:: Hochwasser in Fellheim

am 02.06.2013 um 20:30 - abgelegt unter: Allgemein

Die Hochwasserlage ist, Gott sei Dank, noch überschaubar. Beim letzten großen Hochwasser hatten wir einen einige Meter höheren Pegelstand. Trotzdem ist die Kraft der Fluten auch heute beeindruckend gewesen.

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Alle Fallen es Wehrs sind geöffnet, das Wasser rauscht mit Getöse durch. Da, wo im Hintergrund die Leute stehen, hatten wir beim letzten großen Hochwasser einen Wasserstand, der fast bis zur untersten Quersprosse des Geländer gereicht hat.

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Einen Kilometer flussabwärts kriegt der Fliederbusch, der eigentlich am Flussrand steht, bestimmt ausreichend Wasser, um zu wachsen und zu gedeihen.

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Das Hochwasser hat aber durchaus auch schöne Seiten, da die Auen an der Iller voll laufen.

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Das kleine Wehr war beim letzten großen Hochwasser, inklusive des Uferweges im Hintergrund, komplett überspült.

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Hier ein Vergleichsbild von 2005 von der großen Brücke aus fotografiert. Zum Zeitpunkt des Fotos war die endgültige Höhe des Pegels damals schon überschritten. (siehe Hütte und Schaltkasten im Vordergrund)

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Jedenfalls haben sich auch heute ganze Pilgerscharen zur Iller begeben, haben gestaunt, fotografiert und gefilmt. Da wollte ich natürlich in nichts nachstehen.


:: Canon Powershot G15 – wieder mal am Anwender vorbei entwickelt?

am 17.09.2012 um 21:11 - abgelegt unter: Allgemein

Heute habe ich mir mal die Daten der neuen Canon Powershot G15 angesehen, die ja zur Photokina auf den Markt kommen soll. Das Gehäuse kommt dem meiner G11 noch sehr nahe. Warum die Drehrädchen für Belichtungsmodus und Belichtungskontrolle jetzt über einander gelegt wurden, entzieht sich meinem Verständnis.

Und was muß einen Entwickler reiten, um zur Entscheidung zu kommen, den schwenkbaren Monitor der G11 und G12 wieder weg zu entwickeln? Hat der vielleicht auch auch mal mit dem Teil fotografiert, das er entwickelt hat? …oder wenigstens einmal damit auf ein Blümchen fokussiert?

Gut, die größtmögliche Blendenöffnung von 1:1,8 im Weitwinkelbereich und 1:2,8 im Telebereich hätte mich davon überzeugen können, von meiner G11 auf die G15 umzusteigen, aber der fehlende Schwenkmonitor ist für mich ein absolutes KO-Kriterium. Da liegt die Vermutung schon nahe, dass entweder die Powershot G1 X für teuer Geld noch ab verkauft werden muss, oder tatsächlich die Entwicklungsabteilung von Canon kein gutes Näschen hatte, als die Entwicklung der G15 begonnen wurde.

Traurig das, meiner Ansicht nach! Da wird meine G11 nun doch noch weiter ihren Dienst tun müssen. Und wenn ich umsteige, dann wohl doch auf einen anderen Hersteller, der das bietet, was ich mir wünsche.

Und ehrlich, so langsam überlege ich, ob ich nicht meinen ganzen Canon-Klumpatsch inklusive EOS 5D MkII und Objektiven verticke und mir mit dem Erlös eine Leica M9 finanziere. Die hat auch keinen Schwenkmonitor, dafür aber High-End-Optiken und einen Vollformat-Chip.

Da wurde mal wieder ein (Ex?)-Canonianer heftigst von seinem (Ex?)-Lieblingshersteller frustriert.


:: 2012 wieder ein Maibaum in Fellheim

am 03.05.2012 um 21:25 - abgelegt unter: Allgemein

Schön! Nach 2 Jahren Pause steht in Fellheim wieder ein Maibaum. Das freut mich!

