Heute war ich, wie üblich, mal wieder auf meiner Spazierrunde unterwegs, die ich jetzt schon seit über einem Jahr recht regelmäßig gehe.
Heute habe ich dann doch mal ein wenig mehr seitwärts geschaut und bin, ganz in der Nähe des Kilometer 39,2, mal rechts nur ein paar Meter vom Weg abgewichen. Und dieses Bild hat sich mir geboten:

Ich hätte nicht gedacht, daß ich so blind sein könnte, daß ich eine so schöne Stelle ein Jahr lang übersehe. Ich, der ich so oft dran vorbei gelaufen bin! Ich schäme mich und gelobe Besserung.
Einen Vorteil hat das Ganze dann doch: Ich freue mich jetzt um so mehr, daß ich ganz nahe an einer so schönen Landschaft wohnen darf. Ich hab grade mal 10 Gehminuten von meiner Haustüre aus bis zu dieser oben abgebildeten Stelle in den Illerauen. Da sind die Großstädter schon arm dran, dagegen.
Uwe, meine zwei Mädels und ich hatten die Gelegenheit, an der König Ludwig Montgolfiade 2008 zu Füßen der Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg teilnehmen zu dürfen. Es waren über 20 Ballone aus ganz unterschiedlichen Regionen Deutschlands am Start.

Uwe und ich hatten ein Paket mit Ballonfahrt und zwei Übernachtungen im Burghotel Bären gebucht. Kerstin und Steffi reisten am Samstag, pünktlich zum Start der Ballonfahrt, an.
Der Titel dieses Beitrags ist ein “Insider”. Eigentlich wäre “1-2-3-4 – da lagen wir” auch korrekt gewesen, gell Thomas?
Mit Thomas, unserem Piloten, stiegen wir im HMI-Ballon bis auf mehr als 3000 Meter auf und fuhren entlang der Alpen in Richtung Nord-Ost.
Durch die Föhnwetterlage hatten wir ausgezeichnete Sicht, leider keinen blauen Himmel, und erreichten eine doch ansehnliche Reisegeschwindigkeit von ca. 50 km/h.
Nach ca. 1,5 Stunden setzten wir dann wieder zur Landung an und hatte 3/4 unseres Gasvorrats aufgebraucht. Wie von Thomas versprochen, landeten wir ganz nahe an einem Ort, der mit “Z” begann, nämlich “z Rettabach” oder “z Berabeira”.
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