:: The UNIQUE KUNI KACKAWARD darf bleiben!

am 14.07.2010 um 22:30 - abgelegt unter: Meckerecke

So sieht er (immer in Verbindung mit der nachfolgend nebenstehenden Erklärung verliehen) aus:

Kuni-Award für besonders schlechte Leistungen und übles Verhalten!

 

 

 

 

Für alles, was mich besonders ärgert, oder das ich als besonders übles Verhalten oder miserable Leistung empfinde, habe ich mir den “UNIQUE KUNI KACKAWARD” ausgedacht, den ich in solchen Fällen verleihen möchte.

Zuletzt hatte ich diesen Award ja der Firma Penzel für Ihr Büro GmbH in Memmingen verliehen, über deren Preispolitik im Copy-Shop ich mich damals sehr geärgert hatte.

Die Firma Penzel hatte dann einige Monate später mit einer kostenpflichtigen Abmahnung reagiert und mir eine Aufforderung zur Unterlassung geschickt, die ich aber nicht unterzeichnet hatte.

Die anschließende Klage der Firma Penzel wurde mit stark nach unten angepasstem Streitwert vom Landgericht zum Amtsgericht Memmingen verwiesen.

Nach einer mündlichen Verhandlung am 29. April 2010 wurde dann am 27. Mai 2010 das Urteil verkündet (Az: 21 C 395/10):

„Die Klage wird abgewiesen, die Klägerin hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.“

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:: Geht’s jetzt dem Sturkopf an den Kragen?

am 19.02.2010 um 23:44 - abgelegt unter: Gedanken

Hat er die Arschkarte gezogen? Muss er sich den Kack-Award selbst verleihen?
Aber erst mal, wie alles begann:

Ende letzter Woche habe ich ein Einwurf-Einschreiben von einer Anwaltskanzlei aus Memmingen bekommen. In diesem Schreiben wurde ich aufgefordert, eine Unterlassungs- und Beseitigungserklärung, den Blogbeitrag „You Can – we dont want it! – Ein Kopiermärchen“ betreffend, abzugeben.

Neben der Aufforderung zur Beseitigung des kompletten Artikels war das Ganze mit einer Forderung von knapp 800 Euro und der Androhung einer Vertragsstrafe bei Nichteinhaltung von 5000 Euro verbunden.

Erst mal bin ich natürlich erschrocken, habe meinen Beitrag, der inzwischen schon einige Seiten nach hinten gerutscht war und den ich schon gar nicht mehr weiter beachtet hatte, nochmal gelesen und mich gefragt, was ich wohl falsch gemacht haben sollte.

Ich habe meine Schilderung dessen gelesen, was mir an diesem Samstag Vormittag widerfahren ist, ich habe auch meine persönliche, subjektive Einschätzung zu den Preisen gelesen, die mir die Firma Penzel angeboten hat und ich habe gelesen, wie und zu welchen Preisen ich dann doch noch fündig geworden bin. Und ich sah, dass ich der Firma Penzel mitgeteilt hatte, dass ich, wieder ganz persönlich und subjektiv, genau aus den im Beitrag aufgeführten Gründen auf eine weitere Zusammenarbeit in Zukunft verzichten würde.

Dagegen scheint die Firma Penzel nun deutlich etwas zu haben. Wobei ich es schon beeindruckend finde, dass meine, für mich ehrlich und gut gemeinte, Kritik letztendlich zu solchem Ergebnis geführt hat. Da sich die Gegenseite trotz intensiver Bemühungen meines Anwalts nicht verhandlungs- und kompromissbereit gezeigt hat, musste ich entscheiden, wie ich mich weiter zu diesem Fall verhalten sollte.

Ich bin der Meinung, dass es nicht angehen kann, dass ein Unternehmen mich als mündigen Bürger in der Ausübung meines Grundrechts der freien Meinungsäußerung beschneiden darf, indem es mir eine Abmahnung über fast 800 Euro schickt und den Gegenstandswert auf 10.000 Euro festsetzt. Deshalb habe ich mich nach intensiven Überlegungen dazu entschlossen, auf eine gerichtliche Klärung zu warten. Ich habe die Abmahnung nun zurückgewiesen und werde mich erst mal gelassen zurücklehnen und abwarten.

Wo bitte soll das hinführen, wenn mir in meinem privaten Blog nicht mehr erlaubt sein soll, von dem, was mir im täglichen Leben widerfährt, offen zu berichten? Wo endet es, wenn mir untersagt wird, meine subjektive Freude und eben auch den Ärger mit Mitlesern und Mitbloggern zu teilen? Warum sollte berechtigte, offene und öffentliche Kritik nicht erlaubt sein?

