:: Geht’s jetzt dem Sturkopf an den Kragen?

am 19.02.2010 um 23:44 - abgelegt unter: Gedanken

Hat er die Arschkarte gezogen? Muss er sich den Kack-Award selbst verleihen?
Aber erst mal, wie alles begann:

Ende letzter Woche habe ich ein Einwurf-Einschreiben von einer Anwaltskanzlei aus Memmingen bekommen. In diesem Schreiben wurde ich aufgefordert, eine Unterlassungs- und Beseitigungserklärung, den Blogbeitrag „You Can – we dont want it! – Ein Kopiermärchen“ betreffend, abzugeben.

Neben der Aufforderung zur Beseitigung des kompletten Artikels war das Ganze mit einer Forderung von knapp 800 Euro und der Androhung einer Vertragsstrafe bei Nichteinhaltung von 5000 Euro verbunden.

Erst mal bin ich natürlich erschrocken, habe meinen Beitrag, der inzwischen schon einige Seiten nach hinten gerutscht war und den ich schon gar nicht mehr weiter beachtet hatte, nochmal gelesen und mich gefragt, was ich wohl falsch gemacht haben sollte.

Ich habe meine Schilderung dessen gelesen, was mir an diesem Samstag Vormittag widerfahren ist, ich habe auch meine persönliche, subjektive Einschätzung zu den Preisen gelesen, die mir die Firma Penzel angeboten hat und ich habe gelesen, wie und zu welchen Preisen ich dann doch noch fündig geworden bin. Und ich sah, dass ich der Firma Penzel mitgeteilt hatte, dass ich, wieder ganz persönlich und subjektiv, genau aus den im Beitrag aufgeführten Gründen auf eine weitere Zusammenarbeit in Zukunft verzichten würde.

Dagegen scheint die Firma Penzel nun deutlich etwas zu haben. Wobei ich es schon beeindruckend finde, dass meine, für mich ehrlich und gut gemeinte, Kritik letztendlich zu solchem Ergebnis geführt hat. Da sich die Gegenseite trotz intensiver Bemühungen meines Anwalts nicht verhandlungs- und kompromissbereit gezeigt hat, musste ich entscheiden, wie ich mich weiter zu diesem Fall verhalten sollte.

Ich bin der Meinung, dass es nicht angehen kann, dass ein Unternehmen mich als mündigen Bürger in der Ausübung meines Grundrechts der freien Meinungsäußerung beschneiden darf, indem es mir eine Abmahnung über fast 800 Euro schickt und den Gegenstandswert auf 10.000 Euro festsetzt. Deshalb habe ich mich nach intensiven Überlegungen dazu entschlossen, auf eine gerichtliche Klärung zu warten. Ich habe die Abmahnung nun zurückgewiesen und werde mich erst mal gelassen zurücklehnen und abwarten.

Wo bitte soll das hinführen, wenn mir in meinem privaten Blog nicht mehr erlaubt sein soll, von dem, was mir im täglichen Leben widerfährt, offen zu berichten? Wo endet es, wenn mir untersagt wird, meine subjektive Freude und eben auch den Ärger mit Mitlesern und Mitbloggern zu teilen? Warum sollte berechtigte, offene und öffentliche Kritik nicht erlaubt sein?

Wenn’s schief gehen sollte, bin ich um eine große Erfahrung reicher und um einige tausend Euro ärmer, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass Recht bleibt, was ich für mich als Recht empfinde.

Es bleibt spannend. Ich werde über den Fortgang dieses Vorgangs weiter berichten. Den strittigen Beitrag lasse ich erst mal unverändert bestehen, damit sich jeder, der möchte, seine eigene Meinung bilden kann.

Und – ich habe schon immer die Kommentarfunktion für alle meine Blogbeiträge deshalb eingeschaltet, damit jeder die Möglichkeit hat, mich zu kritisieren, mir die Meinung zu geigen, meine Beiträge gut oder schlecht zu finden oder mit mir konstruktiv über meine Beiträge, meine durchaus manchmal sturköpfige Meinung und meine Ansichten zu diskutieren. Nicht umsonst heißt mein privater Blog deshalb schon immer „Ansichten eines Sturkopfs – eines Ritters Sicht der Dinge“.