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Das Aufstellen wurde von der Freiwilligen Feuerwehr in Verbindung mit einem kleinen Fest bewerkstelligt. Mich persönlich freut, daß der Maibaum jetzt auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses, unmittelbar vor dem Eingang zum Schloss seinen neuen Standplatz gefunden hat.

Ich bin sicher die Bewohner des dort untergebrachten Alten- und Pflegeheims, die mit gefeiert haben, wird’s auch sehr gefreut haben.

Es gab Leberkäs und Getränke und die Musik hat aufgespielt. Gefühlt war das halbe Dorf da und die Stimmung war prächtig. Schön ist er geworden, gell?


:: Die gemeine Stabschildkröte – Paarungsritual beobachtet!

am 01.04.2011 um 11:07 - abgelegt unter: Allgemein

Schon im Jahr 2008 hat der Hobbybiologe Mike Sunday ein Bild der gemeinen Stabschildkröte (Stabi Testudinata) veröffentlicht und das beachtlich mächtige Exemplar als Männchen bezeichnet. Diese These konnte ich heute praktisch widerlegen.

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Das Bild, das ich heute morgen fotografiert habe, beweist klar, daß es sich bei dem von Sunday (er lebt irgendwo im Osten Deutschlands versteckt unter dem Pseudonym “Sonntag”) entdeckten Exemplar um ein Weibchen handelt.

Es ist unter Wissenschaftlern, im Vorfeld bei denen der Fpokruts-Stiftung aus Molwanien, der auch ich angehöre, bestehende Tatsache, daß sich das Stabschildkrötenmännchen während der Paarung auf Grund der großen Anstrengung (der Paarungsprozess kann bis zu 13 Tagen dauern) am ganzen Körper rot verfärbt. Nur der Penis bleibt gelb, wie auch auf dem Bild zu sehen ist.

Ich warne also davor, offensichtlich wissenschaftlichen Scharlatanen, wie Sunday, Glauben zu schenken und freue mich, daß ich am heutigen Tage einen wissenschaftlichen Irrglauben zurecht rücken konnte.

Nachtrag: Ich war eben nochmal an der Paarungsstelle und habe festgestellt, daß das Weibchen mittlerweile den Paarungsort verlassen hat. Nur das Männchen ist zurückgeblieben. Eine Überprüfung ergab, daß das Männchen wohl während der Paarung verstorben sein muß, denn es konnte weder durch Anstoßen zu einem Lebenszeichen veranlasst, noch durch Zuruf zu einer Reaktion genötigt werden.

Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Eine Messung der Körpertemperatur zeigte 12°C, was die Vermutung nahe legt, daß das Männchen tatsächlich während des Geschlechtsaktes verstorben sein muß.

Weitere Untersuchungen der Fpokruts-Stiftung sollen die wahre Todesursache des Tieres aufdecken. Wir Wissenschaftler hoffen nun alle inständig, daß der Geschlechtsakt der Stabschildkröten nicht unmittelbar zum Tod des Männchens führt, da in diesem Fall diese seltene Tierart vom Aussterben bedroht sein könnte, sollte der Tod schon vor Beendigung des Akts eintreten.

Forschung kostet Geld, deshalb ist die Fpokruts-Stiftung aus Molwanien auf Ihre Spende angewiesen. Die Bankverbindung kann per Mail oder Telefon von uns angefordert werden.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Spende.


:: Willy Astor, jetzt mit allen Freunden!

am 23.01.2011 um 19:16 - abgelegt unter: Allgemein

Fast ein Jahr hat’s gedauert, bis ich, auch diesmal in Begleitung von Steffi, jetzt wieder die Gelegenheit hatte, Willy Astor mit Freunden und deren “Sound of Island”-Tourne zu besuchen. In Biberach hatte Kiko Pedrozo krankheitsbedingt gefehlt, diesmal in der Kemptener “Kultbox” war er wieder mit von der Partie!

