:: Frohes Fest allen Lesern!

am 21.12.2006 um 13:59 - abgelegt unter: Gedanken

Es gibt tatsächlich noch Leute, die sich für die Weihnachtsgrüße noch richtig was überlegen und sich Arbeit machen, um Familie, Verwandte und liebe Bekannte zu erfreuen.

Ich habe mich heute über die folgende Weihnachtskarte besonders gefreut und möchte sie der Öffentlichkeit nicht vorenthalten:

weihnachten2006-privat

Ich nehme diese Karte zum Anlass allen Freunden und treuen Lesern ein schönes, friedliches, beschauliches Weihnachtsfest im Kreis der Familie, sowie ein erfolgreiches Jahr 2007 zu wünschen.


:: Transonic 6000T – Neue Erfahrungen

am 18.12.2006 um 23:43 - abgelegt unter: angetestet

Nachdem ich mein neues Navi jetzt seit einigen Wochen im Einsatz habe, kann ich schon ein wenig mehr darüber erzählen.

transonic6000

  • Die ersten Einschätzungen bezüglich der Berechnungsgeschwindigkeit haben sich mehr als bestätigt. Das Teil rechnet wirklich sehr schnell.
  • Ganz Europa auf einer 2GB-Karte ist klasse, zumal eben jetzt auch sehr schnell gerechnet wird.
  • Die Streckenführung (auch bei “kürzester” Einstellung) entspricht genau dem, was man als Ortskundiger ebenfalls auswählen würde.
  • Der TMC-Empfang ist flächendeckend einwandfrei, auch wenn man nur die mitgelieferte Wurfantenne verwendet. Ich hab allerdings ein wenig probieren müssen, bis die Lage der Antenne so festgelegt war, daß der Emfpang möglichst optimal ist.
  • Die Stau-Umfahrungsberechnung funktioniert gut. (wenn man die Navigon-Software allein benutzt – siehe “-”)
  • Der GPS-Satellitenempfang ist ebenfalls flächendeckend gut. Jetzt habe ich auch auf bewaldeten Straßen und in Häuserschluchten ausreichend viele Satelliten zur Verfügung.
  • POI-Warner ist verfügbar. (Ich habe inzwischen die Blitzer und Mess-Standorte von D, A, CH installiert, allerdings erst – gute – Erfahrungen in Deutschland sammeln können). Allerdings habe ich derzeit schlechte Erfahrungen mit der POI-Warner-Software in Verbindung mit der TMC-Neuberechung gemacht. (siehe “-”)

  • Ein bekanntes, von Navigon aber offensichtlich ignoriertes, Problem in Verbindung mit dem Ausschalten mittels Hardware-Schalter rechts oben tritt bei mir ebenfalls auf. Ich mußte deshalb schon 2x einen Hardware-Reset durchführen und habe dadurch die komplette POI-Warner-Installation verloren. Seit ich nur mehr über den Touch-Screen beende, habe ich keinerlei Probleme mehr.
  • Ist der POI-Warner installiert und aktiviert, funktioniert die Routen-Neuberechnung nach TMC-Staumeldung nicht. Es taucht dann immer der POI-Warner-Bildschirm auf und wenn man den beendet oder bestätigt, wird ein Software-Reset durchgeführt und die Route muß neu eingegeben werden. (Ich bin deshalb mit navigating.de in Kontakt, habe auf deren Vorschlag hin einen Hardware-Reset durchgeführt, das POI-Warner-Verzeichnis gelöscht und alles komplett, mit neuester POI-Warener-Software, neu installiert. Mangels Stau konnte ich noch nicht probieren, ob’s gefruchtet hat.)
  • Die Haltbarkeit des Akkus ist miserabel. Der Akku ist nach einer guten Woche ohne Nachladen so leer, dass sich das Gerät beim Anschluß an die Stromversorgung resettet und die Software neu installiert. (Vorher installierte Zusatzprogramme wie Poi-Warner werden dabei gelöscht und müssen komplett neu installiert werden).