Edit am 14.06.2010: Das Amtsgericht Memmingen hat mit Urteil vom 27.05.2010 die Klage der Firma Penzel abgewiesen. Siehe mein Kommentar von heute!

Edit am 14.07.2010: Der Abschlußbericht mit Zitaten aus der Urteilsbegründung einer Bewertung!


:: Faschingsdienstag – Mmmh – “verzogene Kiachla”

am 16.02.2010 um 15:47 - abgelegt unter: Gedanken

Traditionell macht meine Ex-Schwiegermama immer am Faschingsdienstag Krapfen selbst. Dabei gibt’s auch jedes Mal zusätzlich “verzogene Kiachla”, die ich, wie die Krapfen, noch nirgends besser gegessen habe, als bei ihr.

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Da könnte ich Massen davon verputzen. Damit euch das Wasser im Mund zusammen läuft, habe ich meine Nachmittags-zum-Kaffee-Portion mal fotografiert. Jetzt, wo ich diesen Beitrag veröffentliche, sind sie schon längst gegessen. Nachher gibt’s auch noch Krapfen.

Danke, “Dorle-Oma”, daß es Dich gibt – natürlich längst nicht nur wegen der “Kiachla und Grapfa”!


:: Burnout-Syndrom

am 26.01.2009 um 17:50 - abgelegt unter: Gedanken

So stelle ich mir den Seelenzustand eines Menschen vor, der am Burnout-Syndrom leidet:

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“mirror of soul 1″

Das Bild entstand während meines heutigen Spaziergangs, als ich meine neue Powershot G10 zum Testen mit hatte.


:: Das Projekt 39,2

am 20.09.2008 um 23:33 - abgelegt unter: Gedanken

…habe ich für das Jahr 2007 und das Jahr 2008 jeweils als statische Seite gestaltet und ins Menü aufgenommen. Dort sind die Bilder zu finden, die ich – immer das neueste zuerst – für jedes Jahr in eine Galerie zusammengetragen habe. Und weil ich die ursprüngliche Galerie heute getrennt und zum besseren Vergleich nach Jahren aufgeteilt habe, gibt’s auch ein neues Veröffentlichungsdatum.

Der Standort befindet sich auf meiner täglichen Spazierstrecke an der Tafel zum Illerkilometer 39,2 nicht ganz 100 Meter vom Fellheimer Wehr aus gesehen am Ostufer flußabwärts.

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Unterhalb des Standorts ist die Iller-Insel zu sehen, die derzeit ziemlich trist aussieht. Von ihr verspreche ich mir für die nächsten Monate doch eine deutlich sichtbare Veränderung, die ich dokumentieren möchte.

 

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Je nach Wasserstand der Iller kann diese Insel durchaus auch überschwemmt werden. In den Monaten ohne Hochwasser sollte die Vegetation auf der Insel wachsen und gedeihen.

Kommentare zum Projekt bitte ich hier abzugeben. Ich werde von der Galerie aus auch noch einen Link zu diesem Beitrag einfügen, damit von dort aus direkt hierher gewechselt werden kann.

Ich freue mich schon auf Reaktionen von euch!

Sollte zufällig mal jemand in diese Gegend kommen, würde ich mich über ein Treffen freuen. Ich bin normalerweise immer zwischen 11:15 und 11:45 an dieser Stelle anzutreffen, wenn ich zuhause bin und Bürodienst mache. Dienstags und Donnerstags bin ich öfter unterwegs. An diesen Tagen gibt’s dann entweder ein “frühes” oder gar kein Bild.

Schaumermal, wie lange ich das durchhalte…

27.06.2007

Es lohnt sich immer wieder, auch mal bei schlechtem Wetter zu gehen. Die Lichtstimmungen sind schön und man hat seine Ruhe:

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:: Manchmal schäme ich mich!

am 20.01.2008 um 01:43 - abgelegt unter: Gedanken

Heute war ich, wie üblich, mal wieder auf meiner Spazierrunde unterwegs, die ich jetzt schon seit über einem Jahr recht regelmäßig gehe.

