Vor einiger Zeit habe ich hier mal verschiedene GPS-Tracker getestet. Inzwischen habe ich mir ein Sony Xperia 10 mini pro angeschafft, das unter Android läuft. Aus den verschiedensten Angeboten zum Tracken via GPS-Modul habe ich mir eine für mich optimale Lösung ausgesucht, die App “Locus Pro”.

Der Anbieter bietet die Möglichkeit, die App als (werbefinanzierte) kostenlose Version zu testen. Ich habe nicht länger als einige Tage benötigt, um festzustellen, daß ich meine Wunschanwendung gefunden habe.
Die Möglichkeiten sind umfangreich, die Bedienung nach kurzer Einarbeitungszeit babyleicht. Begeistert hat mich von Anfang an die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Karten zu wechseln. Das Tracking ist mit zwei Fingerklicks gestartet. Die Anzeige des eigenen Standorts beinhaltet neben der GPS-Genauigkeit (der äußere Ring) auch eine Anzeige der Blickrichtung. Im oberen Bereich werden die Koordinaten angezeigt. Die Anzahl der verfügbaren Satelliten lässt sich genau so einfach anzeigen, wie sich Karten für unterschiedliche Zwecke tauschen lassen.
Ich arbeite derzeit mit der “Outdoor Active” Karte, die es in Topo-Auflösung für Deutschland, Österreich und Südtirol gibt. Auch die OSM-Cyclo-Karte eignet sich hervorragend. Für die Anzeige der komplett möglichen Kartenauswahl wird ein kostenloses, kleines Ad-On angeboten.
Edit (4. Nov. 2011): Nachdem Locus mittlerweile hervorragend mit Offline-Vektorkarten umgehen kann, habe ich auf diese umgestellt und auf der Speicherkarte meines Handys Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien installiert. Fündig geworden bin ich im Locus Forum. Dort wird auf der vorletzten Seite auf Karten von mapsforge.org verlinkt. Die dort bereitgestellten Karten werden wohl wöchentlich aktualisiert. So bleibt man immer auf dem aktuellen Stand, den OSM bietet.
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Gerade lese ich bei Golem, daß ein auf den Blitzschuh aufsteckbarer GPS-Empfänger auf den Markt kommen soll. Wieder ein Ding, das die Welt nicht braucht!
Schwachfug 1: Das Teil trackt nur, wenn man auslöst, ist also wirklich ausschließlich für das Geotaggen von Bildern geeignet.
Schwachfug 2: Es blockiert den Blitzschuh und verhindert damit, daß geblitzte Bilder getaggt werden können.
Schwachfug 3: Es ist technisch offensichtlich unausgereift, weil der interne Akku nur via USB und PC geladen werden kann, wie auch beim I-GotU-Tracker, der hier beschrieben ist.
Schwachfug 4: Es ist wohl offensichtlich nur möglich 1000 Trackpunkte zu schreiben. Da muß ich schon auf einer Halbtages-Session meine Computerausrüstung mitschleppen, damit ich mehr als 1000 Bilder machen kann.
Schwachfug 5: Für alle Kameras ohne Blitzschuh wird dann wohl Gaffer-Tape für die Fixage mitgeliefert?
Alle Tracker schreiben übrigens Rohdaten und erst die Software sorgt für die nötige Formatierung, um die Daten weiter verarbeiten zu können. Für eine Investition von 60 bis 90 Euro kann ich mir zum Beispiel einen Holux M-241 kaufen, den ich in der Außentasche des Fotorucksacks mitnehmen oder mir um den Hals hängen kann. Dieses Gerät arbeitet mit einem handelsüblichen AA-Akku, mit dem mindestens 12 Stunden getrackt werden kann. Der Akku ist mit jedem handelsüblichen Ladegerät aufladbar und falls kein Strom vorhanden, kann auch am Kiosk mitten in der Wüste Gobi eine AA-Batterie erstanden und eingesetzt werden.
Die Aufzeichnungsdichte ist einstellbar und die Übertragung der Daten in die fotografierten Bilder übernimmt automatisch meine bevorzugte Bildbearbeitung FixFoto.
Alles weitere könnt ihr in den diversen Beiträgen hier im Blog nachlesen.
30. Juli 2008 – Achtung – neue Erkenntnisse und Testergebnisse am Ende des Beitrags!
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Gestern hatte ich Kaufwahn. Neben einem neuen Nüvi (da werde ich extra drüber berichten) habe ich mir, weil er gerade im Angebot war, einen Holux M-241 GPS-Tracker (“H”) gekauft.