Wenn’s schief gehen sollte, bin ich um eine große Erfahrung reicher und um einige tausend Euro ärmer, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass Recht bleibt, was ich für mich als Recht empfinde.

Es bleibt spannend. Ich werde über den Fortgang dieses Vorgangs weiter berichten. Den strittigen Beitrag lasse ich erst mal unverändert bestehen, damit sich jeder, der möchte, seine eigene Meinung bilden kann.

Und – ich habe schon immer die Kommentarfunktion für alle meine Blogbeiträge deshalb eingeschaltet, damit jeder die Möglichkeit hat, mich zu kritisieren, mir die Meinung zu geigen, meine Beiträge gut oder schlecht zu finden oder mit mir konstruktiv über meine Beiträge, meine durchaus manchmal sturköpfige Meinung und meine Ansichten zu diskutieren. Nicht umsonst heißt mein privater Blog deshalb schon immer „Ansichten eines Sturkopfs – eines Ritters Sicht der Dinge“.

Edit am 14.06.2010: Das Amtsgericht Memmingen hat mit Urteil vom 27.05.2010 die Klage der Firma Penzel abgewiesen. Siehe mein Kommentar von heute!

Edit am 14.07.2010: Der Abschlußbericht mit Zitaten aus der Urteilsbegründung einer Bewertung!


:: You Can – we dont want it! – Ein Kopiermärchen

am 28.11.2009 um 11:59 - abgelegt unter: Meckerecke

Heute wollte ich ein 6seitiges Dokument, einen Geburtstagsgutschein in Farbe ausdrucken lassen. Also habe ich mich kurzerhand ins Auto gesetzt, bin die 9 Kilometer in die Stadt nach Memmingen getuckert und habe, als langjähriger eingetragener Firmenkunde, bei meinem bisherigen Büroheimer, der Firma Penzel den Copyshop besucht.

Mit dem USB-Stick winkend, der die PDF-Datei enthielt, wollte ich einen Ausdruck bestellen und fragte nach dem Preis. Die freundliche Dame sagt mir, und jetzt haltet euch fest:

1,70 € pro Seite

Da bin ich jetzt doch ein wenig blass geworden. Es eilte, ich mußte zur Gutscheinübergabe rechtzeitig erscheinen, also habe ich mich entschieden, nur die erste Seite des Dokuments in Farbe ausdrucken zu lassen und den Rest zu Hause in Schwarz-Weiß auszudrucken.

Achtung! jetzt kommt’s: “Das kostet dann aber 1,– € Computerbearbeitung extra“.

Damit war für mich die Sache erledigt!

Kuni-Kack-Award für besonders schlechte Leistungen und übles Verhalten!Liebe Firma Penzel, durch Ihre luxuriösen Preise haben Sie einen langjährigen Kunden auf immer und ewig verloren. Ihr Geschäftsgebaren und Ihre Preispolitik zeigt eindrücklich, wie wichtig Ihnen zufriedene Kunden sind. Auf Nimmerwiedersehen! und dafür gibt’s den berühmten

Für alles, was mich besonders ärgert, oder das ich als besonders übles Verhalten oder miserable Leistung empfinde, habe ich mir den “UNIQUE KUNI KACKAWARD” ausgedacht, den ich in solchen Fällen verleihen möchte.

Gottseidank fuhr ich keine 200 Meter weiter an einem Copyshop-Schild vorbei. Diesen Laden, der seit über einem Jahr in einem kleinen Einkaufszentrum existiert, hatte ich bisher immer übersehen. Heute nicht!

Ich wurde freundlich empfangen, fragte nach dem Preis und siehe da, hier kostete die Seite 90 Cent. Der Ausdruck war hervorragend, auf extra dickeres Papier gefertigt, damit der Gutschein auch wertig wirkt. Da’s nur 6 Seiten waren, trat natürlich der Mengenpreisnachlass noch nicht in Kraft. Ich wurde vom Chef, Herrn Sikiters prima beraten, ausgesprochen freundlich bedient und war, wie schon gesagt, von der Qualität der Ausdrucke sehr angetan.