Heute habe ich dann doch mal ein wenig mehr seitwärts geschaut und bin, ganz in der Nähe des Kilometer 39,2, mal rechts nur ein paar Meter vom Weg abgewichen. Und dieses Bild hat sich mir geboten:

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Ich hätte nicht gedacht, daß ich so blind sein könnte, daß ich eine so schöne Stelle ein Jahr lang übersehe. Ich, der ich so oft dran vorbei gelaufen bin! Ich schäme mich und gelobe Besserung.

Einen Vorteil hat das Ganze dann doch: Ich freue mich jetzt um so mehr, daß ich ganz nahe an einer so schönen Landschaft wohnen darf. Ich hab grade mal 10 Gehminuten von meiner Haustüre aus bis zu dieser oben abgebildeten Stelle in den Illerauen. Da sind die Großstädter schon arm dran, dagegen.


:: Jetzt warte ich auf die Polizei…

am 08.03.2007 um 10:28 - abgelegt unter: Gedanken

Was lesen meine müden Augegen eben auf Golem.de?

Wer bei ebay auf ein Teil bietet, das wervoll, aber mit einem 1-Euro-Startangebot eingestellt wird, wird verdächtigt, sich der Hehlerei schuldig gemacht zu haben.

Ich habe letzten Monat meine gute, alte Ricoh Caplio R2 über ebay verkloppt und ebenfalls für einen Euro angeboten, obwohl ich dann knapp über 100 Euro dafür bekommen habe. Eigentlich ist sie ja noch mehr wert und der Käufer hat ein Schnäppchen gemacht.

Logische Schlußfolgerung ist nun, daß ich ein Dieb bin, oder nicht?

Also warte ich mal, bis ich verhaftet und eingesperrt werde, weil ich bei ebay etwas mit 1 Euro Startangebot verkauft habe….

Die Staatsanwälte, die sowas wie bei Golem.de beschrieben, anzetteln, sollte man meiner Meinung nach einsperren. Da werden Steuergelder für IMHO schwachsinnige Anklagen verprasst, für die ich mein Leben lang buckeln muß und auf der anderen Seite ist dann nicht genug Geld da, um Kinderschänder und Mörder hinter Gitter zu bringen. Die lässt man laufen, weil Gerichte überlastet sind. Wo leben wir hier eigentlich? Mir ist zum Kotzen!


:: Ist der Winter schon vorbei?

am 12.02.2007 um 12:27 - abgelegt unter: Gedanken

p101009331. Januar 2007

Heute wäre ich während meiner täglichen Spazier-Runde beinahe über die ersten im Wald zaghaft erscheinenden Blümchen gestolpert.

Will das nun heißen, daß der Winter schon vorbei ist?

Zumindest Teile der Iller sind immer noch leicht angefroren und die Temperatur liegt derzeit bei 0°.

 

Tipps, Einschätzungen und Erklärungen nehme ich als Kommentar gerne entgegen. Ich bin nämlich weder Botaniker noch Bio- oder Meteorologe…

 

 

p1010207klein12. Februar 2007

So, jetzt sind auch direkt neben den Winterlingen in einem Waldstück, die ersten Gänseblümchen raus!

Und Schneeglöckchen blühen auch schon. (Waren nur nicht so ganz fotogen.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


:: Olympus SP-550 UZ – fehlt nur noch der Motivkuckuck!

am 25.01.2007 um 14:40 - abgelegt unter: Gedanken

Wir haben sie, die eierlegende Wollmilchsau! Endlich hat sich mal ein Hersteller erbarmt und unserer Geiz-ist-geil-Gesellschaft ein Kamera beschert, die alles hat!

Laut Golem.de soll sie im Februar auf den Markt kommen und mit einem Objektiv ausgestattet sein, das mit 28 – 504 mm (KB) dem deutschen Sparschwein und Schnäppchenjäger für knapp 500 Euro alles bietet, was sein Herz begehrt. Sogar ISO 5000!!! soll sie können können.

Ich bin begeistert und voll froher Erwartung ob der Abbildungsleistung der Optik und der Rauscharmut bei 5000 ISO. Ich vermisse nur noch den Motiv-Kuckuck, der immer dann piepst und eine rote Leutchtdiode blinken lässt, wenn eine schöne Frau, natürlich möglichst nackt, oder sonst ein besonders lohnenswertes Motiv vor die Linse kommt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Warten wir mal ab.


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