast ganz außen, auf Höhe des roten Rings liegt. Eigentlich müßte ich sogar noch ein Millimeterchen mehr ausfahren, habe aber in der Praxis keine negativen Erfahrungen gemacht. Auch Panos mit Objekten im Nahbereich ließen sich mit dem Panoramastudio problemlos und ohne Geisterbilder stitchen.

Insgesamt habe ich den Kauf des Panodapters absolut nie bereut und vergebe dafür:

KUNIS: von 5!

Für den 5. fehlt mir, ganz subjektiv, eine mitgelieferte Panoramaplatte und ein etwas längerer Auszug in Verbindung mit ein klein wenig dickerer Materialstärke, damit er auch mit richtig schweren Kloben bestückt werden könnte.


:: Olympus SP-550 UZ – fehlt nur noch der Motivkuckuck!

am 25.01.2007 um 14:40 - abgelegt unter: Gedanken

Wir haben sie, die eierlegende Wollmilchsau! Endlich hat sich mal ein Hersteller erbarmt und unserer Geiz-ist-geil-Gesellschaft ein Kamera beschert, die alles hat!

Laut Golem.de soll sie im Februar auf den Markt kommen und mit einem Objektiv ausgestattet sein, das mit 28 – 504 mm (KB) dem deutschen Sparschwein und Schnäppchenjäger für knapp 500 Euro alles bietet, was sein Herz begehrt. Sogar ISO 5000!!! soll sie können können.

Ich bin begeistert und voll froher Erwartung ob der Abbildungsleistung der Optik und der Rauscharmut bei 5000 ISO. Ich vermisse nur noch den Motiv-Kuckuck, der immer dann piepst und eine rote Leutchtdiode blinken lässt, wenn eine schöne Frau, natürlich möglichst nackt, oder sonst ein besonders lohnenswertes Motiv vor die Linse kommt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Warten wir mal ab.


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