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In familiärer Atmosphäre in der bis auf den letzten Platz ausverkauften Kultbox in Kempten trafen wir auf diesmal 4 geniale Musiker, die locker drauf waren und denen das Musizieren sichtbar immens viel Spaß gemacht hat. Um Acht ging’s los, um Viertel nach Elf war’s dann leider, für mich viel zu schnell, nach einigen Zugaben zu Ende.

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Martin Kälberer spielt massig Instrumente in hammermäßiger Qualität und Pointierung – immer wieder beeindruckend das Hang, oder wie von Willy Astor angekündigt, “die Jetta-Radkappe”… Man würde es eher Asien zuordnen, es kommt aber aus der Schweiz.

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Willy Astor, Gitarrist der Spitzenklasse führte wieder launig und bestens aufgelegt durch’s Programm.

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Titus Vollmer – bei ihm sieht das alles so leicht und locker aus, er beherrscht seine Instrumente so außergewöhnlich gut, daß ich jetzt noch Gänsehaut kriege, wenn ich dran denke. Von ihm habe ich leider keine Homepage zum Verlinken gefunden.

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Kiko Pedrozo, auf den wir ja beim letzten Konzert leider verzichten mußten, an Volksharfe und diversen weiteren Zupf- und Schlaginstrumenten. Ein Gedicht, ihm zuzuhören. Seine Improvisation an der Harfe werde ich so schnell nicht vergessen.

Alle vier zu hören, und das noch in akustischer Spitzenqualität (der Tonmann versteht sein Handwerk perfekt), war ein Erlebnis der Sonderklasse, das nur

KUNIS: von 5 geben kann!

Ich bedanke mich für den tollen Abend, der mir sicher als Highlight in Erinnerung bleiben wird. Die Sound-of-Island-DVD, die ich mir von allen Vieren signieren ließ, wird einen Ehrenplatz bekommen. Auch ein durchaus erwähnenswerter Umstand war die persönliche Anwesenheit aller vier Musiker während der Pause, in der sie gut gelaunt und äußerst sympathisch den Fragen der Zuschauer Rede und Antwort standen und signiert haben.

Wer die Gelegenheit hat, diese Vier live zu sehen, sollte die Gelegenheit schnell beim Schopf packen. Dieses Konzert ist jeden Cent mehr als 4fach wert. Es war sicher nicht das letzte Mal, daß ich mir diesen Genuss gegeben habe.


:: Allen Freunden und Lesern…

am 01.12.2010 um 14:38 - abgelegt unter: Allgemein

 

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(© 2010 Susanne Wirsching)


:: Dreschfescht z’ Fella

am 03.10.2010 um 16:48 - abgelegt unter: Allgemein

Ein Wort, das in zwei Silben zwei “sch” beinhaltet – oder auf gut Deutsch: Das Dreschfest 2010 in Fellheim an der Iller. Ein schönes Fest für Jung und Alt auf einer Wiese am Fellheimer Ortsrand veranstaltet, sorgte am heutigen Sonntag Nachmittag für Kurzweil.

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Das dörfliche Vereinsleben und das Dorfleben überhaupt funktioniert hier gottseidank noch sehr gut. Die Illertaler Jugendkapelle hat aufgespielt, für’s leibliche Wohl gab’s bodenständig bäuerliche Kost wie Kartoffeln mit Milch und sauren Käse. Nachmittags wurden Kaffee und selbst gebackener Kuchen angeboten.

Viele Landmaschinen-Oldtimer waren zu sehen und wurden auch praktisch vorgeführt.

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:: Projekt 39,2 hat Zuwachs bekommen

am 21.04.2010 um 19:38 - abgelegt unter: Allgemein

Seit kurzer Zeit starten offensichtlich von hier die Steckenstocherer ihre Nordic-Walking-Übungsrunde. 39,2 wird also immer berühmter!

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Da in letzter Zeit bei mir der innere Schweinehund öfter mal gesiegt hat, wird der Platz wenigstens von den Nordic-Walkern regelmäßig frequentiert. Ich habe mir auch vorgenommen, die Sommermonate über, wenn ich zu Hause bin, gegen Abend wieder meine Rund zu drehen.

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