Er ist in der Mitte zu sehen. Links davon der Wintec WPL-1000 Tracker (“W”), mit dem ich in den letzten Wochen sehr, sehr unzufrieden war, weil die Zuverlässigkeit und die Empfangsqualität deutlich zu wünschen übrig ließen. Rechts ist mein GPSmap 60CSx (“G”) zu sehen, das ich heute zum Vergleich der Geräte mal als Referenz hergenommen habe.
TRACKING:
Ich bin mit den drei Geräten meine Spazierrunde gelaufen. W und H hingen um den Hals, G war in der Hemdtasche verstaut, wobei die Antenne im Freien lag.

Ich bin zu Hause zur Tür raus und hab alle drei innerhalb möglichst kurzer Zeit angemacht. Dann bin ich los gelaufen. Alle drei Geräte waren in der letzten Nacht das letzte mal eingeschaltet, ohne Satellitenempfang zu haben.

Als erstes Gerät bekam, nach ca. 3 Minuten das G seinen Fix. Etwa 1 Minute später haben sich dann W und H praktisch gleichzeitig gemeldet. Ich könnte es beweisen, wenn ich nicht blöderweise beim Einschalten beim H aus Versehen das automatische Tracken ausgeschaltet hätte. So müßt ihr mir’s einfach glauben.
Im ersten Teil der Route habe ich einen kurzen Abstecher vom Weg ab in einen ziemlich …
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Seid ihr auch schon unter die “Trackies” gegangen? Ich bin schon ganz “depp” und renne den ganzen Tag mit eingeschaltetem GPS-Empfänger rum.
Warum ich das mache, fragt ihr jetzt vielleicht? – Weil ich FixFoto im Einsatz habe! Mit dieser Bildbearbeitung ist es nämlich möglich, GPS-Standortdaten direkt in den EXIF-Teil der JPGs eintragen zu lassen. So lässt sich jedes Bild anhand dieser Daten in den diversen Anzeigeprogrammen einem Standort auf Karte oder Luftbild metergenau zuordnen.
Das passiert relativ automatisch. Man muß nur alle Bilder markieren und dann den entsprechenden Menüpunkt auswählen. Alles andere passiert automatisch. Es lassen sich sogar die Höhenangaben, die bei vielen GPS-Empfängern relativ ungenau sind, direkt aus Google Earth auslesen und eintragen. (Meiner ist übrigens ziemlich genau und lässt sich mittels eingebautem Barometer auch kalibrieren.)
Da ich für meine Bildergalerien Stefan Heymanns “Homegallery” einsetze, kann ich den Bildern gleich die GPS-Koordinaten zuordnen und sie in der Bildbeschreibung anzeigen lassen.
<A TARGET=”_blank” HREF=”http://maps.google.com/maps?q=##EXIF-GPSLATITUDE</A>decsep=”.”##+##EXIF-GPSLONGITUDEdecsep=”.”##+(##EXIF-IMAGEDESCRIPTION##)&spn=0.020,0.020&t=h+&z=16″>##CALC-GPSLATITUDE-DEG##° ##CALC-GPSLATITUDE-MIN##’ ##CALC-GPSLATITUDE-SEC##” ##EXIF-GPSLATITUDEREF## – ##CALC-GPSLONGITUDE-DEG##° ##CALC-GPSLONGITUDE-MIN##’ ##CALC-GPSLONGITUDE-SEC##” ##EXIF-GPSLONGITUDEREF## – ##EXIF-GPSALTITUDE## m</A>
So sieht übrigens die Zeile aus, die man in Homegallery in das entsprechende Feld eintragen muß, damit die Position angezeigt wird und durch Klick darauf ein Blick auf die entsprechende Position, hier in Google Maps, geworfen werden kann.
Eine schöne Sache, das – deshalb bin ich jetzt ein “Trackie”!