Bei der Gelegenheit stellte sich heraus, dass ich es nicht nicht mit einem gewöhnlichen Copyshop zu tun hatte, wie man aus dem Namen CanonCopyCenter schließen könnte. Vielmehr handelt es sich um einen Büromaschinenladen mit Kompetenz, bei dem neben Geräten auch noch alle Verbrauchsmaterialien zu bekommen sind. Das CanonCopyCenter in Memmingen hat einen nagelneuen, zufriedenen Kunden! Die Tonercartridge für meinen Laserjet 1200 habe bei der Gelegenheit auch gleich gekauft.


:: Wintec WPL-1000 – es ist vollbracht!

am 03.09.2008 um 15:27 - abgelegt unter: Meckerecke

“Ja iss denn heut scho…?” – Heute kam von GPS-Total ein nagelneues WPL-1000 bei mir an. Es handelt sich um ein Gerät neuester Generation mit der aktuellsten Software (V 1.0.5.9). Der allererste kurze Test (ich lasse jetzt erst mal die Werkseinstellungen stehen) verlief sehr positiv.

Edit: 5. Sept. 2008 – ersten etwas längeren Test nachgetragen!

wintec-wp1000neu

Was mich sehr gefreut hat, ist der, wie mir gesagt wurde, jetzt zur IFA in Berlin kurzzeitig nochmals erweiterte Lieferumfang. Es war neben der schon bekannten Umhängeschlaufe, der USB-Verlängerung, der englischen Bedienungsanleitung und der (von GPS-Total dazugepackten!) Neoprentasche auch noch eine kunstlederne schwarze Schutzhülle für das Gerät mit Gürtelschlaufe, sowie ein flexibles mittels Klettverschluß verschließbares Band enthalten, das zum Beispiel als Fahrradhalterung für den Lenker oder zur zusätzlichen Fixierung am (Foto-)Rucksack verwendet werden kann.

Ich hatte ja hier schon über das alte Gerät berichtet und es, wegen der technischen Probleme, nach und nach heruntergewertet. Diese Wertung muß ich jetzt

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:: GPS-Tracker-Vergleich – ungleiches Trio

am 16.07.2008 um 21:21 - abgelegt unter: angetestet

30. Juli 2008 – Achtung – neue Erkenntnisse und Testergebnisse am Ende des Beitrags!

========================[ schnipp ]=========================

Gestern hatte ich Kaufwahn. Neben einem neuen Nüvi (da werde ich extra drüber berichten) habe ich mir, weil er gerade im Angebot war, einen Holux M-241 GPS-Tracker (“H”) gekauft.

trackervergleich

Er ist in der Mitte zu sehen. Links davon der Wintec WPL-1000 Tracker (“W”), mit dem ich in den letzten Wochen sehr, sehr unzufrieden war, weil die Zuverlässigkeit und die Empfangsqualität deutlich zu wünschen übrig ließen. Rechts ist mein GPSmap 60CSx (“G”) zu sehen, das ich heute zum Vergleich der Geräte mal als Referenz hergenommen habe.

TRACKING:

Ich bin mit den drei Geräten meine Spazierrunde gelaufen. W und H hingen um den Hals, G war in der Hemdtasche verstaut, wobei die Antenne im Freien lag.

trackertragen

Ich bin zu Hause zur Tür raus und hab alle drei innerhalb möglichst kurzer Zeit angemacht. Dann bin ich los gelaufen. Alle drei Geräte waren in der letzten Nacht das letzte mal eingeschaltet, ohne Satellitenempfang zu haben.

track-vergleichgesamt

Als erstes Gerät bekam, nach ca. 3 Minuten das G seinen Fix. Etwa 1 Minute später haben sich dann W und H praktisch gleichzeitig gemeldet. Ich könnte es beweisen, wenn ich nicht blöderweise beim Einschalten beim H aus Versehen das automatische Tracken ausgeschaltet hätte. So müßt ihr mir’s einfach glauben.

Im ersten Teil der Route habe ich einen kurzen Abstecher vom Weg ab in einen ziemlich …

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:: Pegasus Mail wird in Frieden ruhen…

am 03.01.2007 um 21:06 - abgelegt unter: Gedanken

Wie auf Golem.de zu lesen ist, hat David Harris, der Programmautor von Pegasus Mail Stand heute alle Aktivitäten bezüglich PMail eingestellt.