Abschließend darf ich sagen, daß ich den Kauf bisher nicht bereut habe und das Gerät guten Gewissens empfehlen kann. Für das Problem mit dem Hardware-Ausschalter hoffe ich auf Besserung bei Erscheinen der neuen Navigon-Software oder bei einem Update der alten, und für das Problem mit POI-Warner und TMC kann das Transonic 6000T nix.

Um von meiner Seite aus besser auf die POI-TMC-Probleme reagieren zu können, habe ich mir ein Programm zum Freischalten des Desktops installiert. So habe ich zumindest die Möglichkeit, mir die Ordner des POI-Warners auf die Speicherkarte zu kopieren und im Bedarfsfall schnell zurückzuspielen. Mal sehen, wie sich das bewährt.

18. 12. 2006 – Ich muß die Bewertung anpassen und habe dem Gerät zwei Kunis aberkennen müssen.

Es bleiben also: von 5 KUNIS!

Warum ich meine Bewertung ändern mußte…

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:: Bean Bag – das ultimative Immer-dabei-Stativ

am 13.12.2006 um 01:22 - abgelegt unter: Tipps 'n FAQs

Bei Golem.de und im Blog meines Freundes Micha habe ich über das HAMA Ministativ für den Schlüsselbund gelesen. Tolle Sache, eigentlich…

…aber wie um Gottes Willen soll ich da meine Canon EOS 5D mit 24-105er draufpacken?

beanbageinsatz-kleinAus diesem Grund arbeite ich schon seit Jahr und Tag mit einem “Bean-Bag”, den ich in meinem Kamerarucksack unter meine 5D platziert habe. So kann er gleich noch als Stoßsicherung dienen.

Auf diese Art kann ich jeden Stein, jede Astgabel oder Kirchenbank zum Stativ machen. Wegen des Reibungswiderstands der Bohnen kann ich die Kamera auch schräg stellen und sie hält. 500 g Gewicht sind als zusätzliche Belastung für mich noch gut vertretbar.

Und das sind die Maße für den Zuschnitt:

beanbag

Am schmalen Ende kann man noch einen Reissverschluß einbauen,
damit die Bohnen eventuell ausgetauscht werden können.

Bei dieser Größe reicht dann ein 500g-Beutel mit weissen
Bohnen, um eine optimale Füllhöhe zu erreichen und der Beutel
bleibt noch genügend flach, damit die Kamera in jeder Position
fixiert werden kann und der Beanbag als Stoßschutz in der
Fototasche nicht zuviel aufträgt.

Bohnen sind zu bevorzugen, weil deren Grösse und
Reibungswiderstand eine optimale Fixierung der Kamera in der
gewünschten Position ermöglicht. Erbsen, mit denen ich auch
Tests gemacht habe, sind zu gross und zu rund. Reis ist zu
klein, man benötigt auch eine grössere Menge und kämpft
dadurch wieder mit mehr Gewicht. Was ich nicht ausprobiert habe,
waren Linsen.

Bei Blähton, wie anderweitig schon das eine oder andere Mal vorgeschlagen, hätte ich Angst, daß die “Bobbele” beim Aneinanderreiben stauben
könnten.

Als Hülle hat sich bei mir ein Leinenstoff bewährt. Leder ist
zu wenig flexibel. Am besten nimmst Du einfach Großmutters
Kopfkissenbezug! :-)

Viel Spaß beim Nachbauen!


:: Das Megapixel-Märchen…, oder Überlegungen zum Kamerakauf

am 07.12.2006 um 17:02 - abgelegt unter: Tipps 'n FAQs

Viel muß nicht immer gut sein. Das gilt besonders bei Digitalkameras. Die Chips werden immer kleiner, die Auflösung immer höher. Diese höhere Auflösung erkauft man sich durch ein teils extrem hohes Rauschen vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen und höheren Empfindlichkeiten.

Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß auf eine nicht mal fingernagelgroße Fläche von ca. 4x6mm oder weniger, ca. 3000 x 2000 (6 Millionen) Pixel oder mehr untergebracht sind.

Einige moderne Kameras rechnen mit technischen Tricks das Rauschen raus und damit das Ausgangsbild schon kaputt, bevor es überhaupt vom Benutzer in die Bildbearbeitung geladen werden kann.

Die Megapixel können also als Kriterium für den Kauf getrost vergessen werden, da auch mit 4 Megapixeln Vergrößerungen auf 20×30 cm in so guter Qualität möglich sind, daß auch bei näherer Betrachtung keine Qualitätsverluste sichtbar sind. Ich habe Ausbelichtungen in 30×45 cm von meiner ollen Casio QV3000 im Aufgang hängen, denen man die 3 Megapixel nicht ansieht. Allerdings hatte diese Kamera mit ihren 1/1,8″ einen noch etwas größeren Chip, der auch bei schlechten Lichtverhältnissen recht rauscharme Ergebnisse liefert. In der Qualität der Endergebnisse kann diese Kamera durchaus mit modernen 6-Megapixel-Kameras konkurrieren.

Welches sind aber die für eine gute Entscheidung wirklich relevanten Kriterien?
Wofür will ich die Kamera vor allem verwenden?

Als “Immer-dabei-Kamera” für Schnappschüsse

eignen sich prinzipiell alle Kompaktkameras mit kleinem Gehäuse und einem optischen Zoom.

Ricoh Caplio R2 - meine Immer-dabei-Kamera

  • Sollen Urlaubsbilder (Städtereisen, Landschaften, etc.) oder Innenräume fotografiert werden, ist eine möglichst kurze Anfangsbrennweite nötig. (ca. 28mm KB-Equivalent)
  • Je größer der Zoombereich, desto schlechter ist im allgemeinen die Qualität der optischen Abbildung. Ein 3-4fach optisches Zoom sollte für die meisten Fälle reichen. Digitale Zooms sind immer mit Qualitätsverlusten verbunden, da damit lediglich ein Ausschnitt aus dem Gesamtbild generiert wird.

Diese digitalen Zooms sind nutzlos und sollten grundsätzlich als erstes…

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:: Ein bisschen Spaß muss sein…

am 04.12.2006 um 17:01 - abgelegt unter: Allgemein

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Ist doch ziemlich langweilig, oder? Ich muss aus beruflichen Gründen öfter mal einen Blindtext verwenden, um meinen Kunden zu zeigen, wie’s später einmal aussehen wird. Dabei hat mich immer gestört, daß als Blindtext immer der oben eingefügte Pseudo-Lateintext angeboten wird.

Jetzt habe ich Durch Hinweis meines Freundes Micha einen Blindtext-Generator im Netz gefunden, mit dem man sich einige verschiedene, recht lustige Texte generieren lassen kann. So wird vielleicht sogar der Blindtext gelesen…

Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschildert, der man in allen Bibliotheken begegnet: sehr belesen, doch eher unscheinbar, von etwas altmodelnder Art. Mir aber gefiel Deine Anmutung, kleine Antiqua. Nicht zu verschweigen Deine weiblichen Rundungen, Deine Os und Dein verlockendes V, das sich mit deutlichem Duktus durch das feine Dünndruckpapier wie in seidenen Dessous abdrückte. Mein Puls beschleunigte seine Frequenz. Wieder wollte ich Dich berühren. Und konnte kaum den Windstoss erwarten, der meine Textseite zu Dir zurückblies. Was nur sollte ich sagen, während Du mich mit Deinen ausdrucksvollen As ansahst? Vielleicht zunächst ein sachliches Gespräch über die Vorzüge der Links- oder Rechtsbündigkeit mit Dir beginnen. Ganz unauffällig konnte ich so Deine schlanken Ober- und Unterlängen studieren und den Anblick Deiner zierlichen Füsschen und Serifen geniessen. Nach einer gewissen Laufweite fasste ich mir ein Herz, Dich zu einem Zwiebelfisch-Imbiss einzuladen. Wir schlürften alten Linotype-Wein aus schlanken Versalien. Und unsere Gefühle wurden tiefer, unsere Haltung kursiver. Ach, ich wünsche mir, hauchtest Du, einen süssen, kleinen Schusterjungen von Dir. Hoffentlich, dachte ich, wird es kein Hurenkind! Wie beiläufig, beim Umblättern der Buchseiten, habe ich Dein B berührt. Man hatte Dich mir als Type geschil….

