:: “Mäusle g’fangen”

am 21.10.2009 um 20:33 - abgelegt unter: Tipps 'n FAQs

In meiner Wohnung, das Haus ist über hundert Jahre alt, haben sich zwischen Mauerwerk und Tockenbauwänden Mäuse eingenistet. Die haben inzwischen in zwei Zimmern Löcher in die Rigips-Platten gefressen und besuchen mich des öfteren.

Das kann so nicht angehen, also habe ich mir eine Strategie überlegt, die den Mäusen eine Chance gibt, sie aber doch entscheidend dezimiert. Mausefallen mußten her, die Jagdsaison war eröffnet! Heute ist mir der Junior in die Falle gegangen…

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Ich hab mit Lebend- und Totfallen experimentiert und fahre parallel. 2x lebend, 2x tot gibt ihnen eine 50:50-Chance zu überleben. (Die lebend gefangenen Mäuse durften übrigens wirklich weiterleben. Ich habe sie einige hundert Meter weiter in einem Heustadel ausgesetzt und hoffe, daß sie nicht wieder zu mir zurück kommen). Mit den Ködern habe ich inzwischen auch schon Erfahrungen sammeln können. Hier die Hitliste:

  1. Toastbrot: brachte den meisten Erfolg und funktioniert prima!
  2. Schokolade: funktioniert auch recht gut (Joghurette scheint der Hit zu sein)
  3. Mehl: klappt nur bei den Tot-Fallen, dort aber auch erfolgversprechend
  4. Räuchersalami oder Speck: ist schon nicht mehr sehr effektiv
  5. Emmentaler-Käse: Daß Mäuse da drauf gehen, halte ich inzwischen für ein Märchen

Mittlerweile konnte ich schon 8-10x zuschlagen. Die Lebend/Totquote ist 70:30, was mir zeigt, daß Lebendfallen tatsächlich erfolgreicher sind.

Jetzt werde ich noch eine letzte Woche weiter versuchen, die Tierchen wegzufangen, wenn dann immer noch nicht alle weg sind, wird wohl die Giftkeule kommen müssen. Mal sehen!


:: Meine neue Canon PowerShot G11

am 07.10.2009 um 21:27 - abgelegt unter: angetestet

Bei Golem.de hatte ich erstmals darüber gelesen, daß Canon endlich ein Einsehen hat und in die G11 wieder einen Schwenkmonitor eingebaut, sowie dem Megapixelwahn den Rücken gekehrt hat. Hier nun ein erster Test, denn die neue Canon Powershot G11 ist da. Heute habe ich sie abgeholt. Sie soll die G10 ersetzen. Allererster Eindruck: Fühlt sich ein wenig “billiger” an und macht nicht mehr einen ganz so soliden Eindruck, wie die G10.

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Bildqualität: Erscheint deutlich rauschärmer, als die G10. (Ich habe RAW fotografiert und ohne Rauschunterdrückung mit DCRAW entwickelt. Erste Tests bei 400 ISO zeigen sichtbar weniger Farbrauschen.

Wie’s aussieht hat Canon am CR2-Format noch was geändert. Mit den DCRAW-Einstellungen, die ich für die G10 ermittelt habe, bekomme ich bei den G11-Raws keine gleich guten Ergebnisse. Da muß ich vermutlich doch noch einiges drehen.

Wenn ich in den nächsten Tagen dazu komme, werde ich genauer testen und die beiden Modelle direkt vergleichen. Der Schwenkmonitor ist schon mal obergeil.

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Das Drehrad rechts unten ist ein ganzes Stück kleiner als bei der G10. Trotz des Schwenkmonitor-Klappmatismus ist die G11 10 Gramm leichter. (400 Gramm)

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