Da Pegasus Mail, seit Beginn meiner Internet-Aktivitäten mein Lieblings-Mailprogramm, in der letzten Version 4.41 sehr stabil läuft, es alle meine Wünsche erfüllt, werde ich es wohl noch lange Zeit weiter benutzen.

mein Kuni-Award für besondere DiensteAls Dankeschön für die Entwicklung dieses Programms und seiner Pflege bis heute verleihe ich David Harris hiermit meinen Kuni-Award und möchte ihm auf diesem Wege für seine weitere Zukunft alles Gute wünschen.

Ich teile seine Meinung und Einschätzung des Internet und möchte seine Empfindungen auf die Entwicklung unserer ganzen Gesellschaft ausdehnen, die sich IMHO in eine Richtung entwickelt, über die ich persönlich mittlerweile ebenfalls sehr traurig bin.


:: Sprichwörtlich schlechter Service?

am 04.12.2006 um 12:12 - abgelegt unter: Meckerecke

Gestern habe ich Erfahrungen mit dem Service der Telekom machen dürfen, die ganz anders ausfielen, als dem allgemein verbreiteten Vorurteil zu Folge:

Als mich meine Telefon-Gegenüber gestern morgen nur mehr mit total verzerrter Stimme wahrnahmen, habe ich mein örtliches Telefonbuch aufgeschlagen und dort die Support-Telefonnummer für St�rungsmeldungen rausgesucht.

  1. positiver Eindruck: es ist eine 0800-Nummer, die für den Anrufenden kostenlos ist. Nach Computerabfrage des Wohnorts direkte Verbindung zu einem Mitarbeiter der Störungsannahme.
  2. positiver Eindruck: der Mitarbeiter ist kompetent, freundlich, mißt die Leitung durch und kann keinen Fehler feststellen.
    (ich befolge die Ratschläge und teste meine Nebenstellenanlage durch, was allerdings keine Veränderung des Fehlers bringt)
  3. positiver Eindruck: auch der Mitarbeiter, den ich nach erneutem Anruf am Telefon habe, wirkt kompetent. Wir gehen mögliche Fehlerquellen durch. Er rät mir, mir aus dem nahegelegenen T-Punkt ein NTBA zu holen, um einen solchen Defekt auszuschließen und empfiehlt mir, zu versuchen leihweise ein ISDN-Telefon zu bekommen, um direkt prüfen zu können.
    (ich besorge mir die Geräte, teste und stelle fest, daß der Fehler immer noch vorhanden ist.)
  4. positiver Eindruck, als ich meine Testergebnisse erneut weitermelde. Es wird angeboten, bevor der Techniker vor Ort losgeschickt wird, es nochmal mit einem Spezialisten der Telekom telefonisch zu versuchen. Der angekündigte Rückruf von der Telekom erfolgt wie versprochen innerhalb von 10 Minuten.
  5. positiver Eindruck: ich habe ein, wie man bei uns sagt, “Fässle” am Telefon. Er fragt ab, ob ich eine ISDN-Karte im Einsatz hätte, was ich bejahe. Antwort: “Dann ziehen Sie doch mal probehalber den Stecker der ISDN-Karte aus dem NTBA. Ich mach’s und siehe da, das Telefon funktioniert wieder wie früher.

Hut ab! Das nenne ich Kompetenz. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, daß eine ranzige Fritzkarte einen solchen Effekt erzeugen kann. Ich gratuliere dem Service-Team der Telekom, das bewiesen hat, daß die allgemein in der Öffentlichkeit grassierende Meinung, die Telekom hätte einen eher bescheidenen Service, absolut nicht stimmt. Im Gegenteil, ich habe mich wirklich in besten Händen gefühlt und hatte jederzeit den Eindruck, daß meine Gegenüber wissen, wovon sie sprechen.

Deshalb will ich hier in der Meckerecke auch mal ein großes Lob aussprechen und meinen UNIQUE KUNI AWARD für eine gute, kompetente Serviceleistung vergeben. Da könnte sich manch ein Großer eine Scheibe abschneiden.

wobei….

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:: Sorry für die Kommentierer

am 19.08.2006 um 20:49 - abgelegt unter: Allgemein

Hallo Leute,

leider hatte ich im Laufe des heutigen Tages Probleme mit meiner Webhosterei. Dabei habe ich ein Backup eingespielt und in meiner Dusseligkeit vergessen, die letzte Version der Datenbank vor dem Einspielen des Backups zu sichern. Jetzt sind die letzten Kommentare futsch.

Ich bitte um Entschuldiung und gelobe Besserung. In Zukunft werde ich mir für solche Fälle eine Checkliste machen.

Ich vergebe damit an mich selbst den berühmt-berüchtigten Kack-Award!


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