Na? – auch durchgelesen? – Siehste!


:: Sprichwörtlich schlechter Service?

am 04.12.2006 um 12:12 - abgelegt unter: Meckerecke

Gestern habe ich Erfahrungen mit dem Service der Telekom machen dürfen, die ganz anders ausfielen, als dem allgemein verbreiteten Vorurteil zu Folge:

Als mich meine Telefon-Gegenüber gestern morgen nur mehr mit total verzerrter Stimme wahrnahmen, habe ich mein örtliches Telefonbuch aufgeschlagen und dort die Support-Telefonnummer für St�rungsmeldungen rausgesucht.

  1. positiver Eindruck: es ist eine 0800-Nummer, die für den Anrufenden kostenlos ist. Nach Computerabfrage des Wohnorts direkte Verbindung zu einem Mitarbeiter der Störungsannahme.
  2. positiver Eindruck: der Mitarbeiter ist kompetent, freundlich, mißt die Leitung durch und kann keinen Fehler feststellen.
    (ich befolge die Ratschläge und teste meine Nebenstellenanlage durch, was allerdings keine Veränderung des Fehlers bringt)
  3. positiver Eindruck: auch der Mitarbeiter, den ich nach erneutem Anruf am Telefon habe, wirkt kompetent. Wir gehen mögliche Fehlerquellen durch. Er rät mir, mir aus dem nahegelegenen T-Punkt ein NTBA zu holen, um einen solchen Defekt auszuschließen und empfiehlt mir, zu versuchen leihweise ein ISDN-Telefon zu bekommen, um direkt prüfen zu können.
    (ich besorge mir die Geräte, teste und stelle fest, daß der Fehler immer noch vorhanden ist.)
  4. positiver Eindruck, als ich meine Testergebnisse erneut weitermelde. Es wird angeboten, bevor der Techniker vor Ort losgeschickt wird, es nochmal mit einem Spezialisten der Telekom telefonisch zu versuchen. Der angekündigte Rückruf von der Telekom erfolgt wie versprochen innerhalb von 10 Minuten.
  5. positiver Eindruck: ich habe ein, wie man bei uns sagt, “Fässle” am Telefon. Er fragt ab, ob ich eine ISDN-Karte im Einsatz hätte, was ich bejahe. Antwort: “Dann ziehen Sie doch mal probehalber den Stecker der ISDN-Karte aus dem NTBA. Ich mach’s und siehe da, das Telefon funktioniert wieder wie früher.

Hut ab! Das nenne ich Kompetenz. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, daß eine ranzige Fritzkarte einen solchen Effekt erzeugen kann. Ich gratuliere dem Service-Team der Telekom, das bewiesen hat, daß die allgemein in der Öffentlichkeit grassierende Meinung, die Telekom hätte einen eher bescheidenen Service, absolut nicht stimmt. Im Gegenteil, ich habe mich wirklich in besten Händen gefühlt und hatte jederzeit den Eindruck, daß meine Gegenüber wissen, wovon sie sprechen.

Deshalb will ich hier in der Meckerecke auch mal ein großes Lob aussprechen und meinen UNIQUE KUNI AWARD für eine gute, kompetente Serviceleistung vergeben. Da könnte sich manch ein Großer eine Scheibe abschneiden.

wobei….

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